News

Steuern und Zollunion

Schutz der Rechte des geistigen Eigentums: EU-Zollbehörden halten an den Außengrenzen über 100 Millionen gefälschte Waren zurück

24/07/2012

2011 beschlagnahmten die Zollbehörden der EU fast 115 Millionen Waren, bei denen ein Verstoß gegen Rechte des geistigen Eigentums vermutet wurde (2010 waren es noch 103 Millionen).

Algirdas Šemeta, für Steuern, Zoll, Betrugsbekämpfung und Audit zuständiges Kommissionsmitglied, erklärte: „Die Zollbehörden sind die erste Verteidigungslinie der EU gegen nachgeahmte Waren, die die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger bedrohen und legal arbeitenden Unternehmen schaden. Aus dem heutigen Bericht wird deutlich, dass der Zoll in diesem Bereich eine intensive und wichtige Aufgabe erfüllt. Zusammen mit unseren internationalen Partnern, mit der Wirtschaft und den Mitgliedsländern werde ich mich weiterhin für einen noch stärkeren Schutz der Rechte des geistigen Eigentums einsetzen.“

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Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung

Betrugsbekämpfung: Weniger Fälle von Verdacht auf Betrug mit EU-Mitteln

19/07/2012

Laut dem jährlichen Bericht der Kommission über den Schutz der finanziellen Interessen der EU ist die Zahl der Fälle von Betrug zu Lasten des EU-Haushalts im Jahr 2011 um 35 % zurückgegangen. Im kohäsionspolitischen Bereich gab es im Vergleich zum Jahr 2010 41 % weniger Fälle von Betrugsverdacht, und im landwirtschaftlichen Bereich ging die Zahl der gemeldeten Betrugsfälle um 66 % zurück.

Dazu Algirdas Šemeta, EU-Kommissar für Steuern, Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung: „Der Rückgang von Betrug zu Lasten des EU-Haushalts zeigt, dass unser entschlossenes Vorgehen zur Lösung dieses Problems Früchte zu tragen beginnt. Aber dieser Kampf ist noch lange nicht beendet. Die Kommission bleibt, was Betrug anbelangt, bei ihrer Politik der Nulltoleranz: Kein einziger Cent an Steuergeldern darf in die Taschen von Betrügern gelangen. Daher wird die Kommission auch weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um den EU-Haushalt zu schützen – aber auch die Mitgliedstaaten müssen noch mehr tun.“

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Jahresbericht des OLAF für 2011: Untersuchungen des OLAF: 691 Mio. EUR zugunsten des EU-Haushalts eingezogen – Haftstrafen in Höhe von 511 Jahren erwirkt

03/07/2012

In seinem Jahresbericht fasst das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) seine Erfolge des vergangenen Jahres zusammen. Mit seinen Untersuchungen, die im Jahr 2011 463 Fälle betrafen, hat das OLAF dazu beigetragen, dass 691 Mio. EUR eingezogen und von den Gerichten der Mitgliedstaaten Haftstrafen in einer Gesamthöhe von 511 Jahren verhängt wurden.

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Letzte Aktualisierung: 24/04/2013 |  Seitenanfang