Energie
Kampf gegen den Klimawandel – das Verständnis des moralischen Zusammenhangs ist notwendig, aber es ist nicht ausreichend
(09.10.2009)

In seiner Rede vor dem Global Editor's Forum (zur UN-Klimakonferenz) in Kopenhagen erklärte EU-Kommissionspräsident Barroso: „Aus all meinen Gesprächen mit Menschen rund um den Globus habe ich gelernt, dass sie sehr wohl verstehen, warum wir handeln müssen und dass sie Lösungen sehen wollen. Aber diejenigen von uns, die politische Verantwortung tragen, haben sie noch nicht gemeinsam überzeugen können, dass wir auch den notwendigen politischen Willen haben, Lösungen zu präsentieren, die mit Wirtschaftswachstum und nachhaltiger Entwicklung im Einklang stehen. (…) Grünes Wachstum ist nicht das Hirngespinst von realitätsfernen Umweltschützern. Wir können es schaffen, und genau gesagt haben wir in Europa auch bereits damit begonnen.“
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Ein Abkommen zum Klimawandel erreichen – Der Kampf dagegen muss diese Woche in New York beginnen
(21.09.2009)

Der Rat für auswärtige Beziehungen in New York hat Kommissionspräsident Barroso eingeladen, über das grundlegende Thema des Klimawandels zu diskutieren. Bei dieser Gelegenheit äußerte Barroso seine Besorgnis hinsichtlich der Aussichten für Kopenhagen. „Die Verhandlungen sind derzeit bedenklich nah an einem Stillstand. Dies birgt die Gefahr eines bitteren Scheiterns, das die Maßnahmen gegen den Klimawandel vielleicht um Jahre verzögern würde. Und gerade jetzt kann die Welt sich ein solches katastrophales Ergebnis nicht leisten.“ Er sagte, dass ein Teil der Antwort im Verhandlungsprozess selbst liege, und fuhr fort: „Der UN-Prozess hat unsere volle Unterstützung; niemand versucht, ihn zu untergraben. Aber jetzt ist es an der Zeit, Angebote auf den Tisch zu legen – Angebote an der äußersten Grenze dessen, was uns politisch möglich ist. Offen gesagt hat Europa genau das gemacht und wir werden andere drängen, das Gleiche zu tun.“
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EU-Kommission begrüßt Gas-Abkommen mit Ukraine
(30.07.2009)

Die EU-Kommission hat die mit der Ukraine getroffene politische Vereinbarung zur Reformierung ihrer Gasbranche begrüßt, die dem Land den Weg für finanzielle Hilfen durch internationale Geldinstitute frei macht. Die Einigung soll die erforderliche Stabilität schaffen, um einen nochmaligen Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland zu verhindern, und so die Versorgungssicherheit herstellen, die die EU-Mitgliedstaaten und ihre Verbraucher erwarten. Ferner soll die Vereinbarung der Ukraine helfen, ein verlässlicherer Partner bei der Energieversorgung zu werden, was im Interesse sowohl der EU als auch der Ukrainer selbst liegt.
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Die Nabucco-Gaspipeline – ein wahrhaft europäisches Projekt
(13.07.2009)

„Ich kann ohne zu übertreiben sagen, dass wir etwas erreicht haben, auf das wir alle stolz sein können, denn die Türkei und die Europäische Union haben zusammen eine gemeinsame Herausforderung gemeistert: die Sicherheit und Diversifizierung ihrer Energieversorgung“. Mit diesen Worten kommentierte Kommissionspräsident Barroso heute die Unterzeichnung des „Regierungsabkommens über die Nabucco-Pipeline“ zwischen der Türkei und vier Mitgliedstaaten der EU in Ankara. Der Kommissionspräsident dankte dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, Energieminister Yildiz und EU-Kommissar Piebalgs für ihre erfolgreiche Arbeit und betonte, dass „Energie helfen kann, neue Brücken zwischen Europa, der Türkei, dem Kaspischen Raum und den zentralasiatischen Staaten zu bauen.“
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Gemeinsamer Artikel des schwedischen Premierministers Frederik Reinfeldt und des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso
(08.07.2009)

„Wir sind entschlossen, die europäischen Staats- und Regierungschefs davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, in Kopenhagen eine Vereinbarung zu erzielen, auf die wir alle stolz sein können. Es gibt keine Alternative. Wenn wir jetzt versagen, brechen wir das Versprechen, das alle Eltern ihren Kindern geben, nämlich, dass sie ihnen eine bessere Welt hinterlassen. Wir werden in L'Aquila dafür sorgen, dass der Kampf gegen den Klimawandel für alle zu einer Chance wird“, schreiben Schwedens Premierminister Frederik Reinfeldt und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in einem gemeinsamen Artikel. Der Artikel erschien am 8. Juli in den Zeitungen der 27 Mitgliedstaaten sowie in Russland, Japan und Kanada.
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Kommissionspräsident Barroso begrüßt die Ankündigung der Unterzeichnung des Regierungsabkommens über die Nabucco-Pipeline
(06.07.2009)

Im Anschluss an die Nachricht, dass das zwischenstaatliche Abkommen über den Bau der Nabucco-Pipeline am 13. Juli 2009 in Ankara unterzeichnet werden soll, erklärte Barroso, er sei erfreut, dass die Unterzeichnung nun endlich zustande komme. „Das Nabucco-Projekt ist von lebenswichtigem Interesse für die Sicherheit der Energieversorgung Europas und für seine Politik der Diversifizierung der Gasversorgung, der Vertragspartner und Lieferrouten sowie für die Entwicklung des südlichen Gaskorridors. Die Kommission hat durch ihre aktive Unterstützung eine entscheidende Rolle beim Zustandekommen dieses Abkommens gespielt und dazu beigetragen, dass die jahrelangen Verhandlungen nun endlich mit einer konkreten Vereinbarung abgeschlossen werden konnten. Ich freue mich ganz besonders, dass die Türkei und die beteiligten Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Einigung erzielt haben, die auf den Grundsätzen der gegenseitigen Solidarität, der Gleichberechtigung und der gegenseitigen Abhängigkeit beruht. Mit dem Abschluss des Regierungsabkommens über die Nabucco-Pipeline dürfte nun der Gaslieferung in die Türkei und in die Europäische Union nichts mehr im Weg stehen, zumal die Vereinbarung auch für die Erdgasförderländer akzeptabel ist und darüber hinaus mit den internationalen rechtlichen Verpflichtungen der Vertragsstaaten im Einklang steht.“
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„The Road to Copenhagen“
(26.06.2009)

In seiner Rede auf der Abschlussveranstaltung der Grünen Woche, der größten jährlich stattfindenden Konferenz zum Thema Umweltpolitik in Europa, erklärte Kommissionspräsident Barroso, dass das Jahr 2009, dessen Höhepunkt die Konferenz von Kopenhagen bilden werde, ein entscheidendes Jahr im Kampf gegen den Klimawandel sei. Er hob die internationale Perspektive des Problems hervor und sprach über die Herausforderung, ein Abkommen zu erreichen, das wirklich weltweit gilt und in dem alle Länder einen gerechten Anteil an den Anstrengungen übernehmen, die zur Verhinderung des bedrohlichen Klimawandels erforderlich sind. „Alle Länder außer den allerärmsten werden sich an diesen Anstrengungen beteiligen müssen“, sagte er. Die vorbereitende Sitzungen fand bereits statt und Kommissionspräsident Barroso hofft, dass das in zwei Wochen in L’Aquila stattfindende Treffen der Spitzenvertreter der führenden Wirtschaftsnationen, das „Major Economies Forum“, Hand in Hand mit dem G8-Treffen einen wertvollen Beitrag zu heiklen Fragen wie Anpassung, Eindämmung, Finanzierung und Technologie leisten kann. „In der Tat besteht ein Grund, aus dem wir eng mit den Entwicklungsländern zusammenarbeiten müssen, darin, dass sich die Klimaschutz- und die Entwicklungsagenden wechselseitig unterstützen“, so Barroso.
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Aufbau einer kohlenstoffarmen Wirtschaft
(24.06.2009)

