EU-Jugendkonferenz in Warschau (5.–7. September)

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EU-Jugendkonferenz in Warschau (5.–7. September)

Vor dem Hintergrund steigender Jugendarbeitslosigkeit, wirtschaftlicher Unsicherheit und von Unruhen in einigen europäischen Großstädten beschäftigt sich die EU-Jugendkonferenz in Warschau mit der Frage, was die politischen Entscheidungsträger tun können, um junge Menschen wieder ins Boot zu holen und sie zu mehr Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben zu ermutigen. Androulla Vassiliou wird an der Veranstaltung teilnehmen, zu der rund 100 Jugendvertreter und politische Entscheidungsträger aus den EU-Institutionen und den Mitgliedsländern erwartet werden.

Nur wenn wir zusammenarbeiten und einander zuhören, können wir Lösungen für die Probleme finden, denen junge Leute heutzutage gegenüberstehen“, erklärte die Kommissarin. Die Jugendkonferenz ist Teil eines strukturierten Dialogs mit Jugendbetreuern. Sie gibt der Kommission auch erstmals Gelegenheit, über ihre neuen Haushaltsvorschläge für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport zu sprechen. Die Kommission fordert für den Zeitraum 2014 bis 2020 eine Erhöhung der für diese Bereiche bereitgestellten Mittel um 73 % auf 15,2 Milliarden Euro. Dadurch könnten mehr Auslandsstipendien für Studien- und Arbeitsaufenthalte finanziert und mehr Mittel für Jugendaustausche, Freiwilligentätigkeit, grenzübergreifende Zusammenarbeit und politische Reformen zur Verfügung gestellt werden (siehe IP/11/857).

Die Konferenz macht jedoch auch deutlich, dass die EU bereits einen erheblichen Beitrag zur Jugendarbeit leistet – an ihrem Programm „Jugend in Aktion“ für nicht-formale Bildung und Freiwilligentätigkeit nehmen auch Länder außerhalb der EU teil. Letztes Jahr hat die EU beispielsweise 12,3 Millionen Euro für die Finanzierung von rund 900 Projekten bereitgestellt, an denen 5600 junge Leute aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, Russland, der Ukraine und Weißrussland teilnahmen.

Letzte Aktualisierung: 13/06/2012 |  Seitenanfang