Navigationsleiste

Kommission unterbreitet Ideen für stärkere soziale Integration

EU

Die Kommission hat heute vorgeschlagen, die Regeln im Rahmen des Europäischen Semesters auszubauen, um eine starke soziale Dimension in der Wirtschafts-und Währungsunion sicherzustellen.

Die Europäische Kommission hat die Einführung eines neuen Leistungsanzeigers vorgeschlagen, um im Rahmen des jährlichen wirtschaftspolitischen Zyklus der EU („Europäisches Semester“) größere beschäftigungs- und sozialpolitische Probleme besser und früher zu erkennen.

Die heute von der Kommission verabschiedete Mitteilung zur sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) umfasst außerdem folgende Vorschläge: stärkere Einbindung nationaler und europäischer Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen in die Formulierung und Umsetzung politischer Empfehlungen im Rahmen des Europäischen Semesters, besserer Einsatz der europäischen und nationalen Haushaltsmittel zur Linderung sozialer Not und Beseitigung von Hindernissen für die berufliche Mobilität.

Die Mitteilung steht im Zusammenhang mit dem Konzept der Kommission für eine vertiefte und echte Wirtschafts- und Währungsunion vom November 2012 und soll als Beitrag zu den Diskussionen über die Zukunft der WWU bei der Tagung des Europäischen Rates am 24. und 25. Oktober dieses Jahres dienen.

Präsident Barroso erklärte: „In den letzten fünf Jahren hat die EU bei der wirtschaftspolitischen Steuerung riesige Fortschritte gemacht und vielen angeschlagenen Staaten finanzielle Unterstützung geboten. Seit Beginn der Krise haben wir gezielte Maßnahmen ergriffen, um die sozialen Probleme anzugehen, die in Teilen der Gesellschaft entstanden sind. Aber die Schwere der Krise – vor allem im Euroraum – hat uns gezeigt, dass wir noch enger zusammenrücken müssen, um diese Probleme, die die Krise verursacht hat, zu lösen. In dieser Mitteilung geht es darum, auf den bereits für das Europäische Semester bestehenden Regeln aufzubauen und eine starke soziale Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion zu gewährleisten. Das schulden wir den 26 Mio. Arbeitslosen und den am stärksten benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft.“

Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion: Kommission unterbreitet Ideen für stärkere soziale Integration

Beschäftigung und Soziales in der EU: Quartalsbericht macht die Schwäche des wirtschaftlichen Aufschwungs deutlich; anhaltende Divergenz in der WWU

Stärkung der sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion: häufig gestellte Fragen

Text der Mitteilung pdf - 189 KB [189 KB] English (en)