In einer Rede zur europäischen Energiepolitik sprach Kommissionspräsident Barroso auf dem Kongress des deutschen Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) über die großen Herausforderungen, denen Europa bei der Energieversorgung jetzt und in den kommenden Jahren gegenübersteht, und bezeichnete die Versorgungssicherheit ausdrücklich als „unser vordringlichstes Anliegen“. Weiterhin erläuterte er, dass Europa sich bereits darauf festgelegt habe, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 % zu reduzieren und den Anteil der erneuerbaren Energien im Energiemix auf 20 % zu erhöhen, und dass nun auch die Energieeffizienz bis 2020 um 20 % gesteigert werden müsse.
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Die finanziellen Herausforderungen und die Probleme durch Energieunsicherheit sowie der Klimawandel müssen gemeinsam angegangen werden
(25.05.2009)

Kommissionspräsident Barroso verbrachte zwei Tage in Kopenhagen, wo er mit dem dänischen Premierminister Lars Løkke Rasmussen zusammentraf. Außerdem nahm er am World Business Summit on Climate Change teil, wo er auf Zweifel darüber antwortete, ob die von den EU-Staats- und Regierungschefs (entsprechend dem Vorschlag der Europäischen Kommission) festgelegten ehrgeizigen Ziele während der Wirtschaftskrise für Europa in die richtige Richtung gingen. „Aus meiner Sicht“, sagte er, „ist die Frage widersprüchlich […]. Wir können nicht heute die notwendige Modernisierung der europäischen Wirtschaft für die Herausforderungen von morgen verschieben. Uns muss bewusst sein, dass Veränderungen enorme Wirtschaftschancen eröffnen – wenn die EU ihre Pioniervorteile weiterhin nutzt und ihre Stellung auf den Weltmärkten für energieeffiziente und kohlenstoffarme Technologien stärkt.“
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Klimawandel: Zeit für einen Wechsel von einem europäischen hin zu einem weltweiten Abkommen
(13.05.2009)

Kommissionspräsident Barroso nahm an einem Arbeitsfrühstück mit zwei herausragenden Experten teil: Dr. Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Weltklimarates, und Lord Nicholas Stern, Nobelpreisträger für sein Engagement zur Minimierung des Klimawandels und Autor eines maßgeblichen Berichts zu diesem Thema. Außerdem ist er einer der Berater von Kommissionspräsident Barroso zum Thema Klimawandel. Sie diskutierten über die Vorbereitungen für ein neues Abkommen in Kopenhagen und begannen Gespräche darüber, was die EU nach Kopenhagen tun muss. Daraus ergab sich die folgende Erklärung von Kommissionspräsident Barroso zum Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft bis 2050. „Wir müssen diese enorme Chance ergreifen, um den Klimaschutz in alle unsere Politikbereiche, wie beispielsweise Energieversorgung, Bauwesen und Verkehr, zu integrieren […]. Das ist die konkrete Aufgabe der nächsten Kommission und es ist nicht zu früh, sich darüber Gedanken zu machen.“
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Verwendung ungenutzter EU-Haushaltsmittel in Höhe von 5 Mrd. Euro für Energieprojekte und Breitbandinfrastruktur in ländlichen Gebieten
(06.05.2009)

Kommissionspräsident Barroso ist sehr erfreut darüber, dass das Europäische Parlament und der Europäische Rat jetzt der im November 2008 von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Initiative in Höhe von 5 Mrd. Euro als Teil des europäischen Konjunkturpakets förmlich zugestimmt haben. „Dadurch können wir sofort Projekte vorantreiben, die der europäischen Wirtschaft einen willkommenen Auftrieb verleihen und einen echten Beitrag zu mehr Energiesicherheit in Europa in der Zukunft leisten werden.“ Energie und Breitbandnetze sind wichtig für die Zukunft der EU-Wirtschaft. Das Thema Energiesicherheit wurde bereits in der zweiten „Überprüfung der Energiestrategie“, die die Europäische Kommission im November 2008 vorgelegt hat, in den Mittelpunkt gestellt, und seine Bedeutung ist durch die jüngste Gaskrise noch deutlicher geworden. Bei der Breibandanbindung ländlicher Gebiete können sich jedoch stets zusätzliche Probleme ergeben. In ländlichen Gebieten gibt es immer wieder Probleme bei der Breibandanbindung. Und diese Gefahr ist umso größer, wenn Investitionen spärlicher fließen.
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Biodiversität: der richtige Wert für einen unbezahlbaren Aktivposten
(27.04.2009)

In einer Rede in Athen auf einer von Griechenland ausgerichteten Konferenz zur Bewahrung der Biodiversität über 2010 hinaus erklärte Kommissionspräsident Barroso, dass der Erfolg der europäischen Klimawandelpolitik, bei der sich die Europäische Kommission an vorderster Front engagiert, auch daran gemessen wird, wie erfolgreich der Verlust der biologischen Vielfalt gestoppt werden kann. Nachdem er zugeben musste, dass die Zerstörung der Biodiversität trotz vielfältiger Anstrengungen und ehrgeiziger Ziele fortschreitet, legte er die Situation noch einmal mit Worten dar, die wir in den vergangenen sechs Monaten immer wieder gehört haben. „Die Zerstörung der Natur ist der schlimmste faule Vermögenswert. Wir häufen einen Berg von Schulden für die Zukunft des Planeten an, die wir niemals wieder zurückzahlen können“, sagte er und nannte sechs mögliche Maßnahmen, die Europa ergreifen kann, um die aktuelle Entwicklung umzukehren.
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Für eine neue Zukunft der Energieversorgung: Solidarität zeigen und gegenseitige Verflechtung anerkennen
(24.04.2009)

Kommissionspräsident Barroso hielt anlässlich des Energiegipfels in Sofia, zu dem der bulgarische Staatspräsident Parwanow eingeladen hatte, eine Einführungsrede zum Thema „Erdgas für Europa: Sicherheit und Partnerschaft“. Unter Verweis auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine über die Gasdurchleitung, von dem Bulgarien besonders getroffen wurde, erklärte er, dass die Energiesicherheit ganz oben auf der politischen Agenda der EU stehe: „Seit Januar ist diese Angelegenheit von einem eher theoretischen Szenario unter Experten zu einem potenziellen Problem für die Bürger der EU geworden“. Zufrieden mit dem Krisenmanagement der Europäischen Union – die mit einer Stimme gesprochen und ihre Solidarität untereinander und gegenüber den betroffenen Ländern außerhalb der EU bekräftigt habe – erläuterte er die jeweils in Europa ergriffenen Initiativen zur Krisenvermeidung.
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Anpassung an ein verändertes Klima
(01.04.2009)

Durch vorausschauende Maßnahmen lassen sich die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit, Energieversorgung, Verkehrssysteme, Landwirtschaft und Tourismus abmildern. 2007 veröffentlichte eine internationale Wissenschaftlergruppe Englishespañolfrançais den bisher umfangreichsten Bericht über den Klimawandel. Darin wird unter anderem vor Dürren, sinkender Lebensmittelproduktion, Küstenerosion und Überschwemmungen gewarnt. Die jüngsten Forschungen ergeben jedoch, dass der Klimawandel uns schneller und härter treffen wird als gedacht. Wetterbedingte Katastrophen wie Dürren und Überschwemmungen werden an Häufigkeit zunehmen, und Getreide wird in Gegenden, in denen es traditionell angebaut wurde, nicht mehr gedeihen. Die Entwicklungsländer werden von den Entwicklungen wahrscheinlich am stärksten betroffen sein, aber auch Europa wird nicht ungeschoren davonkommen.
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Konferenz zur Modernisierung des ukrainischen Erdgastransitsystems
(23.03.2009)

