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Nachhaltigkeit als zentraler Aspekt der EU-Agenda

EC

In seiner Rede in der Eröffnungssitzung der R20-Konferenz in Wien betonte EU-Kommissionspräsident Barroso, dass Nachhaltigkeit ein zentraler Aspekt in der EU-Wachstumsstrategie (Europa 2020), im Vorschlag für einen Mehrjährigen Finanzrahmen und in allen Politikbereichen der EU sei.

In seiner Rede wies Präsident Barroso darauf hin, wie wichtig es sei, dass alle Beteiligten einbezogen werden, um eine nachhaltige Zukunft für unseren Planeten sicherzustellen, sowohl die Wirtschaft als auch die Politik auf allen Ebenen – regional, national und global.  „R20 ist ein Paradebeispiel für diese neue Einstellung in Wirtschaft und Politik, denn sie setzt auf zahlreiche Beteiligte und ihr Know-how”, erklärte der Präsident.

Barroso betonte, es gebe derzeit eine klare Tendenz für „grüne Investitionen” in der Wirtschaft und die Begriffe „grün” und „Wachstum” seien kein Widerspruch mehr. Es sei möglich, gleichzeitig für intelligentes nachhaltiges Wachstum zu sorgen und echte Jobs zu schaffen, wie das Beispiel des „Green Building Cluster“ in Niederösterreich zeige, an dem die Landesregierung und mehr als 200 Partner beteiligt sind, aber auch zahlreiche andere Projekte, die von der EU in ganz Europa gefördert werden.

Der Präsident erinnerte auch daran, dass die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit in der Wachstumsstrategie der EU – Europa2020 (Verringerung der Treibhausgasemissionen um 20%, Erhöhung der erneuerbaren Energien um 20% und Steigerung der Energieeffizienz um 20%) festgelegt sei, aber auch in dem Vorschlag für den mehrjährigen Haushalt, der zurzeit diskutiert werde (20% aller Mittel für die Nachhaltigkeit). Damit mache die EU deutlich, dass Nachhaltigkeit ein zentraler Aspekt der europäischen Agenda sei.

Während seines Besuchs in Österreich traf Präsident Barroso auch mit Bundeskanzler Werner Faymann zusammen.

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