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Kosmetikprodukte

Kosmetikprodukte © Streamroller - Fotolia.com

Verbraucher von Kosmetik- und Körperpflegeprodukten sind durch hohe Anforderungen in Bezug auf die Produktsicherheit im Rahmen der Kosmetikrichtlinie geschützt. Darüber hinaus besteht ein hohes Engagement seitens der Hersteller, die besten wissenschaftlichen Methoden und aktuellsten verfügbaren Forschungsdaten zu nutzen, um bereits vor der Markteinführung die Unbedenklichkeit eines Kosmetikprodukts zu belegen.

Einige Kosmetikprodukte sind wissenschaftlich komplex oder stellen ein größeres Risiko für die Gesundheit der Verbraucher dar und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit durch die Regulierungsbehörden.

Aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Haarfärbemitteln hat die Kommission eine globale Strategie zur Unbedenklichkeitsbewertung für solche Produkte umgesetzt, um diese im Rahmen der Kosmetikrichtlinie zu regulieren.

Die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln und die Kriterien, aufgrund derer diese Wirksamkeit angegeben wird, sind für die Bevölkerungsgesundheit von großer Bedeutung. Aus diesem Grund sind alle UV-Filter in Kosmetikprodukten, die auf den Gemeinschaftsmarkt gebracht werden, einer Bewertung durch den Wissenschaftlichen Ausschuss "Verbrauchersicherheit" sowie einem Genehmigungsverfahren durch die Kommission zu unterziehen.

Unterschiedliche Rechtsrahmen können besonders bei den so genannten ' Borderline-Produkten' von Bedeutung sein. Der Begriff "Borderline-Produkt" bezeichnet jene Produkte, die sich - entweder innerhalb eines Landes oder länderübergreifend - auf den ersten Blick schwer einer Produktkategorie zuordnen lassen.

Die Verordnung über kosmetische Mittel enthält Vorschriften über die Verwendung von als karzinogen, mutagen oder reproduktionstoxisch eingestufte Substanzen (CMR Stoffe) in kosmetischen Mitteln. Der Grundsatz ist in Artikel 15 der Kosmetik-Verordnung festgelegt, wonach CMR-Stoffe der Kategorie 1A, 1B oder 2 in kosmetischen Mitteln verboten sind. Abweichungen von diesem Grundsatz sind nur unter den in dem vorgenannten Artikel festgelegten Bedingungen möglich.