Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

Mitglied der Europäischen Kommission - Maroš Sefcovic - Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung

Eine stärkere Union durch größtmögliche Nutzung der Möglichkeiten der Verträge

Vice-President Maroš Šefčovič

Europa wird die nötigen Maßnahmen ergreifen, um die wirtschaftspolitische Steuerung zu stärken und erneut Wachstum herbeizuführen, sagte der Vizepräsident der Kommission Maroš Šefčovič am Dienstag

„Welche sind die nächsten Schritte in Richtung eines stärkeren Europa, und wie weit können wir gehen? Meine Erfahrungen in den letzten zwei Jahren haben gezeigt, dass uns praktisch keine Grenzen gesetzt sind“. Dies war die Botschaft, die der Vizepräsident der Kommission Maroš Šefčovič am Dienstag anlässlich der vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss ausgerichteten Konferenz Step up for Europe an die Delegierten richtete.  

„Wir müssen jetzt handeln, um die Eurozone zu stabilisieren, einen Ausweg aus der Krise zu finden, die wirtschaftspolitische Steuerung zu vertiefen und Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Diesen Aufgaben wird die Kommission während ihrer noch verbleibenden Amtszeit oberste Priorität einräumen. Eine stärkere Union bei größtmöglicher Nutzung der Möglichkeiten der Verträge:  Dies wird das wirkliche Vermächtnis dieser Kommission sein“, erklärte Šefčovič. 

Er warnte davor, mit zwischenstaatlichen Lösungen zu liebäugeln. Der Ansatz der EU, also ein EU-weites, von der Kommission koordiniertes und von allen Mitgliedstaaten unterstütztes Vorgehen sei der einzige Weg, um diese Ziele zu erreichen.  

Ferner sagte Šefčovič, für die künftige Entwicklung der Integration sei äußerst wichtig, dass Europa stärker als je aus der Krise hervorgeht. Die von Präsident José Manuel Barroso in seiner Rede zur Lage der Union von September vorgeschlagene Föderation von Nationalstaaten werde den neuen europäischen Strukturen für die Wirtschafts-, Währungs-, Haushalts- und Finanzintegration eine entsprechende politische Dimension verleihen. Das nächste Parlament und die nächste Kommission werden die politische Aufgabe haben, diese Dimension zur Entfaltung zu bringen, sagte Šefčovič.  

Ob ihnen dies gelingen wird, wird seiner Auffassung nach weitgehend vom politischen Gesamtklima in der EU abhängen, das wiederum von dem Umstand geprägt sein wird, ob die EU die vor ihr liegende Aufgabe –Schaffung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung – meistern wird.

Letzte Aktualisierung: 23/01/2013 |  Seitenanfang