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Das Kolloquium ist für ein breites Publikum geöffnet und wird 500 Akteure aus Kultur, Entwicklungsarbeit und Politik aus den AKP-Ländern und den EU-Mitgliedsstaaten zusammenbringen, um eine Plattform für Diskussionen, Analysen und Meinungsaustausch zu schaffen. Es sollen so neue Lösungen gefunden werden, die die Aktivitäten der EU im Bereich von Kultur und Entwicklung essentiell stärken können. Diese Initiative ist auf die Europäische Kulturagenda zurückzuführen, insbesondere auf deren dritten Zielbereich, der die Förderung der Kultur als wesentlichen Bestandteil der internationalen Beziehungen der Europäischen Union vorsieht.
Mit der Unterzeichnung des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen hat sich die Europäische Union dazu verpflichtet, kulturelle Vielfalt zu einem wesentlichen Element ihrer Außenbeziehungen zu machen, sowie eine aktivere Rolle der Kultur in den internationalen Beziehungen Europas, insbesondere in Hinblick auf Entwicklungsländer, zu stärken.