Die Europäische Kommission, die Regierung der Ukraine und Vertreter der internationalen Finanzinstitutionen – der EIB, der EBRD und der Weltbank – unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung über vereinte Schritte bei den wichtigen Aufgaben zur Umgestaltung des ukrainischen Gassektors, um ihn in den internen EU-Energiemarkt einzubringen und das ukrainische Erdgastransitsystem zu modernisieren. „Während bei den meisten Menschen die Finanzkrise und der Konjunkturrückgang an oberster Stelle stehen, sollten wir zwei dringende, aber längerfristige Herausforderungen nicht vergessen – die Energiesicherheit und den Klimawandel”, sagte Kommissionspräsident Barroso. „Die heutige Konferenz ist eine wesentliche Voraussetzung für die Lösung der ersten – nämlich die Notwendigkeit, die sichere und zuverlässige Energieversorgung unseres gemeinsamen Kontinents zu gewährleisten, die für unser wirtschaftliches und soziales Wohlergehen von so großer Bedeutung ist.“
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Die Kommission mobilisiert die Städte im Kampf gegen den Klimawandel
(10.02.2009)

In seiner Rede vor dem Bürgermeisterkonvent (Covenant of Mayors) – einer Plattform für den direkten Dialog zwischen der Europäischen Kommission und den Gemeinden, die Vorreiter in Sachen Energiepolitik sind – erinnerte Kommissionspräsident Barroso an die Bedeutung des 20-20-20-Ziels, das bei der Ratssitzung im Dezember festgelegt wurde. „Europa ist im Kampf gegen den Klimawandel in einer starken Position, aber um die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zu erhöhen, ist der Beitrag der Bürger entscheidend,“ erklärte er. „Durch ihre Nähe zum Bürger kommt den Bürgermeistern eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, schlechte Angewohnheiten zu ändern und Investitionen in nachhaltige Energien anzuregen.“
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Energie für die Zukunft
(04.02.2009)

Städte in ganz Europa machen mobil gegen den Klimawandel und versprechen, ihre Emissionen stark zu senken. In einer feierlichen Veranstaltung werden sich am 10. Februar in Brüssel fast 300 Städte dazu verpflichten, über das EU-Ziel einer Verringerung der CO2-Emissionen um 20 % bis 2020 noch weiter hinauszugehen. Darunter sind große Städte wie Bielsko-Biała, Budapest, Hamburg, Lissabon, Madrid, Riga und Zagreb. Der Bürgermeisterkonvent English wird während der jährlichen europäischen Konferenz über nachhaltige Energiesysteme abgehalten, auf der neue Entwicklungen auf dem Gebiet CO2-armer Technologien und erneuerbarer Energien vorgestellt werden. Auf dieser größten Veranstaltung der Woche für nachhaltige Energie English (9.–13. Februar), die in 52 europäischen Städten stattfindet, werden auch Preise für die innovativsten Projekte verliehen.
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Vorschläge der Kommission für globales Klimaschutzabkommen in Kopenhagen
(28.01.2009)

Die Schaffung eines OECD-weiten CO2–Markts bis 2015 ist einer der Vorschläge, den die Kommissionsmitglieder im Rahmen der Aufstockung der Finanzierung und der Förderung von Investitionen vorgelegt haben, um die Ursachen und Folgen des Klimawandels zu bekämpfen. Darüber hinaus erhoffen die Kommissionsmitglieder ein umfassendes und ehrgeiziges neues globales Klimaschutzabkommen, das bei der UN-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen im Dezember unterzeichnet werden soll. Ziel der EU ist es, den globalen Temperaturanstieg auf weniger als 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, weil es überzeugende wissenschaftliche Hinweise dafür gibt, dass ein stärkerer Klimaanstieg mit großen Gefahren verbunden wäre.
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Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Juschtschenko
(27.01.2009)

Einige Tage nach dem Ende des Gasstreits begrüßte Kommissionspräsident Barroso den ukrainischen Präsidenten Juschtschenko am Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel. Er wiederholte, dass es „ungerechtfertigt war, die EU in einer bilateralen Angelegenheit als Druckmittel einzusetzen“, dankte aber Präsident Juschtschenko für seine erneute Versicherung, dass er vollständig hinter der mit Russland erzielten Einigung über die Wiederaufnahme der Gaslieferungen nach Europa stehe. Er wies auch auf die Bereitschaft der Europäischen Kommission hin, gemeinsam mit der Ukraine an der Modernisierung des ukrainischen Transitnetzes zu arbeiten. Kommissionspräsident Barroso sagte, dass dieses Engagement für die EU und die Ukraine ein wichtiger Schritt nach vorn sei und es ihnen ermögliche, sich auf ihre umfassenderen Beziehungen zu konzentrieren.
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Wiederaufnahme der Gaslieferungen nach Europa
(20.01.2009)

„Unsere Beobachter vor Ort berichten, dass das Gas wieder normal fließt, dass sich der Druck im System aufbaut und dass das Gas die ukrainische Grenze nach Slowenien überschreitet“, teilte Kommissionspräsident Barroso erfreut mit. „Also willkommene Neuigkeiten. Aber gleichzeitig ist es schwer, Vorgänge zu begrüßen, die sich gar nicht erst hätten ereignen sollen.“ Kommissionspräsident Barroso bezeichnete es als „völlig inakzeptabel“, dass die europäischen Gaskunden in dem Streit zwischen Russland und der Ukraine als Druckmittel eingesetzt worden seien. „Deswegen“, meinte er, „müssen wir die Lehren daraus ziehen.“ Er führte mehrere Punkte auf und sagte abschließend, er werde den Europäischen Rat auf seinem Treffen im März darüber informieren, dass „wir jetzt ernsthaft diversifizieren und in die Zukunft der europäischen Energieversorgungssicherheit investieren müssen“.
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- Weitere Informationen zum Gasfluss

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Reaktion der Europäischen Kommission auf die Unterzeichnung des Gasvertrags zwischen Gazprom und Naftogaz
(19.01.2009)

Die Europäische Kommission hat die Unterzeichnung eines Zehnjahresvertrags zwischen Gazprom und Naftogaz, die heute Nachmittag im Beisein der Regierungschefs Putin und Timoschenko in Moskau erfolgte, zur Kenntnis genommen und benötigt jetzt genaue Angaben darüber, zu welchem Zeitpunkt die Gaslieferungen wieder aufgenommen werden. Ebenfalls heute Nachmittag kam die Koordinierungsgruppe „Erdgas“ zu dem Ergebnis, dass Solidarität sich bewähre. Die von den europäischen Unternehmen und den EU-Mitgliedstaaten nach dem Schock des Lieferstopps vom 7. Januar ergriffenen Hilfsmaßnahmen hätten es den meisten Ländern ermöglicht, erfolgreich mit der Situation umzugehen und dabei die Beeinträchtigungen für die Kunden auf ein Minimum zu reduzieren.
- Lesen Sie die Pressemitteilung zur Anpassung des EU-Gasmarktes an die Herausforderungen der Gaskrise

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Streit zwischen Russland und der Ukraine über Gas-Transit: Eine inakzeptable und unglaubliche Situation
(14.01.2009)

In seiner ohnehin geplanten Rede vor dem Europäischen Parlament zum Beginn des neuen Ratsvorsitzes übermittelte Kommissionspräsident Barroso eine sehr deutliche Botschaft nach Moskau und Kiew: „Wenn das mit Unterstützung der EU geschlossene Abkommen nicht schleunigst umgesetzt wird, werde ich den europäischen Unternehmen raten, die Angelegenheit vor Gericht zu bringen, und die Mitgliedstaaten auffordern, in einer konzertierten Aktion Alternativen für die Energieversorgung und den Energietransport zu suchen. Auf diese Weise werden wir sehr schnell sehen, ob es sich um ein technisches Problem handelt oder ob der politische Wille zur Einhaltung des Abkommens fehlt. Und lassen Sie mich das klarstellen: Wenn das Abkommen nicht eingehalten wird, bedeutet das, dass Russland und die Ukraine bei der Energieversorgung nicht länger als verlässliche Partner der EU angesehen werden können.“ Kommissionspräsident Barroso sagte außerdem, dass die Europäische Kommission in jedem Fall weitere Vorschläge zur Verbesserung der Energieversorgungssicherheit in Europa unterbreiten werde. Dies geschehe im Rahmen der im November vorgestellten Überprüfung der Energiestrategie.
- Lesen Sie die Rede

