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Präsident Barroso trifft König Abdullah II. von Jordanien

President Barroso met with the King Abdullah II of Jordan © EU

Am Mittwoch traf EU-Kommissionspräsident Barroso König Abdullah II. von Jordanien. Die EU hat eine enge Partnerschaft mit Jordanien entwickelt, die auf einem im Jahr 2002 in Kraft getretenen Assoziierungsabkommen begründet ist.

Während dieses Treffens unterstützte Präsident Barroso eine weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen der EU und Jordanien in den Bereichen Handel und Investitionen und bot die Möglichkeit an, eine vertiefte und umfassende Freihandelszone (Deep and Comprehensive Free Trade Area – DCFTA) zu schaffen. Dies würde einen spürbaren Einfluss auf die jordanische Wirtschaft für die Förderung von Investitionen und für die Unterstützung der laufende Wirtschaftsreformen haben.

Die beiden Politiker diskutierten auch über Mobilitätsfragen, insbesondere über Verhandlungen zur Einleitung einer Mobilitätspartnerschaft im Januar 2014.

Präsident Barroso und König Abdullah II. sprachen auch über die Makrofinanzhilfe von bis zu 180 Mio. Euro, welche die EU als Reaktion auf den Antrag Jordaniens vorbereitet. Diese Unterstützung würde in Form eines mittelfristigen Darlehens gewährt, und Jordanien wäre das erste Partnerland der südlichen Nachbarschaft, das von diesem außergewöhnlichen Finanzinstrument profitieren würde. Ferner hat die EU die Entwicklungshilfe für Jordanien erheblich erhöht (mit 101 Mio. Euro zusätzlicher Mittel im Rahmen des SPRING-Programms seit 2011), was die bilaterale Zusammenarbeit zwischen der EU und Jordanien auf 324 Mio. Euro für den Zeitraum 2011 bis 2013 erhöht.

Da Jordanien ein wichtiger Akteur im Nahen Osten ist, sprachen Präsident Barroso und König Abdullah II. auch über die Förderung von Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Region. Im Bezug auf Syrien äußerte Präsident Barroso seinen Standpunkt zur humanitären Hilfe und Entwicklungshilfe, die sich als Reaktion auf die Syrien-Krise auf rund 2 Mrd. Euro beläuft. Ferner beträgt die Unterstützung der EU für Flüchtlinge und Aufnahmegesellschaften in Jordanien 224 Mio. Euro. Die beiden Politiker führten auch eine Gedankenaustausch zur Genf-2-Konferenz, die für Januar 2014 anberaumt ist.

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