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Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft

Kommission verstärkt die Maßnahmen zum Schutz des Euro

euro coin

Durch Euro-Fälschungen ist seit der Einführung des Euro im Jahr 2002 ein finanzieller Schaden in Höhe von mindestens 500 Mio. EUR entstanden. Um den Euro und andere europäische Währungen besser vor Fälschung zu schützen, haben Vizepräsidentin Viviane Reding und Kommissar Algirdas Šemeta heute neue strafrechtliche Maßnahmen vorgeschlagen. Diese umfassen verstärkte grenzüberschreitende Untersuchungen und die Einführung von Mindeststrafen, einschließlich Freiheitsstrafen, für die schwerwiegendsten Fälschungsdelikte.

Für schwere Fälle von Falschgeldherstellung und –verbreitung schlägt die Kommission  eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten vor, und für den Straftatbestand der Falschgeldverbreitung soll eine Freiheitsstrafe im Höchstmaß von mindestens acht Jahren eingeführt werden. 

„Die Verantwortlichen dürfen nicht ungestraft davonkommen. Daher ist es an der Zeit, Rechtslücken zu schließen, um den Geldfälschern in der Europäischen Union das Handwerk zu legen“, erklärte Vizepräsidentin Viviane Reding.