Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

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„Wir dürfen den Holocaust nie vergessen“

Europas Zukunft beruht auf Frieden und Zusammenarbeit, doch dürfen die Tragödien und Konflikte der Vergangenheit nicht vergessen werden. Dies war die Mahnbotschaft des Vizepräsidenten der Kommission Maroš Šefčovič anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags.

In seiner Rede zu diesem vom Europäischen Parlament veranstalteten Gedenktag sagte Šefčovič, es gebe kein trostloseres Kapitel in der Geschichte der Menschheit als den Holocaust. Es sei immer noch unverständlich, was die Menschen zu diesen Gräueltaten an diesen düsteren Tagen der Menschheit getrieben habe; er räumte jedoch ein, dass der Holocaust auch die besten Seiten des Menschen zur Geltung gebracht habe, nämlich seine Widerstandsfähigkeit, seine Fähigkeit zu hoffen, zu vergeben und sich wieder zu versöhnen. Mit anderen Worten: die Grundbausteine des heutigen Projekts Europa.

Im Rahmen des Festakts wurde zu Ehren von Raoul Wallenberg ein Saal nach diesem schwedischen Diplomaten benannt. Er hatte das Leben von Zehntausenden ungarischen Juden gerettet, nur um für seine Heldentat am Ende des Krieges von den Sowjets verhaftet und deportiert zu werden.

„Die mysteriösen, bisher ungeklärten Umstände seiner Verhaftung und Inhaftierung sowie seines Todes dienen als Erinnerung daran, dass der Holocaust noch weit über das Ende des Zweiten Weltkrieges hinaus Leid verursacht hat. Deshalb darf er nie vergessen werden. Der schlimmste Tiefpunkt der Menschheitsgeschichte muss in Erinnerung bleiben, damit uns die Gräueltaten dieser Zeit nie wieder verfolgen“, betonte Šefčovič.

Letzte Aktualisierung: 01/02/2013 |  Seitenanfang