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Präsident Barroso in New York: „Die Welt hat große Fortschritte bei der Armutsbekämpfung gemacht“

Präsident Barroso © EU

Der Präsident der Europäischen Kommission bekräftigte, dass die EU sich uneingeschränkt und anhaltend für die Armutsbekämpfung und für die Erfüllung der Millenniumsentwicklungsziele einsetzt. 

Präsident Barroso hat am Mittwoch an einer Sonderveranstaltung zu den Millenniumsentwicklungszielen teilgenommen. Im Zentrum der Veranstaltung stand eine beschleunigte Umsetzung dieser Ziele und die Erstellung eines Fahrplans, um zu eine Einigung bezüglich eines nachhaltigen Entwicklungsrahmens für den Zeitraum nach 2015 zu gelangen.

„Meine politische Vision ist diejenige von einer Welt, wo jeder Mann, jede Frau und jedes Kind ein Leben in Würde und Wohlstand führen, wo die vermeidbaren Fälle von Säuglingstod und Müttersterblichkeit Geschichte sind, wo schlechter Zugang zu Wasser, Bildung und Gesundheitsdiensten sowie die Missachtung der Menschenrechte der Vergangenheit angehören; aber auch eine Welt, in der wir vereint unsere gemeinsamen globalen Herausforderungen wie beispielsweise den Klimawandel angehen und gemeinsam auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Wachstum voranschreiten."

Der Präsident bekräftigte auch das anhaltende Engagement der Europäischen Union  für die Millenniumsentwicklungsziele. „Ich bin stolz auf den Beitrag der Europäischen Union zu den Millenniumsentwicklungszielen. In den letzten zehn Jahren haben wir dazu beigetragen, 70 Millionen Haushalte mehr mit einem Zugang zu Trinkwasser zu versorgen. Medizinisches Fachpersonal hat bei über 7,5 Millionen Geburten geholfen. Durch unsere Unterstützung konnte die Grundschulausbildung von beinahe 14 Millionen mehr Jungen und Mädchen gesichert werden.

Mit Blick auf die Zukunft müssen Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung zusammengehen und zu einem einzigen, ehrgeizigen und umfassenden Rahmen für die Zeit nach 2015 führen.

Präsident Barroso unterstützt das hochrangige UN-Forum für nachhaltige Entwicklung: „Armut und Umweltzerstörung sind nicht hinnehmbar"

Updated 23 September

Am Dienstag hielt Präsident Barroso eine Rede auf dem 1. hochrangigen politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF).

In seiner Rede, sagte Präsident Barroso: „Armut ist nicht nur moralisch falsch, sondern auch wirtschaftlich untragbar. Umweltzerstörung ist nicht nur ökologisch falsch, sondern auch wirtschaftlich zerstörend. Und beide, Armut sowie Umweltzerstörung, sind politisch nicht akzeptabel.“

Bezüglich des neuen Forums sagte der Präsident , dass die EU die wichtige Arbeit des HLPF weiterhin unterstützen wird, „um die drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung besser umzusetzen. Nachhaltige Entwicklung sollte im Zentrum eines besser koordinierten UN-Systems stehen" , fügte er hinzu.

Die Gründung des ersten hochrangigen politischen Forums für nachhaltige Entwicklung wurde auf der Rio+20-Konferenz beschlossen. Dieses Forum wird politische Leitlinien, Ratschläge und Empfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung abgeben und die Fortschritte bei der Umsetzung der Verpflichtungen zur nachhaltigen Entwicklung verfolgen und bewerten.

Die Treffen des Forums finden alle vier Jahre unter der Schirmherrschaft der Generalversammlung auf der Ebene der Staats -und Regierungschefs und jedes Jahr auf ECOSOC-Ebene statt.

Rede anlässlich der Veranstaltung zu den Millenniumsentwicklungszielen

Website der Veranstaltung

Rede im Forum für nachhaltige Entwicklung

UN-Video zu dem Forum

Weitere Informationen zu dem hochrangigen politischen Forum