Navigationsleiste

Präsident Barroso: „Eine EU-Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie“

EC

Kommissionspräsident Barroso sprach heute auf dem elften Europäischen Wirtschaftsgipfel in Brüssel und erläuterte, wie die Europäische Kommission auf die unsichere Lage in Wirtschaft und Industrie im heutigen Europa reagieren will.

„Unsere Antwort ist klar: Wir nehmen uns ein Problem nach dem anderen vor, angefangen mit dem Problem der Haushaltskonsolidierung. Wir setzen die Strukturreformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit fort, und wir fördern auch die Investitionen, die der Realwirtschaft neue Hoffnung geben. Und natürlich verfolgen wir eine aktive Politik, die darin besteht, Europa immer enger in die internationale Wirtschaft einzubinden”, erklärte der Präsident.

Präsident Barroso betonte, dass die europäische Wirtschaft wieder auf die Beine kommen könne, wenn wir die nicht nachhaltige Staatsverschuldung bekämpfen, wenn wir ein integriertes Bankenaufsichtssystem und ein System für die Abwicklung maroder Banken einführen, und wenn wir alles tun, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu verbessern.

Der Präsident wies jedoch darauf hin, dass in bestimmten Bereichen, die für die Realwirtschaft besonders wichtig sind, auch besondere Maßnahmen und Investitionen notwendig seien. So zum Beispiel Investitionen in Forschung und Innovation und paneuropäische Netze wie die Connecting Europe-Fazilität. Dies seien wichtige Punkte auf der Agenda der Europäischen Kommission.

Das dritte wichtige Thema, an dem der Kommission sehr viel gelegen sei, so Präsident Barroso, sei die internationale Handelspolitik.

„In einer Zeit, in der einige Länder mit dem Protektionismus flirten, hat Europa sich dafür entschieden, weiter auf offene Märkte zu setzen. Natürlich sind wir nicht naiv, das heißt, dass wir unsere Industrie ebenfalls schützen müssen, wenn andere sich nicht an die Spielregeln halten.“

Rede: „Eine EU-Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie“