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Medien

In Kopenhagen muss ein Geist der Zusammenarbeit und Transparenz herrschen

14/12/2009

Als ein Entwicklungsland, das sich ehrgeizige Ziele für die Bekämpfung des Klimawandels gesetzt hat, übernimmt Indonesien eine Brückenfunktion zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten, erklärte Kommissionspräsident Barroso in Brüssel in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono. In Kopenhagen müsse ein Geist der Zusammenarbeit und der Transparenz herrschen, zumal die Verhandlungen sich nun einem entscheidenden Punkt nähern. „Wie werden wir wohl dastehen, wenn am Freitag oder Samstag mehr als 100 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt nach Kopenhagen kommen und wir der Welt sagen müssen‚ es war nicht möglich’? Das ist undenkbar“, erklärte Barroso. Die beiden Politiker sprachen auch über bilaterale Themen wie Handel, Investitionen und Bildung.

Kommissionspräsident Barroso begrüßt das Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags

01/12/2009

Heute, am 1. Dezember 2009, tritt der Lissabon-Vertrag in Kraft. Zu diesem Anlass findet in Lissabon eine feierliche Zeremonie statt, die von der portugiesischen Regierung, der schwedischen Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission gemeinsam veranstaltet wird. Die Kommission ist davon überzeugt, dass der neue Vertrag den Bürgern in Europa eine Reihe bedeutender Vorteile bringen wird. Außerdem werde er zumindest für die nächsten Jahre Ruhe in die institutionelle Debatte bringen. „Ich freue mich, dass wir jetzt die Institutionen haben, die wir brauchen, um handlungsfähig zu sein, und dass uns eine Zeit der Stabilität bevorsteht. Jetzt können wir unsere gesamte Energie auf das konzentrieren, was für unsre Bürger wichtig ist“, erklärte Kommissionspräsident Barroso.

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10 Beispiele für Vorteile, die der Vertrag den europäischen Bürgern bringen wird english

Sehen Sie sich die Zeremonie zum Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon an video [3'51"]

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Thema des EU-China-Gipfels waren globale Herausforderungen, vor allem der Klimawandel

30/11/2009

Auf dem 12. EU-China-Gipfel betonte Kommissionspräsident Barroso, dass alle Seiten ihren Beitrag leisten müssen, wenn wir in Kopenhagen zu einer Vereinbarung kommen wollen. Er begrüßte, dass China sich nun zu konkreten Zusagen für die Reduzierung der Treibhausgase bereit erklärt hat, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass es für Industrieländer und für Entwicklungsländer unterschiedliche Ansätze und unterschiedliche Arten der Verantwortung geben muss. Über Prozentpunkte lässt sich verhandeln. … Nicht jedoch über Forschungsergebnisse und nicht über die Fakten“, erklärte Barroso. Der EU liegt nach wie vor viel daran, dass in Kopenhagen eine bindende Vereinbarung zustande kommt.

Offizielle Liste der designierten Kommissionsmitglieder für die nächste Kommission

24/11/2009

Kommissionspräsident Barroso hat inzwischen von allen Mitgliedstaaten die Nominierungen erhalten. Nun kann er die Ressort-Verteilung in Angriff nehmen. „Es ist meine Aufgabe, den richtigen Leuten das richtige Ressort zuzuteilen. Ich freue mich darauf, dem Europäischen Parlament ein starkes Team für die nächste Kommission zu präsentieren”, erklärte Barroso. Die Anhörungen im Europäischen Parlament werden im Januar stattfinden. Danach wird das Parlament über das Kollegium der Kommissionsmitglieder in seiner Gesamtheit abstimmen.

Kommissionspräsident Barroso begrüßt die Bereitschaft Russlands zu stärkerem Engagement bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes

19/11/2009

Auf der Pressekonferenz nach dem EU-Russland-Gipfel erklärte Kommissionspräsident Barroso: „Knapp zwei Wochen vor Beginn der Konferenz von Kopenhagen haben wir heute einen wichtigen Fortschritt erzielt. Ich bin überaus erfreut über die Ankündigung von Präsident Medvedev, dass Russland seinen Treibhausgasausstoß bis 2020 um 20 bis 25% senken will. Ich habe die EU-Beamten angewiesen, eng mit ihren russischen Kollegen zusammenzuarbeiten, denn wir waren uns heute Morgen in unsren Gesprächen einig, dass es sich dabei um wichtige Verhandlungen handelt und dass Kopenhagen unbedingt ein Erfolg werden muss. Die EU und Russland tragen eine gemeinsame Verantwortung, beim Kampf gegen den Klimawandel voranzugehen, und alle Akteure müssen ihr Möglichstes tun, um das Ziel von zwei Grad Erderwärmung nicht zu überschreiten. Wir können zwar über die Prozentzahlen verhandeln, aber wir können nicht mit der Physik verhandeln. Die Wissenschaft muss uns den Weg weisen. Ich bin zuversichtlich, dass es noch nicht zu spät ist und Kopenhagen doch noch ein Erfolg wird.“