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Die Europäische Kommission begrüßt die Einigung über eine Kontrolle der Gaslieferungen
(09.01.2009)

Nach dem Scheitern der Gespräche am Donnerstag in Brüssel gab es weitere Kontakte der Europäischen Kommission zur russischen und zur ukrainischen Seite. Kommissionspräsident Barroso sprach mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Juschtschenko, und der für Energiefragen zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs verhandelte mit seinen russischen Amtskollegen. Inzwischen besteht Einigkeit über die Einzelheiten der Beobachtermission. Jetzt kommt es darauf an, dass das Gas ohne irgendwelche weiteren Verzögerungen wieder in die Europäische Union zu fließen beginnt.
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Gaslieferung
(31.12.2008)

Kommissionspräsident Barroso führte mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin und der ukrainischen Premierministerin Julia Timoschenko Telefonate, in denen es um die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über Gaslieferungen und die möglichen Auswirkungen auf Europa ging. Kommissionspräsident Barroso bedankte sich bei beiden für die übermittelten Informationen und äußerte den Wunsch, dass Russland und die Ukraine zu einer Verhandlungslösung gelangen, die gleichzeitig die Gaslieferungen an Kunden der Europäischen Union sicherstellt.
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Vor dem nächsten Europäischen Rat
(03.12.2008)

„Ich bin davon überzeugt, dass wir die Arbeiten rechtzeitig abschließen und zeigen können, dass Klimamaßnahmen, Energiesicherheit und Wirtschaftswachstum in wechselseitiger Unterstützung verfolgt werden können und müssen“, sagte der Kommissionspräsident vor den Mitgliedern des Europäischen Parlaments anlässlich einer Plenarsitzung in Brüssel. „Das ist die beste Botschaft, die wir vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten, vor den Europawahlen und im Hinblick auf Kopenhagen senden können.“ Außerdem verpflichtete er sich, dass die Europäische Kommission unermüdlich mit dem Europäischen Parlament zusammenarbeiten werde, um dies zu ermöglichen.
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Kampf an allen Fronten: Maßnahmen gegen weltweiten Konjunkturabschwung und Klimawandel
(21.11.2008)

Während des dritten Treffens des Globalisation Councils in Sintra, Portugal, erinnerte Kommissionspräsident Barroso daran, dass wir bei all den Turbulenzen eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht vergessen sollten: nämlich den Kampf gegen den Klimawandel. „Aus der Finanzkrise haben wir gelernt, dass es viel schwieriger ist, einer Gefahr Herr zu werden, wenn wir nicht beachten, wie sie sich im System entwickelt. Wir müssen sie rechtzeitig erkennen und dagegen vorgehen. Und natürlich werden die Konsequenzen durch ein Ignorieren des Klimawandels sogar noch gravierender sein als die, die aus dem Ignorieren der Gefahren aus dem Finanzsektor folgen.”
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Sicherung unserer zukünftigen Energieversorgung
(13.11.2008)

Die Europäische Kommission hat heute ein umfassendes Energiepaket vorgeschlagen, das die Energieversorgungssicherheit in Europa voranbringt und die Klimaschutzziele „20-20-20“ unterstützt. Die Kommission unterbreitet eine neue Strategie zur Entwicklung einer Energiesolidarität zwischen den Mitgliedstaaten und eine neue Politik für die Energieversorgungsnetze, mit der zu Investitionen in effizientere, CO2-arme Systeme angeregt werden soll. Der neue Aktionsplan der EU zu Energieversorgungssicherheit und -solidarität legt fünf Bereiche fest, in denen mehr getan werden muss, um eine nachhaltige Energieversorgung zu sichern.
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Klima- und Energiepaket: Ziele und Dezembertermin beibehalten
(16.10.2008)

Bei der abschließenden Pressekonferenz des Europäischen Rates hat sich der Kommissionspräsident besonders darüber erfreut gezeigt, dass die Staats- und Regierungschefs einen spätesten Termin - nämlich Dezember - für die Verabschiedung des Klima- und Energiepakets festgelegt hätten. Zudem äußerte er seine Zufriedenheit über die Berücksichtigung der Zukunft der europäischen Industrie, eine nach seinen Worten “moderne und beständige Industrie, die in der Lage ist als Vorreiter die Märkte der Zukunft zu erobern“. Schließlich bedankte er sich herzlich für die bemerkenswerte Arbeit der französischen Ratspräsidentschaft und von N. Sarkozy und endete mit den Worten: "Die Arbeit ist noch lange nicht beendet".
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Wichtiger Schritt zur Vollendung des Energiebinnenmarkts
(10.10.2008)

Kommissionspräsident Barroso und der für Energie zuständige Kommissar Andris Piebalgs haben die zwischen den Energieministern der EU erzielte Übereinkunft über das Legislativpaket 2007 der Europäischen Kommission zum EU-Strom- und Gasmarkt begrüßt. Damit werden viele Vorteile eines offenen und vom Wettbewerb geprägten Energiemarktes.
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Kann Europa bei Klima- und Entwicklungshilfepolitik richtungsweisend sein?
(09.10.2008)

In einer Rede auf dem „Policy Summit“ von „Friends of Europe“ in Brüssel bestätigte Kommissionspräsident Barroso erneut das Engagement der EU, sowohl im Bereich Klimawandel als auch bei der Entwicklungshilfe eine richtungsweisende Rolle zu übernehmen. Er sagte, dass „die Umwandlung Europas in eine kohlenstoffarme Wirtschaft dazu beitragen würde, ein wirtschaftlich stärkeres Europa zu schaffen. Er forderte eine politische Einigung über das gesamte Klimapaket beim Europäischen Rat im Dezember.
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Den Weg für Europas kohlenstoffarme Energiezukunft ebnen
(08.10.2008)

„Es gibt keine Dichotomie zwischen dem Kampf gegen die Finanzkrise und dem Klimapaket“, sagte Kommissionspräsident Barroso in einer Rede auf der Business Europe Konferenz in Brüssel. Er argumentierte wie folgt: „Es ist wichtiger denn je, dass wir mit unserem Energie- und Klimawandelpaket vorwärtskommen. Nicht trotz der Finanzkrise, sondern zumindest teilweise wegen ihr.“ Kommissionspräsident Barroso legte auch zum ersten Mal eine Reihe von Ideen dar, wie die Sicherheit der Energieversorgung verbessert werden könnte.
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Mobil bleiben – aber umweltgerecht!
(12.09.2008)

Einen Tag lang sperren Hunderte von Städten einige ihrer wichtigsten Straßen für den Autoverkehr, um die Autofahrer dazu zu bewegen, ihren Wagen einfach einmal stehen zu lassen.
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Gute Noten für die EU-Energiepolitik
(04.09.2008)

In ihrem ersten Bericht über die Energiepolitik der EU würdigt die Internationale Energieagentur den Einsatz der EU für den Klimaschutz und die Liberalisierung der Energiemärkte.
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Ehrgeizige Vorschläge zur Lösung globaler Probleme – G-8 wird ihrer Führungsrolle gerecht
(17/07/2008)

Der Kommissionspräsident zieht ein positives Fazit aus der Arbeit des G-8-Gipfels in Japan zu Klimawandel, Entwicklungshilfe, Nahrungsmittelpreisen und Weltwirtschaft.
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Aufwind für „grüne“ Produktionsmethoden und „grünes“ Einkaufen
(16/07/2008)

