European Commission

Erfahrungsberichte: Pauschalreisen

Erfahrungsberichte von Verbrauchern, die sich mit Problemen bei Pauschalreisen an das Netz Europäischer Verbraucherzentren gewandt haben.

Reisepreisminderung und Erstattung bei Pauschalreise: Luxemburgische Verbraucherin / Deutscher Reiseveranstalter

Reisepreisminderung und Erstattung bei Pauschalreise: Luxemburgische Verbraucherin / Deutscher Reiseveranstalter

Eine Luxemburgerin buchte bei einem deutschen Reiseveranstalter für sich und ihre beiden Kinder eine Pauschalreise nach Mallorca.

Doch bereits die Anreise ließ jede Urlaubsvorfreude rasch schwinden, da sich der Hinflug aufgrund von Überbuchung um sieben Stunden verspätete.

Auf Mallorca gelandet war der letzte Hotelshuttle bereits weg, daher musste sie ein teures Taxi vom Flughafen zum Hotel zahlen.

Da auch das gebuchte Hotel kein freies Zimmer mehr hatte, wurde die Mutter mit ihren beiden Kindern für die erste Nacht in ein anderes Hotel gebracht, das in einem hygienisch miserablen Zustand war.

Für all diese Unannehmlichkeiten verlangte die Luxemburgerin bei dem Reiseveranstalter schriftlich eine Reisepreisminderung und die Erstattung der Taxikosten.

Doch erst durch das Eingreifen der Juristen des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland konnte eine Einigung erzielt werden und die Dame erhielt für Ihre Unannehmlichkeiten eine Reisepreisminderung.
Reisepreisminderung und Erstattung bei Pauschalreise: Luxemburgische Verbraucherin / Deutscher Reiseveranstalter

Entschädigung bei Pauschalreise: Konsumenten aus Österreich / Deutscher Reiseveranstalter

Die Konsumenten wollten ihre Hochzeitsreise in Abu Dhabi verbringen und buchten dafür eine Pauschalreise.

Aufgrund einer Verspätung des 1. Flugsegments mussten die betroffenen Passagiere eine Nacht in Jordanien verbringen.

Nicht nur, dass sich dadurch die Ankunft in Abu Dhabi um einen Tag verzögerte, der Transfer zum Hotel selbst mittels Taxi zu organisieren war und die Verbraucher ein Visum für Jordanien erwerben mussten - sie wurden auch noch ein einem Hotel untergebracht, das eine Baustelle war.

Das junge Paar schlief die erste Nacht ihrer Flitterwochen damit in einem Zimmer ohne Türe und erhielten ungenießbares Essen.

Nachdem der Reiseveranstalter und die Fluglinie die Verantwortung zunächst jeweils auf den anderen schoben, erhielten die Verbraucher nach Intervention des ECC-Net/Germany doch noch eine Entschädigung.