Schätzungen zufolge stehen jährlich rund 19 000 Verletzungen in der gesamten Union im Zusammenhang mit dem Besuch von Rummelplätzen und Vergnügungsparks.
Rummelplätze und Vergnügungsparks – die Lage
In den letzten 20 Jahren hat die Zahl großer Vergnügungsparks mit immer extremeren Attraktionen stetig zugenommen. Es gibt mittlerweile Vergnügungsparks, die Fahrten mit Geschwindigkeiten von mehr als 170 km/h oder den Fall aus 100 Metern Höhe anbieten. Im Jahr 2004 gab es in der Europäischen Union – je nach Definition – zwischen 180 und 320 Vergnügungsparks mit jährlich rund 300 Millionen Besuchern.
Obgleich die derzeit vorliegenden Daten über Unfälle auf Rummelplätzen und in Vergnügungsparks Lücken und Unstimmigkeiten aufweisen, gehen Schätzungen davon aus, dass jährlich rund 19 000 Verletzungen auf derartige Unfälle zurückzuführen sind. Bei den meisten Unfällen geht es um Kinder unter 15 Jahren.
Bewertung vorbildlicher Praktiken
Angesichts der Expansion dieses Sektors und der wachsenden Zahl der Verletzungen im Zusammenhang mit Achterbahnfahrten und ähnlichen Attraktionen hat die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz das Unternehmen Risk and Policy Analysts Ltd. beauftragt, eine Bewertung vorbildlicher Praktiken zur Gewährleistung der Verbrauchersicherheit auf Rummelplätzen und in Vergnügungsparks vorzunehmen.
Der Bericht ermittelt und beschreibt die bestehenden Regulierungs- und anderen Maßnahmen, um die Sicherheit der Verbraucher auf Rummelplätzen und in Vergnügungsparks zu gewährleisten, und stellt verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten vor.
Der Bericht wurde von der Europäischen Kommission finanziert. Weder die Europäische Kommission noch in ihrem Namen handelnde Personen können im Zusammenhang mit der Verwendung der darin enthaltenen Informationen haftbar gemacht werden. Der Inhalt dieses Berichts spiegelt nicht unbedingt die Meinung oder Haltung der Europäischen Kommission wider.
Englische Fassung des Berichts.
Französische Fassung des Berichts.