Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

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Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

Botschaft von Vizepräsident Šefčovič an die nationalen Parlamente: „Vereint stehen wir, getrennt fallen wir.“

Botschaft von Vizepräsident Šefčovič an die nationalen Parlamente: „Vereint stehen wir, getrennt fallen wir.“

Im Mai, also knapp in vier Monaten, finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Es ist Zeit, dass Europa sich wieder seinen Bürgerinnen und Bürgern annähert, ihnen den echten Mehrwert der EU bewusst macht und ihr Vertrauen zurückgewinnt, stellte Vizepräsident Maroš Šefčovič am 27. Januar vor Parlamentariern aus allen 28 Mitgliedstaaten fest. In seiner Ansprache auf dem halbährlichen Treffen der Präsidenten der Europausschüsse der nationalen Parlamente unter dem Vorsitz der griechischen EU-Präsidentschaft in Athen zitierte Šefčovič den griechischen Fabeldichter Äsop.

Einer der berühmtesten Aussprüche von Äsop, der in der heutigen EU immer noch gilt, war: „Vereint stehen wir, getrennt fallen wir.“ Er warnte vor der immer lauter werdenden Kritik an „denen in Brüssel“ und dem Eigenlob der Mitgliedstaaten, d. h. der Tendenz, sich einerseits auf nationaler Ebene für Initiativen zu rühmen, die von der EU ausgehen, und andererseits „Brüssel“ den Schwarzen Peter für Entscheidungen zuzuschieben, die gemeinsam von den Institutionen getroffen wurden.

Die größte Krise Europas, so Šefčovič, ist nicht eine wirtschaftliche oder finanzielle Krise, sondern eine Vertrauenskrise. Europa scheint entfernt, außer Reichweite, schwerfällig und allzu bürokratisch und undemokratisch zu sein.

Es ist die Aufgabe aller Akteure im politischen Entscheidungsprozess der EU – von den Institutionen in Brüssel bis hin zu den nationalen, regionalen und lokalen Behörden, sich mit dieser Problematik zu befassen, sagte Šefčovič.

Die Europawahlen im Mai seien eine gute Gelegenheit, Klarheit darüber zu verschaffen, was die EU tut, wie sie es tut und wem ihre Tätigkeiten zugutekommen. Gleichzeitig seien diese Wahlen der richtige Moment, um das Engagement aller EU-Organe und nationalen Institutionen zur Zusammenarbeit zum Wohl der europäischen Bürgerinnen und Bürger aufzuzeigen.

Letzte Aktualisierung: 16/07/2014 |  Seitenanfang