Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

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Lob für Schwedens EU-Engagement

Vice-President Maroš Šefčovič

Anlässlich seiner zweitägigen Reise nach Schweden lobte Vizepräsident Maroš Šefčovič die schwedischen Parlamentarier für ihre engagierte Mitwirkung am EU-Entscheidungsprozess und appellierte an die schwedischen Jungwähler, ihre demokratischen Rechte bei den kommenden EU-Wahlen im Mai geltend zu machen.

In seiner Rede vor Parlamentariern und Ministern im schwedischen Parlament würdigte Šefčovič die Sorgfalt, mit der diese EU-Gesetzesvorschläge prüfen, um sicherzustellen, dass sie auch den Erfordernissen entsprechen. Das schwedische Parlament hat der Kommission mehr Kommentare zu ihren Legislativvorschlägen übermittelt als alle anderen EU-Mitgliedstaaten – ein deutliches Zeichen dafür, dass die schwedischen Parlamentarier sehr stark daran interessiert sind, dass die EU-Vorschriften so zweckmäßig wie möglich sind.

Der erste Besuchstag von Šefčovič endete mit einer Fragestunde mit schwedischen Jungwählern im Europahaus in Stockholm, in dem die Europäische Kommission und das Europäische Parlament ihre Amtsräume haben. Dabei erläuterte Šefčovič einige Gründe, aus denen junge Menschen am 25. Mai wählen sollten.

Als Vorteile nannte Šefčovič unter anderem die Möglichkeit, überall in der EU leben, arbeiten, studieren und unbeschränkt reisen zu können, wie auch die Gewissheit des Rechtsschutzes in der gesamten EU.

Am zweiten Tag besuchte Šefčovič in Uppsala eine der ältesten Universitäten in Europa (gegründet 1477) und Alma mater von Linnaeus, Celsius, Strindberg, von mindestens acht Nobelpreisträgern aus dem Bereich der Wissenschaft sowie von zahlreichen anderen illustren Absolventen.

In einer Ansprache vor Hochschulstudenten unterstrich Šefčovič die große Bedeutung der Geschichte Europas für dessen Zukunft, gerade vor dem Hintergrund aufkommender nationalistischer und euroskeptischer Bewegungen in Europa, die an die von Kriegen gezeichnete Vergangenheit erinnern.

Er rief die schwedischen Bürgerinnen und Bürger erneut dazu auf, zur Wahlurne zu gehen. Es sei durchaus möglich, dass die Euroskeptiker im neuen Europaparlament stark vertreten seien. Dies könnte bedeuten, dass viele der Rechte, die wir heute für selbstverständlich halten, aufgrund eines Rückwärtstrends bei der europäischen Integration verlorengehen können.

Rede: How today's challenges will shape tomorrow's EU (EN)

Letzte Aktualisierung: 04/04/2014 |  Seitenanfang