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Das Leben von KMU leichter machen: Vereinfachung der 10 EU-Vorschriften, die kleine und mittlere Unternehmen am stärksten belasten

EC

Im Rahmen einer breiten, von der Kommission in Auftrag gegebenen Befragung haben in den vergangenen Monaten mehr als 1000 Unternehmen und Wirtschaftsverbände jene zehn EU-Vorschriften ermittelt, die kleine und mittlere Unternehmen am stärksten belasten. Heute hat die Kommission die Ergebnisse dieser Befragung vorgestellt und zugesichert, dass sie an den Maßnahmen festhalten werde, die das Leben von KMU einfacher machen sollen.

Zweck der Befragung war, zu prüfen, welche Vorschriften der EU möglicherweise die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in den Mitgliedstaaten behindern. Die 20,8 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der EU schaffen 85 % aller neuen Arbeitsplätze in Europa, beschäftigen zwei Drittel aller Arbeitnehmer in Europa und tragen wesentlich zu Innovation und Wachstum bei. Die Kommission hat gemäß dem Grundsatz „Vorfahrt für KMU" und in Übereinstimmung mit der speziellen Regelung für kleine Unternehmen in Europa („Small Business Act’’) die Interessen der KMU in den Mittelpunkt ihrer Agenda für intelligente Regulierung gestellt, um zu mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa beizutragen.

Die Kommission wird nun die Ergebnisse der Befragung im Rahmen des Programms von Eignungs- und Leistungsfähigkeitstests für Rechtsvorschriften prüfen. Im Rahmen des Programms werden zurzeit die geltenden Rechtsvorschriften der EU auf Hindernisse, Lücken und Ineffizienzen geprüft, und gegebenenfalls werden entsprechende Änderungen eingeleitet.

„Die Kommission möchte sicherstellen, dass die EU-Vorschriften zweckdienlich sind und die europäischen Unternehmen dabei unterstützen, zu wachsen und Arbeitsplätze zu schaffen. Deswegen haben wir die intelligente Rechtsetzung in den Mittelpunkt unserer Politikgestaltung gestellt,“ betonte Präsident Barroso. Und deshalb „möchten wir den kleinen und mittleren Unternehmen, die ja die Hauptantriebskraft der europäischen Wirtschaft sind, das Leben einfacher machen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben zu ermitteln, welche EU-Vorschriften den meisten bürokratischen Aufwand verursachen. Wir werden alles dafür tun, Ihre Erwartungen nicht zu enttäuschen."

Bei der Befragung hat sich zudem gezeigt, dass die Kleinunternehmen die verkürzten Zahlungsfristen, die mit der am 16. März 2013 in Kraft tretenden Richtlinie zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs im Geschäftsverkehr eingeführt werden, als eine große Verbesserung betrachten, ebenso wie die Tatsache, dass künftig mehr KMU von vereinfachten Rechnungslegungsvorschriften Gebrauch machen können.

Zur Pressemitteilung

Zum Memo

Ergebnisse der öffentlichen Konsultation

Mitteilung „Intelligente Regulierung - Anpassung an die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen“

Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen über die Überwachung und die Konsultation für intelligente Rechtsvorschriften für KMU

Mitteilung und Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen