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Treffen mit dem Präsidenten von Myanmar, Thein Sein

EC

Im Mittelpunkt des heutigen Meinungsaustauschs zwischen dem Präsidenten der Europäischen Kommission Barroso und dem Präsidenten Thein Sein von Myanmar standen die Bemühungen der Regierung von Myanmar um politische, soziale und wirtschaftliche Reformen.

In seiner Erklärung vor der Presse im Anschluss an das Treffen stellte Präsident Barroso fest, dass die Reformen und der Übergangsprozess in Myanmar noch nicht abgeschlossen seien und dass noch einiges zu tun bleibe im Bereich Grundfreiheiten, vor allem bei den Minderheitenrechten. Außerdem müsse mehr getan werden, um die humanitäre Situation in den Staaten Kachin und Rakhaing zu verbessern, um die Konflikte zu beenden und den Frieden und die demokratischen Reformen zu festigen.

Präsident Barroso erinnerte auch an die Bereiche, in denen die EU Myanmar bereits unterstützt. Dies sind: die Entwicklungszusammenarbeit, Unterstützung für das Myanmar Peace Centre, Zusammenarbeit mit der Wahlkommission von Myanmar, um sicherzustellen, dass die Wahlen 2015 internationalen Standards entsprechen, und zusätzliche EU-Mittel für die Unterstützung von Binnenflüchtlingen beider Gemeinschaften im Rakhaing-Staat (Rohingya und Arakanesen). „Die EU”, so Barroso, wird auch in Zukunft eine führende Rolle in dieser Hinsicht spielen.”

„Die EU und Myanmar schlagen ein neues Kapitel in ihren Beziehungen auf. Wir wollen unsere Zusammenarbeit mit der Regierung und dem Volk von Myanmar verbessern: mehr Dialog, mehr und bessere Hilfe, mehr Handel und Investitionen und mehr direkte und persönliche Kontakte,“ erklärte der Präsident abschließend.

Zur vollständigen Erklärung des Präsidenten

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