Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

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Grenzregionen zeigen echten europäischen Teamgeist

Border regions show true European spirit of cooperation

Gemeinsam über Grenzen hinweg an der Lösung gemeinsamer Probleme zu arbeiten, ist ein perfektes Beispiel für europäische Solidarität und gelebte Einheit, erklärte Vizepräsident Maroš Šefčovič gegenüber Regionspräsidenten und regionalen Politikern auf einer vom Institut der Regionen Europas organisierten Konferenz in Österreich am 14. Oktober 2013.

Vor Vertretern aus 17 EU- und Nicht-EU-Regionen unterstrich Vizepräsident Šefčovič die Bedeutung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit für Wachstum und Wohlstand in den Grenzregionen der EU.

Die Kohäsionspolitik, auf die ein Großteil des siebenjährigen EU-Haushalts von insgesamt 322 Milliarden Euro für 2014–2020 entfällt, schließe wirtschaftliche und geografische „Lücken“ zwischen den verschiedenen Regionen Europas.

Über den Kohäsionsfonds wurden in den letzten zehn Jahren eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 800 000 KMU gefördert. Darüber hinaus können jährlich über 10 Millionen Menschen an Ausbildungsmaßnahmen teilnehmen. Es wurden 5000 km neue Autobahnen und 8000 km neue Schienenwege gebaut, wodurch selbst Europas entlegenste Regionen einander ein Stück näher gekommen sind.

In der Vergangenheit hätten Grenzen als Wachstumsbremse gegolten, so der Vizepräsident weiter. Heute sollten und könnten sie eher als Motor für Wachstum und Wohlstand angesehen werden. Durch EU-Programme wie Makroregionen, in denen Regionen entlang der Donau zusammenarbeiten, oder Europäische Verbünde für territoriale Zusammenarbeit, die es den Regionen erlauben, ihre eigenen Entwicklungsprogramme aufzustellen und sich um eine EU-Förderung zu bewerben, reißen Europas Grenzregionen die alten geografischen, kulturellen, sprachlichen und politischen Barrieren nieder, die sie so lange zurückgehalten haben.

Letzte Aktualisierung: 21/10/2013 |  Seitenanfang