Navigationsleiste

5+5-Dialog zwischen 10 Mittelmeerländern – „immer ein Wegbereiter und ein Ideenlabor“

EC

In Malta haben die zehn Mittelmeerländer ihren 5+5-Dialog, der 1990 ins Leben gerufen wurde, unter Anwesenheit von Präsident Barroso fortgesetzt. Gemeinsam haben sie über die Chancen und Herausforderungen diskutiert, die der „arabische Frühling“ für alle mit sich bringt.

An dem 5+5-Dialog nehmen zehn Länder aus dem Mittelmeerraum teil: Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Malta für die Nordseite des Mittelmeers, Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien und Tunesien (Union des Arabischen Maghreb) für die Südseite des Mittelmeers.  

 Präsident Barroso betonte: „die  5+5-Gruppe  war immer ein Wegbereiter er und ein Ideenlabor“.

Barroso ließ keinen Zweifel daran, dass „die Europäische Union auch in Zukunft den demokratischen Übergang und die politischen und wirtschaftlichen Reformen in der Region unterstützen wird.“

„Ich glaube an einen offenen Regionalismus, an ein Europa, das sich seinen Nachbarn zuwendet und sich nicht abkapselt, und ich glaube daran, dass sich die Länder nördlich des Mittelmeers und die Länder südlich des Mittelmeers auf natürliche Weise ergänzen.“

„Der 5+5-Dialog kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die richtigen Antworten auf die Herausforderungen zu finden, denen die Region gegenüber steht. Er kann Verbindungen zwischen den zehn Ländern schaffen, deren Vertreter heute hier  zusammengekommen sind, um neue nachhaltige Projekte in der Region vorzuschlagen.“

Erklärung von Präsident Barroso auf dem Gipfeltreffen des 5+5-Dialogs.

Voir la vidéo