Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

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Eine bessere Zukunft für Europa

Eine bessere Zukunft für Europa

Nach jahrelangen Bemühungen, die Folgen der Wirtschaftskrise zu überwinden, befindet sich Europa heute am Scheideweg. Die grundlegenden wirtschaftlichen und politischen Reformen, die wir als Reaktion auf die Krise veranlasst haben, zeigen jedoch in die richtige Richtung.“  Dies war die wichtigste Botschaft von Vizepräsident Maroš Šefčovič auf einer hochrangigen Konferenz in Bratislava am 31. Mai.

„Wie wir auf die Krise reagieren, welche neuen Strukturen und Strategien wir entwickeln, um Ähnliches in Zukunft zu verhindern, wird die gesamte Entwicklung der EU beeinflussen – nicht nur die Wirtschaftspolitik der Eurozone,“ sagte er vor den Delegierten einer Konferenz zum Thema  Vertrauen und Wachstum in der EU.  

Von groß angelegten Reformen über die wirtschaftspolitische Steuerung im Euroraum bis hin zu einer Fülle von Maßnahmen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen: Die EU habe rasch und zielgerichtet gehandelt, nicht nur zur Abfederung der aktuellen Krise, sondern vor allem zur Vorbeugung ähnlicher Probleme in der Zukunft, fügte Šefčovič hinzu. 

Zwar sei er durchaus zuversichtlich, dass die Maßnahmen bald greifen würden, doch warnte er auch davor, die öffentliche Meinung außer Acht zu lassen.  „Die bereits eingeleiteten Maßnahmen beginnen Früchte zu tragen; es zeigt sich also ein zaghaftes Licht am Ende des Tunnels   – doch leider wurden die EU und ihre Antwort auf die Krise selten so negativ wahrgenommen wie heute.“

Die Antwort auf diese zwei Probleme sei eine Vertiefung der Zusammenarbeit und eine Bündelung  der Hoheitsrechte, so Šefčovič. Das beste Beispiel dafür sei das Europäische Semester, der neue Ansatz zur wirtschaftspolitischen Koordinierung.

Der letzte Schritt des laufenden Europäischen Semesters – die Veröffentlichung der länderspezifischen Empfehlungen für alle 27 Mitgliedstaaten – erfolgte am 29. Mai. Vizepräsident Šefčovič nutzte seine Reise nach Bratislava dazu, die Empfehlungen für die Slowakei dem Parlament des Landes vorzulegen, wie er es bereits zwei Mal zuvor getan hatte.

Zur Besprechung dieser Empfehlungen traf er sich auch mit Mitgliedern der slowakischen Regierung und lobte sie für die umfassende Konsolidierung und die Fortschritte bei wichtigen Reformen. Er bekräftigte die Absicht der Kommission, in wichtigen Fragen 2013 eng mit der Regierung in Bratislava zusammenarbeiten zu wollen und nannte als Beispiele Wachstum und Beschäftigung, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der sozialen Ausgrenzung sowie den wirksameren Einsatz der EU-Strukturfonds.

Die Rede im Wortlaut: EÚ v roku 2013: ako obnovi dôveru a rast?    (The EU in 2013: How to restore confidence and growth? )

1. cast - http://www.youtube.com/watch?v=YnyZs4wr0Ek&feature=youtu.be

2. cast - http://www.youtube.com/watch?v=u2UYdP0G1MQ&feature=youtu.be

3. cast  - http://www.youtube.com/watch?v=8riEv6AAkbk&list=UUSivVFKHjsRCLtAU2354mcw

Letzte Aktualisierung: 16/07/2014 |  Seitenanfang