Erfahrungsberichte: Online-Shopping
Erfahrungsberichte von Verbrauchern, die sich mit Problemen bei Online-Käufen in einem anderen EU-Land an das Netz Europäischer Verbraucherzentren gewandt haben.
Rücksendekosten bei Online-Bestellung: Dänischer Verbraucher / Deutscher Online-Händler
Ein Verbraucher aus Dänemark bestellte im Internet einen Arbeitsanzug aus wasserdichtem Material mit Stiefeln, Handschuhen etc. bei einer deutschen Firma.Nachdem die Ware bei ihm angekommen war, stellte der Verbraucher fest, dass der Anzug nicht seinen Vorstellungen entsprach und schickte ihn zurück.
Doch die Firma verweigerte die Annahme: Da er als Firmenkunde eingekauft habe, gelte für ihn nicht das zweiwöchige Widerrufsrecht.
Der geprellte Verbraucher wandte sich daraufhin an das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren.
Dort kann man den Händler davon überzeugen, dass für den Verbraucher sehr wohl ein Widerrufsrecht gilt, da er als Privatkunde eingekauft hatte. Die Firma erklärt sich daraufhin bereit, die zweifachen Rücksendekosten zu übernehmen und den Kaufpreis zurückzuerstatten.
Reparaturauftrag - österreichischer Sammler / deutscher Online-Kameratechniker
Bereits im Juli 2010 hatte der Liebhaber alter Kameras zwei Objektive zur fachmännischen Reinigung an den Unternehmer gesandt. Gefunden hatte er den Anbieter im Internet.Als die Reparatur nicht zeitnah vorgenommen wurde, kontaktierte der Konsument den Unternehmer mehrmals per Mail, erhielt aber keine Antwort. Anlässlich eines Telefonats wurde die rasche Durchführung des Auftrages versprochen, jedoch nicht erledigt.
Der Verbraucher wollte zuletzt nur noch seine wertvollen Objektive zurück, gleich ob gereinigt oder nicht und wandte sich Ende März an das Europäische Verbraucherzentrum in Wien.
Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren konnte helfen. Unsere Intervention bewirkte die unverzügliche Vornahme der Reparatur durch die Firma.
Noch im April unterrichtete uns der Verbraucher, dass er seine Liebhaberstücke einwandfrei gesäubert zurückbekommen hat.


