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Präsident Barroso kündigt 30 Millionen Euro Hilfe für die Gesundheit von Müttern in Äthiopien an

EC

Am Donnerstag hat Präsident José Manuel Barroso den äthiopischen Ministerpräsidenten Hailemariam Desalegn in Brüssel empfangen. Der erste offizielle Besuch nach seinem Amtsantritt hat den äthiopischen Regierungschef nach Brüssel geführt. Präsident Barroso nutzte die Gelegenheit und sicherte Äthiopien weitere Hilfe in Höhe von 30 Millionen Euro zu, um die Gesundheit von Müttern zu verbessern.  

Im Mittelpunkt der bilateralen Gespräche zwischen Präsident Barroso und Ministerpräsident Desalegn standen die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Äthiopien. Weitere Themen waren die Sicherheitsprobleme in der Region.

Präsident Barroso stellte fest, dass die Beziehungen zwischen der EU und Äthiopien heute ein fortgeschrittenes Niveau erreicht haben. Dies, so Präsident Barroso, sei „nicht allein wegen der Entwicklungshilfe, es ist viel mehr als das. Es ist auch eine politische Zusammenarbeit, es geht auch um das, was wir tun können, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen.“ 

Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Äthiopien seien nicht nur relativ umfangreich, sondern auch breit gefächert. Mehr als 40% der äthiopischen Exporte gehen nach Europa, erklärte Barroso, und die EU sei der wichtigste Handelspartner Äthiopiens.

Präsident Barroso hob hervor, dass die EU „bereit ist, die [äthiopische] Regierung in ihrer langfristigen Vision auf dem Weg zu Wachstum und Investitionen zu unterstützen.“ In diesem Zusammenhang unterstützt die Europäische Union „die Bemühungen Äthiopiens um einen Beitritt zur Welthandelsorganisation uneingeschränkt.“

Der Präsident beglückwünschte Äthiopien auch zu seinen Fortschritten im Kampf gegen die Armut und beim Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele und kündigte die Fortsetzung der Entwicklungszusammenarbeit mit Äthiopien an.

„Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser guten Zusammenarbeit im Rahmen des nächsten 11. Europäischen Entwicklungsfonds, der ab dem nächsten Jahr gelten und sich noch stärker auf Gesundheitsprobleme konzentrieren wird. Ich freue mich auch, Ihnen heute ankündigen zu können, dass die Europäische Union bereits weitere 30 Millionen Euro für die Verbesserung der Gesundheit von Müttern bereitgestellt hat“, erklärte Barroso. 

Darüber hinaus lobte Präsident Barroso die positive Rolle Äthiopiens in einer Reihe von regionalen Fragen und Krisensituationen am Horn von Afrika und darüber hinaus.

„Äthiopien hat den Vorsitz in der Afrikanischen Union inne und wird Afrika auf dem G20-Gipfel und während der Klimaverhandlungen vertreten. Dies sind Themen von zentraler Bedeutung für die Europäische Union, bei denen wir ähnliche Ziele wie unsere afrikanischen Partner verfolgen“, betonte der Präsident.

 

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