Ein neues Maßnahmenpaket soll die Hersteller anregen, umweltfreundlichere Produkte anzubieten und es den Kunden zu erleichtern, diese zu erkennen.
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Kein Widerspruch zwischen Wirtschaftswachstum und Reduktion von Emissionen
(09/07/2008)

Nach dem Gipfel der führenden Industriestaaten zum Klimawandel in Toyako appellierte Kommissionspräsident Barroso an die Teilnehmer: „In der EU ist die Wirtschaft seit 1990 um 25 % gewachsen und wir haben die Emissionen um 8 % verringert. Die Technologie ist vorhanden, die wirtschaftliche Argumentation ist vorhanden und die öffentliche Meinung erwartet Taten. Es fehlt lediglich an Führung, doch die Führung sitzt an diesem Tisch. Wir müssen diese Themen schnellstens vorantreiben, um in Kopenhagen etwas zu erreichen." Als mittelfristiges Ziel schlägt die EU vor, dass alle Industriestaaten ihre Emissionen im Rahmen eines internationalen Abkommens um 30 % gegenüber den Werten von 1990 verringern.
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Wir haben hier in Toyako Aktionen gegen den Klimawandel auf den richtigen Weg gebracht
(08/07/2008)

„Die dem G8-Gipfeltreffen in Toyako zugrundeliegende Frage war: Wie reagieren wir auf die globalen Herausforderungen - insbesondere auf den Klimawandel? Und wir haben bessere Ergebnisse erzielt als erwartet“, erklärte Kommissionspräsident Barroso am zweiten Tag des Gipfeltreffens zufrieden. Außerdem sagte er, er sei zuversichtlich in Bezug auf die Fähigkeit der Union, die ehrgeizigen Ziele einzuhalten, welche die Kommission im Klimaschutz- und Energiepaket vorgeschlagen hat: „Es gibt ein gesteigertes Bewusstsein für die Kosten, die unterlassener Klimaschutz verursacht, und auch für die Pioniervorteile […]; von einem wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen haben die Kraftstoffpreise ganz klar gezeigt, dass wir handeln müssen […] und meine Kollegen im Rat sind sehr entschlossen, unter dem französischen EU-Ratsvorsitz Ergebnisse zu erzielen.“
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Die Ölpreise in den Griff bekommen
(24/06/2008)

Öl produzierende und Öl einführende Länder müssen zusammenarbeiten, um die Ölpreise zu senken.
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Mobilisierung der Mitgliedstaaten und der Kommission gegen die Preisexplosion
(20/06/2008)

Zum Abschluss der Ratssitzung am Freitagnachmittag in Brüssel äußerten die Mitgliedsländer ihren Willen, die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon fortzusetzen. Auf Antrag Irlands beschlossen die europäischen Staats- und Regierungschefs, sich am 15. Oktober 2008 erneut mit den institutionellen Fragen zu befassen. Darüber hinaus gab es auf staatlicher und gemeinschaftlicher Ebene mehrere Vorschläge, um dem starken Preisanstieg entgegenzuwirken. Kommissionspräsident Barroso erklärte, dass strukturelle Lösungen wie eine Verringerung der Energieabhängigkeit für „unser Wohlergehen und unseren Wohlstand“ notwendig seien. Auf der Ratssitzung, die in einem schwierigen Kontext stattfand, wurde gleichzeitig Bilanz der slowenischen Ratspräsidentschaft gezogen. José Manuel Barroso würdigte sie und erinnerte daran, dass Slowenien das erste Land der letzten EU-Erweiterung gewesen sei, dem diese Verantwortung zugefallen war.
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Positives Echo auf die Vorschläge der Kommission zum Thema Preisexplosion
(19/06/2008)

Die Antworten der Kommission/EU auf die steigenden Preise für Kraftstoffe und Lebensmittel
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Auf einen echten integrierten europäischen Energiemarkt hinarbeiten
(06.06.2008)

Nach dem Energierat in Luxemburg äußerte sich Kommissionspräsident Barroso äußerst positiv über die allgemeine Einigung, die zum Energiebinnenmarkt erzielt wurde: "Dies ist die richtige Antwort der EU auf die vor uns liegenden strukturellen Herausforderungen. Überdies ist es eine gute Nachricht für Unternehmen und Bürger, die wettbewerbsfähige Preise und eine sichere Energieversorgung benötigen. Sobald die Binnenmarktvorschläge ausgearbeitet sind, wird das Energie- und Klimawandelpaket im zweiten Halbjahr unter der französischen Präsidentschaft unter Dach und Fach gebracht werden können."
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Europäisches Forum für Nuklearenergie in Prag
(22.05.2008)

José Manuel Barroso hat zusammen mit Energiekommissar Andris Piebalgs an der Eröffnungssitzung des zweiten Europäischen Forums für Nuklearenergie teilgenommen. Das Forum soll eine offene und sachliche Debatte über die Vor- und Nachteile von Nuklearenergie in der Europäischen Union ermöglichen, so wie dies im Mandat vom Europäischen Rat festgelegt wurde. Die Notwendigkeit zur progressiven Reduzierung des Kohleanteils in der europäischen Energieproduktion hat in den jüngsten Monaten eine neue Debatte über die Rolle der Nuklearenergie entfacht.
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Kommission schließt sich Partnerschaft "Methane to Markets" an
(04.03.2008)

EU-Energiekommissar Andris Piebalgs unterzeichnete heute während eines Besuchs in Washington D.C. das offizielle Dokument über den Beitritt der Europäischen Kommission zur Partnerschaft "Methane to Markets" (M2M).
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Erster offizieller Norwegen-Besuch eines Kommissionspräsidenten
(25.02.2008)

Kommissionspräsident Barroso befindet sich derzeit auf einem zweitägigen Staatsbesuch in Norwegen, das als Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums zu den engsten und zuverlässigsten Partnern der EU zählt. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen die Themen Energiesicherheit und Klimawandel. Alle Gasexporte Norwegens gehen in die EU und weisen an deren gesamten Energieimporten einen Anteil von 58% auf. Auf dem Programm steht ein Treffen mit Premierminister Jens Stoltenberg und weiteren Regierungsmitgliedern sowie dem norwegischen Kronprinz Haakon und dem Parlamentspräsidenten Thorbjorn Jagland in Oslo.
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Je früher wir reagieren, desto höher unsere Chancen, unsere Kompetenzen und Technologien einzusetzen
(21.02.2008)

Wettbewerbsfähigkeit setzt Innovation voraus - dies betonte Kommissionspräsident Barroso in einer Rede beim Europäischen Wirtschaftsgipfel in Brüssel. "Die Notwendigkeit zur Verbesserung der ökologischen Performance ist häufig innovationsfördernd. Und Innovation führt im Gegenzug zu Pioniervorteilen. Wenn die Europäische Union bei kohlendioxidarmen Technologien die Nase vorn hat, werden ihr neue Exportchancen erwachsen. Ein gutes Beispiel ist Windenergie, in der die EU weltweit führend ist."
- Rede lesen

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Besuch Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen von Wales in Brüssel
(13.02.2008)

Kommissionspräsident Barroso empfing Prinz Charles, der seine Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels an vorderster Front unterstrich, im Berlaymont-Gebäude. Dieser Aufgabe hat er sich bereits seit vielen Jahren verschrieben und schon vor 15 Jahren, als das Thema kaum auf Interesse stieß, ein Programm für Wirtschaft und Umwelt vorgelegt. "Ich möchte seinem persönlichen Engagement und der Schärfung des öffentlichen Bewusstseins, um die er sich in Sachen Klimawandel und nachhaltige Entwicklung verdient gemacht hat, meine Anerkennung aussprechen", erklärte Kommissionspräsident Barroso.
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Europa: Zeit reif für dynamische Konsolidierung
(30.01.2008)

