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Die Afrikanische Union ist der wichtigste Partner der EU auf dem afrikanischen Kontinent

EC

Bei seinem Treffen mit der Generalsekretärin der Afrikanischen Union, Frau Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma, sprach EU-Kommissionspräsident Barroso über die Stärkung der internationalen, bilateralen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und der AU. Weiter Gesprächsthemen waren Sicherheitsfragen und die Entwicklung des Kontinents.

Nach seinem Treffen mit der Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Frau Dr. Dlamini-Zuma, betonte Kommissionspräsident Barroso, dass der Ausbau der Beziehungen zwischen der EU und Afrika ganz oben auf der Liste seiner politischen Prioritäten stehe. Er begrüßte, dass Dr. Dlamini-Zuma sich vor allem in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Handel, Wissenschaft und Technologie, Jugend sowie Stärkung der Rolle der Frau engagieren wolle und versicherte, die Europäische Kommission fühle sich nach wie vor der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der afrikanischen Länder verpflichtet.

„Unser Europäischer Entwicklungsfonds wird auch im nächsten Finanzierungszeitraum mit erheblichen Mitteln in Höhe von 27 Milliarden Euro ausgestattet sein“, erklärte Präsident Barroso. Der Präsident wies auch auf die Bedeutung der Integration auf dem afrikanischen Kontinent hin, denn „in der Welt des 21. Jahrhunderts können wir unsere Interessen und Werte besser verteidigen, wenn wir gemeinsam handeln”. Barroso äußerte die Hoffnung, dass der Vorschlag der Kommission für ein panafrikanisches Programm, das sich für die Integration des Kontinents einsetzt, auch Teil der endgültigen Vereinbarung sein werde.  

“Die Europäische Union sollte genügend Weitblick beweisen und das Wachstum durch mehr Handel und mehr Investitionen zwischen beiden Unionen fördern”, betonte Barroso. Es gebe viele Bereiche, in denen Afrika und Europa sich ergänzen, und dies mache eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zu einer Partnerschaft, die sich für beide auszahle, für Afrikaner wie Europäer. 

Gleichzeitig müssten jedoch Afrika und Europa sich auf eine gemeinsame Vision für ihre zukünftigen Beziehungen einigen. „Ich bin sicher, dass Frau Dr. Dlamini-Zuma auch in Zukunft an dieser strategischen Vision mitwirken wird. Und ich bin auf europäischer Seite ebenfalls bereit, meinen Beitrag dazu zu leisten“, erklärte der Präsident und fügte hinzu, dass das Kollegium der Europäischen Kommission seinen Besuch in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zur Teilnahme an einer Sitzung der AU im April 2013 auch für den Start der Vorbereitungen des EU-Afrika-Gipfels im nächsten Jahr nutzen werde.

Zur vollständigen Erklärung des Präsidenten nach dem Treffen

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