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Präsident Barroso: „Die EU und Afrika müssen zusammenarbeiten"

José Manuel Barroso and Nkosazana Dlamini-Zuma, Chairwoman of the AUC

EU-Kommissionspräsident Barroso und sechs europäische Kommissare haben am 25. und 26 April in Addis Abeba, Äthiopien, ihre Amtskollegen der Afrikanischen Union getroffen. Dieses Treffen auf Kollegiumsebene bildet den Auftakt zu den Vorbereitungen des nächsten EU-Afrika-Gipfels, der im April 2014 stattfinden wird, und ist ein Anlass, die strategischen Beziehungen zwischen der EU und Afrika unter einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Am 25. und 26 April haben Kommissionspräsident José Manuel Barroso und sechs Mitglieder der Europäischen Kommission ihre afrikanischen Amtskollegen in Addis Abeba, Äthiopien, getroffen. Die Delegation der Afrikanischen Union wird von der Vorsitzenden der AU-Kommission Dr. Dlamini-Zuma geleitet. Die Afrikanische Union ist der wichtigste Partner der EU auf dem afrikanischen Kontinent.

In der Präsidiumssitzung haben sich die beiden Kollegien mit einer Vielzahl von Themen befasst wie Frieden und Sicherheit, Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Handel, Klimawandel und Wissenschaft und Technologie. Weitere Themen, die auf der Tagesordnung der Plenarsitzung standen, waren eine Diskussion über die gemeinsame EU-Afrika-Strategie und ein Meinungsaustausch über den Entwicklungsrahmen für die Zeit nach 2015.

Darüber hinaus haben sich die Kommissare Piebalgs (Entwicklung), De Gucht (Handel), Georgieva (internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion), Hedegaard (Klimapolitik), Cioloş (Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) und Šemeta (Steuern und Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung) zu Cluster-Besprechungen  mit ihren afrikanischen Amtskollegen getroffen.

In einer Rede wies Kommissionspräsident Barroso heute darauf hin, dass „in einer Welt, in der alle Länder immer stärker voneinander abhängig sind, die Zukunft Afrikas und Europas eng miteinander verbunden ist.“ Der Präsident erklärte, dass die EU und die Afrikanische Union „zusammenarbeiten müssen, nicht nur um der Sicherheit willen, sondern auch, um das tägliche Leben unserer Bürger zu verbessern.“ Bei unserer Agenda, so Barroso, „geht es nicht nur um nationale oder regionale Sicherheit: Es geht vielmehr um die menschliche Sicherheit und mehr noch um die menschliche Würde.“ 

Das Kollegium der Europäischen Kommission trifft sich in regelmäßigen Abständen mit seinen Amtskollegen von der Afrikanischen Union. Die Beziehungen zwischen beiden Gremien sind sehr eng. Sie werden geprägt von der gemeinsamen EU-Afrika-Strategie, die auf dem Gipfel von Lissabon im Dezember 2007 angenommen wurde. Die Strategie stellt die Beziehungen zwischen der EU und Afrika auf eine neue Grundlage, die von gemeinsamen Werten, gemeinsamen Interessen und gemeinsamen strategischen Zielen charakterisiert ist.

Zur vollständigen Rede

Wichtige Fakten der Gemeinsamen EU-Afrika-Strategie  

Treffen von EU-Kommission und Kommission der Afrikanischen Union zur Vorbereitung des nächsten Afrika-EU-Gipfels  

Zum gemeinsamen Opposite Editorial mit der Vorsitzender der AU-Kommission, Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma: „Two Continents, One Vision"

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