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Friedensnobelpreis: Preisgeld geht an Projekte zugunsten von Kindern aus Kriegs- und Konfliktgebieten

EC

Die Europäische Kommission hat heute im Namen der Europäischen Union offiziell das mit der Verleihung des Friedensnobelpreises verbundene Preisgeld angenommen. Dieses Preisgeld wird an Kinder aus Kriegs- und Konfliktgebieten gehen.

Präsident Barroso erklärte, „der Friedensnobelpreis steht für Versöhnung in der Welt. Das Preisgeld soll daher für diejenigen bestimmt sein, auf denen unsere Hoffnungen für die Zukunft ruhen und die doch gleichzeitig die Hauptleidtragenden aller gegenwärtigen und künftigen Konflikte sind, nämlich die Kinder.”

Das Preisgeld in Höhe von rund 930.000 EUR soll Kindern zugutekommen, die dringend Hilfe benötigen. In den kommenden Wochen wird die Kommission die Details wie Modalitäten, Auswahl der Empfänger sowie rechtliche und haushaltstechnische Aspekte klären.

Der Friedensnobelpreis 2012 wurde wie am 12. Oktober angekündigt an die Europäische Union verliehen. Er wird am 10. Dezember in der Verleihungszeremonie in Oslo vom Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, dem Präsidenten des Europäischen Rates Herman Van Rompuy, und vom Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz entgegengenommen werden.

Begleitet werden die Präsidenten von vier jungen Europäern, die bei einem Zeichen- und Schreibwettbewerb, der heute von der Europäischen Union ausgeschrieben wurde, die ersten Preise gewonnen haben. „Frieden, Europa, Zukunft: Was bedeutet für Dich Frieden in Europa?“ So lautet die Frage, die junge Menschen aus der EU und den Bewerberländern im Alter zwischen 8 und 24 Jahren beantworten können. Kinder von 8 bis 12 sollen eine Zeichnung einreichen, Jugendliche von 13 bis 24 einen kurzen Text mit höchstens 120 Zeichen in einer der 23 Amtssprachen der EU. Teilnehmen kann jeder Jugendliche, der  unter eine der Alterskategorien fällt. Einsendeschluss ist der 25. November 2012 (Mitternacht MEZ). Eine Jury wird  die drei Gewinner (einen Gewinner pro Altersgruppe) ermitteln, die nach Oslo reisen dürfen. Der vierte Gewinner wird über Facebook in einer Publikumsabstimmung ermittelt. 

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