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Kinderspielzeug
Gefährliche Waren Internationale Zusammenarbeit Chemikalien |
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Kinderspielzeug
„Kann ich mich darauf verlassen, dass das Spielzeug meiner Kinder ungefährlich ist?“
Die junge Mutter Anne lebt mit ihrem Mann und ihrem 18 Monate alten Sohn Sean in Limerick (Irland). Da Sean jetzt ins Spielalter kommt, will Anne sicher gehen, dass von den Spielsachen, die sie ihm gibt, keine Gefahr ausgeht.
„In der Weihnachtszeit sind die Medien jedes Jahr voller Horrorgeschichten über Todesfälle oder schwere Verletzungen von Kindern durch Spielsachen. Wie kann ich als Mutter sicher gehen, dass die Spielsachen, die ich meinem Sohn kaufe, ungefährlich sind?“
Da Anne in der Europäischen Union lebt, braucht sie sich keine Sorgen über die Sicherheit von Spielzeug machen, das sie bei namhaften Herstellern gekauft hat. Nach dem Produktsicherheitsrecht der EU dürfen Hersteller und Händler nur sichere Produkte auf den Markt bringen. Sollten schadhafte Produkte entdeckt werden, werden sehr rasch Schutzmaßnahmen ergriffen. Spielzeug, Kosmetika und Elektrogeräte unterliegen zusätzlichen Sicherheitsanforderungen.
Die Überwachungsbehörden in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten haben sicherzustellen, dass alle Produkte den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Produkte, bei denen das nicht der Fall ist, können von den Behörden vom Markt genommen werden. Ferner können sie einen Rückruf aus den Geschäften verlangen, Warnungen aussprechen oder sonstige geeignete Maßnahmen ergreifen.
Aufgrund der jüngsten Rückrufaktionen von Spielzeug und der wiederholt unzureichenden Sicherheit von chinesischen Einfuhrerzeugnissen hat Kommissarin Meglena Kuneva eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, mit denen die Wirksamkeit des europäischen Produktsicherheitssystems verbessert werden soll. Zunächst führte die Kommission eine Bestandsaufnahme durch, deren Ergebnisse am 22. November 2007 vorgestellt wurden. In den nächsten Monaten sollen insbesondere die folgenden Maßnahmen ergriffen werden: eine eingehende Prüfung der Sicherheitsmaßnahmen der Unternehmen in der Spielzeuglieferkette (Abschluss erstes Quartal 2008), eine Reihe konkreter Schritte zur Intensivierung der risikobasierten Überwachung durch die nationalen Marktaufsichts- und Zollbehörden, einschließlich einer gezielten Maßnahme der Kommission, mit der geeignete Warnungen vor der Gefährlichkeit von Magneten in Spielzeug vorgeschrieben werden sollen. Auch in Zukunft soll die Zusammenarbeit mit China und den USA Vorrang haben. China wird ein eigenes Meldesystem nach dem Muster von RAPEX einrichten, um die Arbeit mit den Regionen zu koordinieren und die Zusammenarbeit wirksamer zu gestalten.
Evaluating Business safety measures in the toy supply chain
- Final report 



