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EU erhält FAO-Preis für ihr Hilfsprogramm gegen hohe Nahrungsmittelpreise

farmers in a field

Präsident Barroso ist heute für die Europäische Union mit dem „Jacques Diouf Award” der Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis wird die Pionierarbeit gewürdigt, die von der EU mit ihrer Nahrungsmittelfazilität geleistet wurde.

Der Preis wurde der EU für das 1-Milliarde-Euro-Hilfsprogramm, die Nahrungsmittelfazilität der EU, verliehen, durch die bisher das Leben von mehr als 59 Millionen Menschen in 50 Ländern verbessert werden konnte.
 
„Die EU ist seit Jahren weltweit der größte Geber von Nahrungsmittelhilfe, und es ist eine große Ehre für uns, unsere Arbeit auf diese Art und Weise gewürdigt zu sehen. Dies ermutigt uns, in Zukunft noch mehr zu tun, um all denen zu helfen, die unsere Hilfe am dringendsten brauchen. Wir werden den Preis nutzen, um die Mittel für unsere Arbeit zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Nahrungsmitteln und Ernährung weiter aufzustocken”, erklärte der Präsident.
 
Die bahnbrechende Initiative der EU für eine Nahrungsmittelfazilität war ins Leben gerufen worden als Reaktion auf die Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika und in der Sahelzone 2008. Damit konnte seitdem den Menschen, die am stärksten von der Krise betroffen waren, rasch und effizient geholfen werden.

Die Nahrungsmittelfazilität hat dazu beigetragen, die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion von Kleinbauern zu fördern, die Verluste nach der Ernte zu verringern und den Marktzugang zu erleichtern. Auf diese Weise konnte das Leben von mehr als 59 Millionen Menschen in 50 Ländern verbessert werden. Die Empfänger konnten ihre landwirtschaftliche Produktion um 50% steigern und das jährliche Haushaltseinkommen um durchschnittlich 290 Euro erhöhen.

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