Bei Rahmen einer Einladung der Universität Gent, die für ihren Studiengang Europarecht bekannt ist, freute sich Kommissionspräsident Barroso, mit Studenten der Generation zusammenzutreffen, "die Europa wirklich verinnerlicht hat". In seiner Rede sprach er über die wesentlichen Herausforderungen des Europas der Zukunft, darunter Klimawandel, Energie, Einwanderung, Bevölkerungsentwicklung, Bildung, Innovation und Forschung. Die Europäische Union muss dabei wachsam bleiben und die Gewinn bringende Synthese aus Dynamik, Innovation und Offenheit wirkungsvoll einsetzen. "Ich bin von der ehrgeizigen Strategie eines mächtigen Europas überzeugt. In dieser Phase der Globalisierung benötigen wir mehr denn je ein starkes Europa", betonte Barroso.
- Rede lesen

- Auszüge aus der Rede Präsident Barrosos

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Europas Stellung in der sich wandelnden Weltwirtschaft sichern
(29.01.2008)

Kommissionspräsident Barroso wurde von dem britischen Nachrichtenmagazin "The Economist" zu einem Rundtischgespräch zum Thema "Europas Stellung in der sich wandelnden Weltwirtschaft sichern" eingeladen. Barroso verwies dabei auf die Rolle Europas in der Welt und betonte insbesondere die ehrgeizigen Ziele im Hinblick auf den Klimawandel. Ebenso äußerte er sich zu der Chance für Europa, geschlossen aufzutreten und hierdurch eine globale Vorreiterrolle bei der Senkung der Treibhausgasemissionen einzunehmen.
- Rundtischgespräch des britischen Nachrichtenmagazins "The Economist" zum Thema Wirtschaft mit Kommissionspräsident Barroso

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Eine neue Wirtschaft zur Rettung des Klimas
(29.01.2008)

In einem Artikel, der in zahlreichen europäischen Tageszeitungen veröffentlicht wurde, erläutert José Manuel Barroso die zahlreichen, jüngst eingeleiteten Maßnahmen, um den Klimawandel zu bekämpfen und erneuerbare Energien zu fördern. Dabei betonte er, die Bekämpfung des Klimawandels sei nicht nur für die Sicherung der Zukunft unseres Planeten unerlässlich, sondern biete Europa auch in wirtschaftlicher Hinsicht neue Chancen. "Wir sollten diese Chance jetzt beherzt beim Schopf packen", so Barroso.
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Treffen mit dem dänischen Premierminister Rasmussen
(24.01.2008)

Kommissionspräsident Barroso hat den dänischen Premierminister Anders Fogh Rasmussen im Berlaymont-Gebäude empfangen, um über mehrere für Europa wichtige Angelegenheiten zu sprechen. Ziel ist, die Wirtschaftsreformen weiterhin zügig durchzuführen und die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der europäischen Wirtschaft zu konsolidieren. Insbesondere wurden Chancen ausgelotet, die in diesem Bereich aus der Energie- und Klimapolitik der EU erwachsen könnten.
- Auszüge aus der Pressekonferenz

[3'48"]
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Mehr Wachstum und Beschäftigung durch Klimaschutz
(23.01.2008)

"Eine Antwort auf den Klimaschutz zu finden, ist der ultimative Test für die politische Handlungsfähigkeit unserer Generation", erklärte Kommissionspräsident Barroso am Beginn der Pressekonferenz zu dem Maßnahmenpaket, das heute von der Kommission verabschiedet wurde. "Wir haben nicht nur die Aufgabe, sondern die Pflicht, den politischen Rahmen für den Wandel hin zu einer umweltfreundlichen europäischen Volkswirtschaft zu schaffen und beim Schutz unserer Erde auf internationaler Ebene weiterhin die Vorreiterrolle zu übernehmen. Das Paket wird dieser Herausforderung nicht nur gerecht, sondern enthält auch die richtige Antwort auf die Frage der Sicherheit der Energieversorgung. Vor allem dürften daraus Tausende neuer Geschäftsmöglichkeiten und Millionen von Arbeitsplätzen in Europa entstehen."
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20 und 20 bis 2020: Chancen Europas im Klimawandel
(23.01.2008)

"Das heute vorgelegte Maßnahmenpaket wird auf viele Jahre hinaus den weitest reichenden Legislativvorschlag der Europäischen Kommission darstellen", erklärte Kommissionspräsident Barroso vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Dabei erläuterte er die fünf wichtigsten Prinzipien dieses komplexen Pakets: Einhaltung der Ziele, Fairness gegenüber den Mitgliedstaaten, Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit zur Minimierung der Kosten für die europäische Wirtschaft, Förderung eines umfassenden internationalen Übereinkommens zur Senkung der Treibhausgasemissionen sowie die Notwendigkeit zum sofortigen Handeln, um die globalen Emissionen bis 2050 zu halbieren.
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Klimawandel: Aufschub fehl am Platze
(21.01.2008)

"Wir müssen die Vorgaben mithilfe glaubhafter und effektiver Vorschläge erfüllen", erklärte Kommissionspräsident Barroso in einer Rede bei der Investmentbank Lehman Brothers in London. Dabei nannte er Einzelheiten zum Maßnahmenpaket für Klimawandel und erneuerbare Energien (u.a. in Bezug auf Kosten, Timing, Technologie, Energiesicherheit usw.), das die Kommission am 23. Januar vorlegen wird. "Die Maßnahmen zum Klimawandel werden die EU in diesem Jahrhundert auf den Prüfstand stellen. Wir müssen nun beweisen, ob wir handeln, Ergebnisse erzielen und eine Vorreiterrolle übernehmen können", so Barroso weiter.
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Kommissionspräsident Barroso trifft Beratergruppe zu Energie und Klimawandel
(21.01.2008)

Kommissionspräsident Barroso ist mit der hochrangigen Beratergruppe zu Energie und Klimawandel zusammengetroffen, um die künftigen Herausforderungen in Zusammenhang mit dem Klimawandel zu erörtern. Die Kommission wird am 23. Januar ein Maßnahmenpaket mit einem Gesetzentwurf vorlegen, um den Klimawandel zu bekämpfen und die Energiesicherheit und den Wettbewerb für die EU zu verbessern. Der Entwurf berücksichtigt sämtliche Maßnahmen, die erforderlich sind, wenn die EU die beim Europäischen Rat von letztem März festgelegten Ziele zu Klimawandel und Energie erreichen möchte.
- Zusätzliche Informationen

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Kommissionspräsident Barroso ruft in Sachen Globalisierung zu geschlossenem Handeln auf
(21.01.2008)

In einem Interview mit dem deutschen Magazin "Wirtschaftswoche" beantwortete Kommissionspräsident Barroso Fragen zu den wirtschaftlichen Aspekten der Klimaschutzvorschläge der Kommission. Dabei machte er deutlich, dass die Vorschläge nicht die Interessen bestimmter Länder schützen, sondern den Interessen sämtlicher Mitgliedstaaten zugute kommen. "Wenn wir in einer globalisierten Welt ernst genommen werden wollen, müssen wir mit einer Stimme sprechen", so Barroso.
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Senkung des CO2-Ausstoßes und Wirtschaftwachstum - kein Widerspruch
(23.01.2008)

Die Kommission präsentiert ehrgeizige Vorschläge zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Förderung der erneuerbaren Energien - ein Schritt zur Einhaltung der von der EU eingegangenen Verpflichtungen.
Die EU-Mitgliedstaaten haben sich im vergangenen Jahr auf drastische Senkungen des Kohlendioxidausstoßes verständigt. Die Absichtserklärungen müssen nun in die Tat umgesetzt werden, um diese Ziele zu verwirklichen – wovon letztlich auch die Wirtschaft profitieren soll. Entsprechende Vorschläge wurden am 23. Januar vorgestellt.
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Interview mit der italienischen Tageszeitung "Gazzetta di Parma"
(12.01.2008)

In einem Interview mit einer der ältesten italienischen Tageszeitungen "Gazetta di Parma" äußerte sich Kommissionspräsident Barroso unter anderem zum Lissabonner Vertrag, der EU-Erweiterung und dem Schengen-Raum. Ebenso nahm er zur Müllkrise in Neapel und dem Klimawandel Stellung, bei dem "Europa eine Vorreiterrolle in der Bekämpfung von Treibhausgasemissionen einnimmt".
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Europäisches Kernenergieforum eröffnet
(26.11.2007)

