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Revision der Timesharing-Richtlinie

Am 7. Juni 2007 hat die Kommission einen Vorschlag zu der neuen Richtlinie angenommen, der den Verbraucherschutz verbessern wird, indem der Anwendungsbereich der aktuellen Vorschriften vergrößert wird, um auch neue auf dem Markt gekommene Produkte einzubeziehen, wie zum Beispiel Ferienclubs. Weiterverkauf und Tausch sind auch durch die Richtlinie abgedeckt. Die neue Gesetzgebung soll gleiche Rahmenbedingungen für den Verbraucherschutz in der gesamten EU gewährleisten sowie faire Voraussetzungen im Markt für Timesharing und anderen Ferienähnlichen Produkte schaffen.

Timesharing im Sinne der aktuellen Timesharing-Richtlinie bezeichnet das Recht, über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren zu einem festgelegten oder festlegbaren Zeitpunkt des Jahres eine bestimmte Zeit (bspw. eine oder mehrere Wochen) in einer Ferienanlage verbringen zu dürfen.

Die Timesharing-Richtlinie wurde 1994 zum Schutz der Verbraucherinteressen verabschiedet. Sie sieht u. a. vor:

  • ein Recht der Erwerber auf Information in einem Prospekt vor Vertragsunterzeichnung sowie Anforderungen an den Vertragsinhalt;
  • eine Bedenkzeit von mindestens zehn Tagen nach Vertragsabschluss, binnen deren der Erwerber ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten kann;
  • die Unzulässigkeit der Forderung von Anzahlungen während der Bedenkzeit.

Die Richtlinie wurde in allen Mitgliedstaaten umgesetzt. Seit Annahme der Richtlinie wurden jedoch neue Produkte und Verträge entwickelt, die nicht unter die Vorschriften fallen. Zu diesen neuen Produkten gehören solche, die man als "timesharingähnliche Produkte" bezeichnen könnte (wie Timesharing von Kanalbooten, Kreutzfahrtschiffen, und Karawanen oder für Verträge von weniger als 3 Jahren), sowie so genannte " Holiday Discount Clubs". Angebote zum Weiterverkauf oder Tausch von Timesharing-Rechten sind ebenfalls nicht von den bestehenden Bestimmungen abgedeckt. Einige neue Produkte und andere Timesharingähnliche Transaktionen die nicht durch die Richtlinie gedeckt sind, insbesondere Wiederverkauf, können den Verbraucher sehr schaden, wie zahlreiche Beschwerden gezeigt haben und führen zu unlauteren Wettbewerb für ehrliche Unternehmer.

Die Kommission ist sich der Probleme, vor denen die Verbraucher im Bereich Timesharing stehen, bewusst. Ihr Ziel besteht deshalb darin, die bestehenden Rechtslücken durch den Richtlinienvorschlag zu schließen, welche die alte Richtlinie durch klare, moderne und vereinfachte Rechte ersetzt.

Vorschlag EN FR für eine Richtlinie über den Schutz der Verbraucher im Hinblick auf bestimmte Aspekte von Teilzeitnutzungsrechten, langfristigen Urlaubsprodukten sowie des Wiederverkaufs und des Tausches derselben. Updated 20-06-2007

Folgenabschätzung EN

Zusammenfassung der folgenabschätzung

EN FR

Pressebericht BG CS DA EL EN ES ET FI FR HU IT LT LV MT NL PL PT RO SK SL SV

Memo BG EN ES FR IT PT SW

Konsultation 2006

Hintergrundinformation

 
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