Vorbereitung der nächsten zwölf Monate

Bei seiner Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am Mittwoch verwies Vizepräsident Maroš Šefčovič auf das Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission für 2013, das mit der Entwicklung EU-weiter Maßnahmen weiterhin zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise und zur Ankurbelung des Wachstums beitragen wird. 

Vizepräsident Šefčovič begrüßte die enge Zusammenarbeit des Parlaments mit der Kommission in zentralen Themenbereichen, die sich mit der Bewältigung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise beschäftigen. Er unterstrich, dass die auf der Junitagung des Europäischen Gipfels getroffenen Entscheidungen für eine vertiefte Wirtschafts- und Währungsunion eine neue Phase in der Entwicklung der EU einleiten würden.  

Im letzten vollständigen Jahr ihrer laufenden Amtszeit wird die Kommission unter anderem folgenden Themen Vorrang geben: Vertiefung des Binnenmarkts, Schaffung der Bedingungen für florierende netzgebundene Wirtschaftszweige und Dienste, Vollendung der digitalen Agenda, Gewährleistung von Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz, Verwirklichung einer modernen Industriepolitik, Befähigung der Menschen durch Kompetenzen und Bildung, Schutz der Bürgerrechte und Förderung eines starken Europas.  

Vizepräsident Šefčovič unterstützte die von Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Vortag – während der Debatte zur dänischen EU-Präsidentschaft – gemachten Bemerkungen, wie wichtig es sei, dass Entscheidungen im Geiste der Solidarität und Demokratie gemeinsam von allen EU-Organen getroffen werden.  

„Letztendlich hängt der Erfolg unserer politischen Agenda von einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Parlament, Rat und Kommission ab – sowie von raschen Fortschritten bei politischen Beratungen und einer einheitlichen Umsetzung der Rechtsvorschriften vor Ort. Nur wenn wir gemeinsam und bestimmt vorgehen, kann Europa zu den Lösungen finden, die unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen brauchen.“

Letzte Aktualisierung: 22/10/2014 |  Seitenanfang