Navigationsleiste

Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft

Nachrichten

Keine Nachrichten zu Justiz in diesem Monat
Keine Nachrichten zu Grundrechten in diesem Monat
Keine Nachrichten zum Thema Bürgerschaft in diesem Monat
Im Moment keine Nachrichten
Im Moment Keine Nachrichten in diesem Monat

23/08/2010 - Die Europäische Kommission fordert 14 Mitgliedstaaten auf, tätig zu werden, damit grenzübergreifende Kriminalität nicht lohnt

Kürzlich haben italienische und britische Behörden Vermögen in Höhe von über 160 Mio. EUR sichergestellt. Diese Beschlagnahmen machten nur einen Bruchteil des Gesamtvermögens dieser kriminellen Vereinigungen aus, denen es gegenwärtig leicht möglich ist, ihre Vermögenswerte über die Grenzen zu verschieben. In der EU gilt seit 2006 eine Regelung, die es den Mitgliedstaaten ermöglicht, die Einziehung illegal erlangter Vermögenswerte im Ausland zu erwirken. Dem heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Bericht zufolge hat allerdings die Hälfte der Mitgliedstaaten diese Vorschriften noch nicht umgesetzt. EU-Justizkommissarin Reding ermahnte zur schnellen Umsetzung dieser Regeln, die zum Kampf gegen grenzübergreifende Kriminalität beitragen: „Dass die EU-Mitgliedstaaten in Zeiten der Wirtschaftskrise Vermögenswerte verurteilter Straftäter in Milliardenhöhe durchs Netz schlüpfen lassen, ist äußerst bedauerlich, zumal sich die Regierungen bereits vor vier Jahren auf Einziehungsmaßnahmen verständigt haben“.

Mehr

05/08/2010 - Verstärkte Zusammenarbeit in der EU hat Premiere: mehr Rechtssicherheit für Ehepaare unterschiedlicher Staatsangehörigkeit

Erstmals in der Geschichte der EU bedienen sich die Mitgliedstaaten des Verfahrens der Verstärkten Zusammenarbeit, die es einer Gruppe von mindestens neun Mitgliedstaaten ermöglicht, im Alleingang Maßnahmen zu ergreifen, wenn eine Einigung aller 27 Mitgliedstaaten nicht möglich ist. Im vorliegenden Fall haben sich 14 Mitgliedstaaten zusammengetan, um eine Regelung zu treffen, die Ehepaaren unterschiedlicher Staatsangehörigkeit bei einer Scheidung die Wahl des anwendbaren Rechts überlässt. „Dieser erstmalige Rückgriff auf die Verstärkte Zusammenarbeit ist ein großer Schritt in Richtung einer EU, die Politik für ihre Bürger macht. Die Liebe macht nun mal nicht an Landesgrenzen halt!”, erklärte Vizepräsidentin Viviane Reding.

Mehr