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Treffen mit dem Präsidenten von Haïti

President Martelly (c) EU

„Manchmal kann die humanitäre Hilfe der Europäischen Union den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen“, erklärte Präsident Barroso nach seinem Treffen mit Präsident Michel Martelly. Dies sollten die europäischen Staats- und Regierungschefs nicht vergessen, wenn sie in dieser Woche über den europäischen Haushalt diskutieren, forderte Barroso.

Die Europäische Kommission und Haïti werden in den kommenden Wochen gemeinsam überlegen, auf welche Bereiche sich die Hilfe der EU vorrangig konzentrieren soll, etwa auf Bildung, Reform der Sicherheit und Bekämpfung des Drogenhandels.

Präsident Barroso beglückwünschte auch den haitianischen Präsidenten und die haitianische Regierung zu den „beachtlichen Anstrengungen für Reformen, zur Verbesserung der strategischen Planungskapazität der Regierung und für die Wiederaufnahme der Koordinierung der internationalen Hilfe.“ Barroso wies darauf hin, wie wichtig es ist, die Koordinierung der internationalen Hilfe wiederaufzunehmen. „Alle betroffenen Parteien, die politischen Parteien und alle Einrichtungen in Haiti, müssen an einem Strang ziehen und sich auf die Kompromisse einigen, die notwendig sind, um die augenblickliche Blockade zu überwinden. Es geht hier um lebenswichtige Entscheidungen, denn es geht darum, den Erwartungen der haitianischen Bevölkerung zu entsprechen, einer Bevölkerung, die immer noch mit extremen Problemen zu kämpfen hat und unter höchst prekären Bedingungen leben muss.“

Lesen Sie die Erklärung von Präsident Barroso

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