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Präsident Barroso und Präsident Van Rompuy zu den Ergebnissen des G20-Gipfels 2012

© EU

Präsident Barroso begrüßte die Ergebnisse des G20-Gipfels 2012: Anerkennung der Anstrengungen der EU zur Überwindung der Krise und Unterstützung für die weitere Integration sowie die Schlussfolgerungen zum IWF, zum Handel und zur nachhaltigen Entwicklung.

„Im Mittelpunkt der Gipfeldiskussionen standen die Probleme in der Eurozone. Die Staats- und Regierungschefs der G20 erkannten die Bedeutung des europäischen Projekts und der EU-Währung, des Euro, an. Sie begrüßten die Maßnahmen der Europäer zur Stabilisierung der Wirtschaft und der Finanzsysteme und sicherten ihre Unterstützung für unsere Absicht zu, die Integration im Bereich Wirtschaft und Finanzen weiter voranzutreiben. Unsere Partner haben anerkannt, dass eine starke und stärker geeinte Europäische Union eine wichtige Voraussetzung ist für die systemische globale Stabilität. In dieser Anerkennung spiegelt sich die auch die neue Dynamik wider, die derzeit in Europa festgestellt werden kann. Die EU ist fest entschlossen, zu zeigen, dass der Euro und die europäische Integration unumkehrbar sind, erklärten Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy in einer gemeinsamen Presseerklärung im Anschluss an den Gipfel.

Beide Präsidenten äußerten sich auch erfreut über die übrigen wichtigen Ergebnisse des Gipfels:

- das Engagement der G20 für eine umfassende und rasche Finanzreform und für den Aufbau eines verantwortungsbewussteren und soliden internationalen Finanzsektors;

- die Zusage von anderen G20-Mitgliedern, zu der gemeinsamen Verpflichtung vom Frühjahr 2012 zu einer Aufstockung des IWF-Kapitals stehen und sogar darüber hinauszugehen. Die Europäische Union als größter Beitragszahler des IWF hat bereits 240 Milliarden Euro (rund die Hälfte der Aufstockung) übernommen;

- auf Drängen der Europäischen Union wurde die Stillhalteverpflichtung von Toronto in Bezug auf protektionistische Maßnahmen verlängert, und eine Übereinkunft über Handelserleichterung ist in Sicht;

- weitere Fortschritte bei der Doha-Entwicklungsagenda und zugunsten der am wenigsten entwickelten Länder.

Präsident Barroso setzte sich auch für eine globale Finanztransaktionssteuer ein, die den Ärmsten zugutekommen soll.

Joint statement on the results of the G20

Statement by President Barroso after the G20 discussions on the global economy and the European debt crisis

Joint Statement on EU/US trade relations

Interim Report – EU-U.S. High Level Working Group on Jobs and Growth

Barroso at the press conference ahead of the G20 Summit

Video statement following the G20

"We are not here to receive lessons" – reply by President Barroso at the G20 press conference

General video from the Summit