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Der Präsident der Europäischen Kommission begrüßt die Führungsrolle Brasiliens im Kampf gegen den Klimawandel

14/11/2009

„Ich freue mich, dass Brasilien sich verpflichtet hat, den Ausstoß seiner Treibhausgase bis 2020 um 40% zu senken. Mit dieser Entscheidung ist Brasilien eines der ersten Schwellenländer, das ein solches Versprechen abgegeben hat. Dies ist möglicherweise ein erster entscheidender Schritt in Richtung auf eine globale Einigung im Dezember in Kopenhagen - und vielleicht auch zu einem Erfolg im Kampf gegen den Klimawandel.“

Das Fest der Freiheit

09/11/2009

Auf Einladung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm Kommissionspräsident Barroso zusammen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, zahlreichen Staats- und Regierungschefs sowie Hunderttausenden von Bürgern an den Feiern zum Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren teil. Am späten Abend stieß er den Dominostein an, den er vor einigen Wochen zusammen mit belgischen Schülern bemalt hatte. Dieser Dominostein ist Teil der künstlichen Mauer aus mehr als 1000 Dominosteinen, die an den Dominoeffekt erinnern sollen, der durch die Ereignisse des Jahres 1989 in Osteuropa ausgelöst wurde.

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Videobotschaft von Kommissionspräsident Barroso zu den Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer

09/11/2009

„Als die Menschen im November 1989 begannen, Löcher in die Berliner Mauer zu hacken, klang dies wie die Musik der Freiheit in meinen Ohren, eine Musik, an die ich mich selbst erst vor nicht allzu langer Zeit gewöhnen durfte”, erklärte Barroso in Anspielung an die Revolution in seinem eigenen Land, Portugal. „Für mich war das, was 1989 geschah, nicht einfach der Fall einer Mauer, sondern der Zusammenbruch einer Welt der Ideologie und der Unterdrückung. Der Eiserne Vorhang hatte Europa in zwei Teile gespalten – seine Öffnung 1989 gab uns die Möglichkeit, die beiden Teile Europas wieder zu vereinen. In den letzten fünf Jahren in meiner Eigenschaft als Präsident der Europäischen Kommission habe ich einen großen Teil meiner Arbeit darauf verwandt, die Erweiterung der Europäischen Union zu einem Erfolg zu machen. (…) Jetzt müssen wir Hand in Hand arbeiten, um die letzten Überreste der Mauer einzureißen, die in Europa noch vorhanden sind. Lassen Sie uns diese gemeinsam abtragen, Stein für Stein, wie die lange Kette von Dominosteinen, die wir heute Abend in Berlin zu Fall bringen werden.“

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Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer

06/11/2009

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Zwanzig Jahre später feiert ein wiedervereinigtes Europa am Montag diesen Augenblick der Geschichte. Als Vertreter der Europäischen Kommission wird Präsident Barroso an den Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Fall der Mauer teilnehmen, vor allem am „Fest der Freiheit“, an dem die Berliner Mauer ein zweites Mal fallen soll – diesmal symbolisch.

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Europäische Bürger dürfen nicht erneut unter der Unterbrechung der russischen Gaslieferungen über die Ukraine leiden

06/11/2009

Kommissionspräsident Barroso sprach am Donnerstag mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Juschtschenko über den Transit von Gaslieferungen, die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Ukraine und die Bitte des Landes um Soforthilfe im Kampf gegen das Schweinegrippe-Virus H1N1. Er betonte, dass es auf keinen Fall zu einer Blockierung der Zahlungen für die russischen Gaslieferungen durch die Ukraine kommen dürfe.