"Wir stehen nun an der Schwelle zu einer dritten industriellen Revolution: das Zeitalter des geringen Kohlenstoffausstoßes”, erklärte Kommissionspräsident Barroso auf der offiziellen Eröffnung des europäischen Kernenergieforums am 26. November in Bratislava. An dem Forum nahmen hochrangige Vertreter teil, um eine breite und offene Diskussion über die Chancen und Risiken der Kernenergie zu diskutieren.
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Plan für eine schnellere Einführung von Energietechnologien für eine Zukunft mit geringen Kohlenstoffemissionen
(22.11.2007)

Die Europäische Kommission schlägt einen Strategieplan für Energietechnologien vor, um eine neue Energieforschungsagenda festzulegen. "Die europäische Energiepolitik für Europa braucht eine neue industrielle Revolution. Auch diese wird, wie alle industriellen Revolutionen, von der Technik ausgehen, weshalb es nötig ist, unsere politische Vision in konkrete Maßnahmen umzusetzen”, erklärte Energiekommissar Piebalgs.
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IPCC-Bericht betont dringende Notwendigkeit einer weltweiten Emissionsreduzierung
(19.11.2007)

Der Zwischenstaatliche UN-Ausschuss über Klimaänderungen (IPCC) hat einen Schlüsselbericht mit den Schlussfolgerungen der jüngsten wissenschaftlichen Bewertung des Klimawandels veröffentlicht. "Der Bericht ist eine dringende Warnung an die Welt, rasch Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen zu ergreifen […] Die gute Nachricht ist, dass drastische Einschnitte bei den Emissionen technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar sind”, erklärte Kommissar Dimas.
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Weltenergiekongress
(12.11.2007)

Präsident Barroso erklärte in seiner anlässlich der Eröffnung des Weltenergiekongresses gehaltenen Rede mit dem Titel "Unsere Energiezukunft in einer Welt der globalen Verflechtung": "2007 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem wir einen weltweiten Konsens über Maßnahmen zu Energie und Klimawandel herstellen konnten: Von der EU-Initiative zur Übernahme einer weltweiten Führungsrolle bei der Setzung von Zielen (…) bis zur Konferenz der Vereinten Nationen auf Bali, wo wir den nächsten und entscheidenden Schritt setzen und internationale Verhandlungen beginnen müssen."
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Europäische Entwicklungstage haben Klimawandel zum Thema
(07.11.2007)

Der Klimawandel und die Frage, wie auf die Bedürfnisse der Entwicklungsländer, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind, zu reagieren ist, standen im Mittelpunkt der diesjährigen Europäischen Entwicklungstage , die vom 7- -9. November in Lissabon stattfanden. "Wir sind entschlossen, den Entwicklungsländern zu helfen, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt sowie auf die menschliche und soziale Entwicklung zu bewältigen" ,erklärte Kommissionspräsident Barroso.
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Klimawandel: Aussichten nach 2012
(29.10.2007)

Kommissionspräsident Barroso ist mit der hochrangigen Beratergruppe zu Energie und Klimawandel zusammengetroffen, um künftige Herausforderungen zu erörtern und die UN-Ministerkonferenz am 3. Dezember in Bali vorzubereiten. "Ich bin entschlossen, dafür zu sorgen, dass die EU ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 20% gegenüber dem Stand von 1990 reduziert. Wir sind sogar zu einer Verringerung um bis zu 30% bereit, wenn für die Zeit nach 2012 eine faire und effektive globale Einigung gefunden wird."
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EU-Russland-Gipfel - enge Nachbarschaft, strategische Partner
(29.10.2007)

Von Stahlhandel und Energiesicherheit über Kampf gegen Drogenmissbrauch bis hin zu kultureller Zusammenarbeit - Spitzenpolitiker loten das Potenzial der Partnerschaft EU-Russland aus.
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Internationale Partnerschaft der Kohlenstoffmärkte: Von der Vision zur Realität
(29.10.2007)

Ein Zusammenschluss aus europäischen Ländern, US-Bundesstaaten, kanadischen Provinzen, Neuseeland und Norwegen hat die Gründung einer internationalen Kohlenstoff-Aktionspartnerschaft zur Bekämpfung der globalen Erwärmung bekannt gegeben. Kommissionspräsident Barroso sprach von einem historischen Schritt auf dem Weg zu einem Weltkohlenstoffmarkt, der, so Barroso, dazu beitragen würde, den Übergang zu einer Weltwirtschaft mit geringer Kohlenstoffintensität zu finanzieren. ”
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Erste Sitzung der hochrangigen Gruppe für nukleare Sicherheit und Abfallentsorgung
(12.10.2007)

Hochrangige Beamte der nationalen Aufsichtsbehörden kommen zusammen, um die Europäische Kommission bei der Identifizierung vorrangiger Sicherheitsfragen und der Entwicklung neuer Vorschriften für die Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle zu beraten.
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Unbeliebt, aber wichtig!
(07.10.2007)

Globalisierung, Terrorismusbekämpfung, nachhaltige Energie, Klimawandel, Kaufkraft der Europäer: Für all diese Herausforderungen hat die EU die richtige Strategie parat. So in etwa könnte die "neue europäische Story" klingen, die Kommissionspräsident Barroso und seine Kommission bis zum Ende ihres Mandats in Angriff nehmen möchten. Auch wenn das bei den Europäern nicht unbedingt für Begeisterungsstürme sorgen dürfte, ist das Happyend gewiss!
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Energie für Europa
(19.09.2007)

Größere Auswahl und gerechtere Preise für Strom und Gas in Europa – das sind die Vorschläge des neuesten EU-Energiepakets. Laut Präsident Barroso geht es bei den Vorschlägen der Kommission um "ein besseres Geschäft für Verbraucher und Unternehmen".
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Interview mit der rumänischen Tageszeitung Romania Libera
(10.09.2007)

In einem Interview für eine der renommiertesten rumänischen Tageszeitungen, Romania Libera, betonte José Manuel Barroso die wichtige Rolle Rumäniens bei der Stabilisierung des Balkans und Osteuropas. Ebenso verwies er auf die kulturelle Bereicherung, die das Land der EU beschert habe. Trotz religiöser und ethnischer Vielfalt ist Rumänien bereits seit langer Zeit ein geeintes Land. Barroso nutzte das Interview, um sich auch zu einer künftigen EU-Erweiterung, der Rolle der Religion in der Politik, den Grenzen Europas, der Zukunft des Kosovo, dem Kooperationsprozess am Schwarzen Meer und den allgemeineren Themen Klimawandel und Energie zu äußern.
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Bericht der EU: steigender Stromverbrauch trotz Energiesparmaßnahmen
(13.07.2007)

Nach einem Bericht der Gemeinsamen Forschungsstelle, des hauseigenen Forschungsdienstes der Europäischen Kommission, nimmt der Stromverbrauch in der EU insgesamt zu. Obwohl die EU und die Mitgliedstaaten zahlreiche erfolgreiche Maßnahmen zur Drosselung des Energieverbrauchs und des damit verbundenen CO2-Ausstoßes auf den Weg gebracht haben, ist der Stromverbrauch der privaten Haushalte in der EU der 25 zwischen 1999 und 2004 in etwa derselben Größenordnung gestiegen wie das Bruttoinlandsprodukt (nämlich um 10,8 Prozent) und hat damit die Einsparungen neutralisiert.
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Nachhaltige Energie ist grün
(06.07.2007)

EU-Spitzen wollen nachhaltige Energieversorgung sichern – Konferenz über Biokraftstoffe in Brüssel.
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Internationale Konferenz über Biotreibstoffe
(05.07.2007)

