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Europäisches Notfallabwehrzentrum eröffnet: Mehr Sicherheit für Europa

EC

Bei der Eröffnung des Europäischen Notfallabwehrzentrums am Mittwoch in Brüssel erklärte Kommissionspräsident Barroso, dass dieses Zentrum ein Paradebeispiel dafür ist, wie „mehr Europa” zusätzlichen, praktischen und greifbaren Wert im Zusammenhang mit den Herausforderungen bringt, denen wir gegenüberstehen.

„In Europa kommen jedes Jahr im Durchschnitt 10 000 Menschen auf tragische Weise ums Leben, und es entstehen Schäden in Höhe von 15 Milliarden EUR durch Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen”, erklärte Präsident Barroso. Wir müssen daher alles tun, was in unsrer Macht steht, so Barroso, „um diese furchtbare Bilanz zu verringern und die europäischen Bürger besser zu schützen.“

„Das neue Notabfallwehrzentrum wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Seine Aufgabe ist, das kollektive Know-how und die Kapazitäten unserer Mitgliedstaaten zu bündeln. Das Zentrum wird auch die humanitären Einsätze der Kommission unterstützen und in der Lage sein, über die Kommission Spezialdienste in Krisensituationen bereitzustellen."

Der Präsident hob hervor, dass Europa dadurch in die Lage versetzt werde, auf seinen Erfahrungen mit einem europäischen Katastrophenschutz aufzubauen, von der Bekämpfung der “Giftschlammkatastrophe” in Ungarn bis zu dem Einsatz bei der furchtbaren Explosion auf dem Marinestützpunkt “Evangelos Florakis” in Zypern.

Diese Aktionen waren für Präsident Barroso lebhafte Beispiele für eine „europäische Solidarität direkt vor Ort.”

Diese Solidarität gelte auch für Drittländer bei Katastrophen, erklärte der Präsident. Er erinnerte daran, dass die Kommission bereits in der Vergangenheit bei Katastrophen die europäische Hilfe koordiniert habe, so etwa beim Tsunami in Asien 2004 oder bei dem Erdbeben in Haiti 2011 und der Deep-water Horizon-Ölkatastrophe in den Vereinigten Staaten.

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