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Medien

Live-Interview mit Präsident Barroso auf YouTube/ Euronews

"Ich werde alle G20-Staats- und Regierungschefs auffordern, die Einführung einer weltweiten Finanztransaktionssteuer zu unterstützen. Ein Teil dieser Steuer könnte an die ärmsten Länder der Welt gehen."

06/10/2011

President Barroso © EU In der Reihe der YouTube World View-Interviews mit führenden internationalen Politikern gab EU-Kommissionspräsident Barroso der Video-Plattform heute ein Live-Interview, das in elf Sprachen ausgestrahlt wurde. Im Vordergrund standen Wirtschaftsthemen. Die am häufigsten gestellte Frage war, was in Griechenland schief gelaufen sei und wie man die griechische Wirtschaft wieder ankurbeln könne. Präsident Barroso antwortete, dass „ein Land – genauso wie eine Familie oder ein Unternehmen – nicht über längere Zeit über seine Verhältnisse leben kann. Und das ist genau das, was Griechenland getan hat.“ Barroso betonte auch, dass in Zukunft ein Mehr an Integration der nationalen Haushalts- und Wirtschaftspläne notwendig sei und dass es Sanktionen für die Länder geben müsse, die sich nicht an die Vorschriften halten. Der Präsident wiederholte noch einmal, dass wir eine Finanztransaktionssteuer brauchen, damit Banken einen fairen Beitrag zu den Kosten der Krise leisten, und er kündigte an, dass die Einnahmen aus dieser Steuer für die Finanzierung der Entwicklungshilfe verwandt werden könnten. Das Interview wurde live übertragen über http://www.youtube.com/worldview, Europe by Satellite und Euronews TV.

Zu den zentralen Aussagen im Interview des Präsidenten

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