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Staatspräsident Hollande zu Besuch bei Präsident Barroso und der Europäischen Kommission

EC

Der französische Staatspräsident François Hollande war am 15. Mai in Brüssel und traf sich mit Kommissionspräsident Barroso und dem Kollegium der Kommissare.

Dieser Besuch bot Gelegenheit, alle großen konkreten Baustellen Europas unter die Lupe zu nehmen: Wie können wir alle zusammen die Krise überwinden? Wie können wir das Wachstum ankurbeln, ohne die Haushaltsdefizite und die Staatsschulden weiter in die Höhe zu treiben? Was können wir tun, um die Jugendarbeitslosigkeit zu verringern? Wie können wir den Steuerbetrug bekämpfen und eine echte europäische Energiepolitik auf die Beine stellen? Welche europäische Politik für die Stahlindustrie?

Das alles sind Fragen, an deren Lösung die Kommission und Frankreich gemeinsam arbeiten wollen, um Europa voranzubringen.

Während des Meinungsaustauschs mit Präsident Barroso und beim Arbeitsessen mit dem Kommissionskollegium kamen auch die Wirtschaftsreformen zur Sprache, die Frankreich durchführen will, um das Wachstum anzukurbeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Weitere Themen waren die Bankenunion und die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion.

Dies war der erste Besuch eines französischen Staatspräsidenten in Brüssel seit 1997 (Jacques Chirac). Der Besuch ist Teil einer Reihe von politischen Diskussionen, welche die Kommission mit den Mitgliedern des Europäischen Rates führen möchte, um mit den Mitgliedstaaten konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Anschließend fand um 15.00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz des französischen Staatspräsidenten und von Kommissionspräsident Barroso statt, die über EBS verfolgt werden kann. Die beiden Präsidenten haben auch an der am gleichen Tag stattfindenden Geberkonferenz „Gemeinsam für die Erneuerung Malis“ teilgenommen.

Erklärung von Präsident Barroso zum Besuch von Staatspräsident Hollande

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