Einen Tag nach dem Gipfel läuteten José Manuel Barroso und Luiz Inacio Lula da Silva ein neues Zeitalter für die Beziehungen zwischen der EU und Brasilien ein und nahmen an einer internationalen Konferenz über Biotreibstoffe teil. Das Ziel der von der Kommission organisierten Konferenz besteht darin, eine Debatte über Nutzen und Probleme der Biotreibstoffproduktion und -verwendung anzustoßen.
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Auf dem Weg zu einer Europäischen Charta der Rechte der Energieverbraucher
(05.07.2007)

Die Kommission hat heute einen Vorschlag für eine Charta der Rechte der Energieverbraucher vorgelegt und damit eine neue Initiative zur Stärkung der Rechte der Energieverbraucher in der EU eingeleitet. In dieser Charta sollen die Rechte der Verbraucher in den Bereichen Strom- und Gasversorgung festgeschrieben werden. Dies umfasst unter anderem Verträge, Auskünfte, Preise, Streitbeilegung und den Schutz vor unlauteren Geschäftspraktiken. Dies ist das erste Mal, dass diese Rechte in einem einzigen Papier festgehalten werden. Die Charta soll den Verbrauchern helfen, überlegt ihre Versorgungsunternehmen auszuwählen, wenn sie auf den Strom- und Gasmärkten, auf denen freier Wettbewerb gilt, ihre Rechte wahrnehmen. Bis 1. Juli 2007 dürften diese Märkte in den meisten EU-Mitgliedstaaten für Wettbewerb geöffnet sein.
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Ein neuer Vertrag für eine neue Realität
(29.06.2007)

In seiner Stellungnahme zur Juni-Tagung des Europäischen Rates bezeichnete Kommissionspräsident Barroso den neuen Reformvertrag als großen Schritt nach vorne. Er verleiht Europa neue Handlungskompetenzen in Bezug auf grenzüberschreitende Sachverhalte wie Klimawandel, Energiepolitik, öffentliche Gesundheit und Zivilschutz. Zudem zeigt er, dass Europa ein Ohr für seine Bürger und einiger ihrer Sorgen ernst genommen hat.
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Frühjahrstagung - Kampf gegen den Klimawandel
(24.05.2007)

Die Staats- und Regierungschefs der EU vereinbarten auf ihrem Frühjahrsgipfel am 8. und 9. März weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Sie unterstützten alle 17 im Januar von der Kommission vorgelegten Vorschläge, wonach die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 20 % gesenkt werden sollen, und einigten sich auf das verbindliche Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch auf 20 % zu erhöhen.
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Energie und Landwirtschaft
(18.1.2007)

Präsident Barroso hielt die Eröffnungsrede bei der Berliner Grünen Woche, einer bedeutenden Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Dabei sprach er vor allem über neue Energien, ökologische Herausforderungen und die GAP-Reform.
- Ungekürzte Rede

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Energie für eine Welt im Wandel
(10.1.2007)

Die Energielandschaft und das Klima in Europa verändern sich rapide. So waren die zehn heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen in den letzten elf Jahren zu verzeichnen. Gleichzeitig ist weltweit der Rückzug der meisten Gletscher zu beobachten. Wie abhängig wir von der Energie sind, wurde uns durch die jüngsten Stromausfälle drastisch vor Augen geführt. Und mit dem Emissionshandel ist der Klimawandel auch bis in die Vorstandsetagen aller größeren Unternehmen vorgedrungen. Energiepolitik und Klimawandel sind also keine abstrakten Ideen - sie sind Teil unseres täglichen Lebens.
Am 10. Januar hat die Kommission ein integriertes Vorschlagspaket zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Entwicklung einer neuen Energiestrategie für Europa vorgelegt.
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Eröffnungsrede auf der Konferenz zur Energieaußenpolitik
(20.11.2006)

„Ich beabsichtige, die Energie im Jahr 2007 zu einem zentralen Thema eines jeden EU-Gipfels mit Drittländern zu machen“, kündigte Präsident Barroso auf der Eröffnungsveranstaltung der Konferenz zur Energieaußenpolitik an. Außerdem meinte er: „Unsere Außenpolitik kann nur dann erfolgreich sein, wenn unsere Innenpolitik stark ist“. Diese klare Erkenntnis ließe sich aus 50 Jahren europäischer Integration gewinnen.
- Ungekürzte Rede

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Klimawandel und Energie: Europa zeigt Entschlossenheit
(15.11.2006)

„Wenn etwas in den Schlagzeilen steht, ist es deswegen noch lange nicht wichtig. Diesmal sind die Großbuchstaben jedoch gerechtfertigt. Der Klimawandel ist keine Modeerscheinung: Es geht um unsere Zukunft. Politiker, Entscheidungsträger, Unternehmen, Familien und Bürger – jeder, der von der Zukunft etwas erwartet, weiß, dass wir jetzt handeln müssen, um die Probleme von morgen anzugehen.“ Diese Botschaft ließ Präsident Barroso in dieser Woche veröffentlichen.
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Eine europäische Energiestrategie: Abschlussrede, Konferenz in Lissabon
(3.10.2006)

Auf einer Konferenz zur europäischen Energiestrategie und zu den Herausforderungen der neuen geopolitischen Lage unterstrich Präsident Barroso die Schlüsselrolle der Energie und verwies auf die Notwendigkeit, eine umfassende und integrierte Strategie zu entwickeln, die sämtliche Aspekte der Energiepolitik einschließt.
- Ungekürzte Rede


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Präsident Barroso nimmt am informellen Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU in Lahti (Finnland) teil
(10.6.2006)

José Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen Kommission, nahm am 20. Oktober am informellen Gipfel in Lahti teil. Bei dem Treffen wurden im Wesentlichen die externen Aspekte der Energiepolitik sowie Fragen zu Innovation und Einwanderung erörtert. Es schloss sich ein Abendessen mit Wladimir Putin, dem Präsidenten der Russischen Föderation, an. Während des Gipfels unterstrich Präsident Barroso, dass bei den Beziehungen der Europäischen Union zu Russland Kohärenz und Solidarität im Vordergrund stehen müssen. In einer Rede auf der abschließenden Pressekonferenz mit Premierminister Vanhanen und Präsident Putin hob Barroso hervor, dass Russland Europa genauso brauche wie Europa Russland, doch müsse diese Beziehung auf gemeinsamen Werten und nicht nur auf gemeinsamen Interessen beruhen.
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EU-Russland-Gipfel: Gestaltung einer neuen Partnerschaft
(25.5.2006)


Die führenden Vertreter der EU und Russlands trafen sich am 25. Mai in Sotschi (Russland) zum 17. EU-Russland-Gipfel.
In dessen Mittelpunkt stand vor allem die praktische Umsetzung der im vergangenen Jahr vereinbarten „Fahrpläne“ für die vier gemeinsamen Räume – der kleinste gemeinsame Nenner in den Beziehungen zwischen der EU und Russland.
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Mit einer Stimme sprechen: Energiepolitik im 21. Jahrhundert
(9.2.2006)

Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Georgetown-Universität sprach Präsident Barroso über die Energieaußenpolitik der EU und erklärte: „Nach einer langen Zeit relativer Stabilität haben uns in jüngster Zeit ein paar Ereignisse einige unbequeme Wahrheiten ins Gedächtnis zurückgerufen. Wir können eine sichere und erschwingliche Energieversorgung nicht mehr als selbstverständlich voraussetzen. Nicht zuletzt wegen des wachsenden Wohlstandes in China und Indien nimmt der weltweite Energiebedarf rasch zu. Die leicht zugänglichen Kohlenwasserstoffreserven in Europa und Amerika gehen jedoch allmählich zur Neige. Deshalb ist es nicht sicher, wie wir unseren künftigen Bedarf decken können und welche wirtschaftlichen und ökologischen Kosten damit verbunden sein werden. Der schnell steigende Bedarf verschärft auch den globalen Wettbewerb um den Zugang zu Energiequellen.“
- Ungekürzte
Rede


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