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Schließen der Lücken bei IKT-Kompetenzen und bei der Ausbildung für digitale Arbeitsplätze

EC

Anlässlich des Starts einer neuen Partnerschaft, mit der der Mangel an IKT-Kompetenzen in der EU bekämpft und gezielte Maßnahmen ergriffen werden sollen, um zu verhindern, dass in den nächsten Jahren Hunderttausende freier IKT-Arbeitsplätze in der EU nicht besetzt werden können, hob Kommissionspräsident Barroso das Jobpotenzial des IKT-Sektors für Europa hervor. Er erinnerte daran, dass die Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit ganz oben auf der Prioritätenliste der Kommission steht.

Am Montag wurde eine Große Koalition für digitale Arbeitsplätze gestartet, nachdem die Digitale Agenda für Europa der Kommission festgestellt hatte, dass unzureichende IKT-Kompetenzen einen raschen technologischen Wandel in Europa verhindern. Diese neue Partnerschaft zwischen vielen Interessengruppen soll bis 2015 laufen. 

“Studien haben gezeigt, dass IKT-Arbeitsplätze sehr viel krisenfester sind als die meisten anderen Arbeitsplätze. Dies bedeutet, dass IKT-Kompetenzen zweifellos eine wesentliche Voraussetzung sind, um das Risiko der Arbeitslosigkeit zu senken, auch für ältere Arbeitnehmer. Wir brauchen also mehr und bessere IKT-Fachleute, Wissenschaftler, Unternehmer, Manager und Nutzer“, erklärte Präsident Barroso in seiner Rede anlässlich des Starts der Partnerschaft. Die jüngste Studie habe ergeben, so Barroso, dass in den nächsten Jahren bis zu 900.000 IKT-Stellen in Europa unbesetzt bleiben könnten.

„Mit einem Wort - eine solche Partnerschaft zwischen vielen Interessengruppen ist der richtige Weg, um auf gezielte, innovative und nachhaltige Weise eine Kompetenzagenda  zu entwickeln“, erklärte Präsident Barroso.

Der Präsident sprach auch über die zahlreichen Aktivitäten und Initiativen, mit denen die Kommission gegen die Arbeitslosigkeit in der EU vorgeht: die Wachstumsagenda der EU –die Strategie Europa 2020; das Beschäftigungspaket;  der Mehrjährige Finanzrahmen; die Jugendbeschäftigungsinitiative;  und die Digitale Agenda der Kommission. „IKT-Kompetenzen”, so Barroso, „sind zweifellose eine wesentliche Voraussetzung, um das Risiko der Arbeitslosigkeit zu senken, auch für ältere Arbeitnehmer.“   

 

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