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Kommissionspräsident Barroso erwartet Fortschritte beim Handel und beim Kampf gegen den Klimawandel auf dem EU-Indien-Gipfel

05/11/2009

Am Vorabend des Gipfels, der dieses Jahr in New Delhi stattfindet, erklärte Barroso: „In den letzten zehn Jahren haben sich die EU und Indien zu wichtigen Akteuren auf der Weltbühne entwickelt. Die dynamische strategische Partnerschaft, die wir über die Jahre aufgebaut haben, spiegelt nicht nur unser tiefes gegenseitiges Verständnis, sondern auch unseren starken Willen wider, gemeinsam zu globalen Antworten auf globale Herausforderungen wie Frieden und Sicherheit, Entwicklungshilfe und Klimawandel beizutragen. Mit der am vergangenen Freitag in Brüssel erzielten Einigung auf eine gemeinsame Position zur Klimafinanzierung signalisiert die EU ihre Bereitschaft, ihren Teil beizutragen, wenn auch die Entwicklungsländer und vor allem die Schwellenländer wie Indien feste Zusagen machen.“

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Beziehungen zwischen der EU und Indien

Delegation der Europäischen Kommission in New Delhi

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Eine EU „fit for purpose“ im globalen Zeitalter

04/11/2009

Kommissionspräsident Barroso nahm an einer hochrangigen Debatte in Brüssel teil, die von den beiden Denkfabriken Policy Network und Friends of Europe unter dem Titel „An EU ‘fit for purpose’ in the global age“ veranstaltet wurde. Er stellte erfreut fest, dass der Bericht sowohl die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Identität hervorhob als auch ein „Europa der Ergebnisse“ forderte, um ein höheres Maß an Legitimität für die EU zu erreichen. „Beide sind wichtig, und das eine schließt das andere nicht aus”, erklärte er. Er ging auch auf andere Themen ein wie die Frage einer stärkeren Politisierung auf europäischer Ebene, die Förderung europäischer Werte und die Möglichkeit eines neuen sozioökonomischen Konsenses in Europa.

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„Die letzte politische Hürde auf dem Weg zur Ratifizierung des Lissabon-Vertrags haben wir heute aus dem Weg geräumt“

29/10/2009

Justus Lipsius – Justus Lipsius – Ratsgebäude © EC

Das war der Kommentar von Kommissionspräsident Barroso am späten Donnerstagabend auf der Pressekonferenz zum Abschluss des ersten Tags des EU-Gipfeltreffens. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben die Forderung der tschechischen Republik nach einer Ausnahmeregelung akzeptiert, die sie zur Bedingung für ihre Unterschrift unter den Lissabon-Vertrag gemacht hatte. Nun sei „die letzte politische Hürde“ vor dem Inkrafttreten des Vertrags aus dem Weg geräumt, erklärte Barroso. Er verglich den Prozess mit einem Marathonlauf, der mit zahlreichen Hürden gespickt war. Der tschechische Ministerpräsident Jan Fischer hat in der Tat bestätigt, dass „einem zügigen Abschluss des Ratifizierungsprozesses nun nichts mehr im Weg steht, wenn das Verfassungsgericht – das am Dienstag, dem 3. November, über die Klage einiger Senatoren entscheiden muss – zu dem Schluss kommt, dass der Lissabon-Vertrag verfassungskonform ist.“

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Kampf gegen den Klimawandel: Europa kann die Verhandlungen nicht allein voranbringen

29/10/2009

Fredrik Reinfeldt und José Manuel Barroso © EC

Auf der Pressekonferenz im Anschluss an den Dreigliedrigen Sozialgipfel, der sich mit der Umsetzung der Anreize für eine Erholung der europäischen Wirtschaft befasste, ging Kommissionspräsident Barroso auf die Fortschritte bei den Verhandlungen zur Vorbereitung der Klimakonferenz von Kopenhagen ein. Er betonte auch, dass auf der Ratssitzung eine interne Einigung über die Finanzierung dieser Maßnahmen gefunden werden müsse. „Alle bekannten sich zu den Vorteilen der Entwicklung einer ‚grüneren’ Wirtschaft, von den Gewerkschaften bis hin zu den Unternehmen. Gleichzeitig sind aber auch alle der Meinung, dass die anderen sich genau so anstrengen müssen wie Europa.“

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Ergebnis des Gipfels français

Das Thema Armut: absolute Priorität für die Europäische Union

29/10/2009

Ein Bettler, der Passanten auf der Straße einen Plastikbecher entgegenhält © EC

„Jeder Fortschritt, der dazu beiträgt, die Geißel der Armut zurückzudrängen, ist ein Erfolg für unsre gemeinsamen Werte“, `betonte Kommissionspräsident Barroso in einer Videobotschaft zur Konferenz „Armut zwischen Wahrnehmung und Realität: eine kommunikative Herausforderung“. Diese Konferenz fand als Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Brüssel statt. Da der Kommissionspräsident wegen der Vorbereitungen zur Tagung des Europäischen Rates nicht persönlich an der Konferenz teilnehmen konnte, wollte er auf diesem Weg deutlich machen, wie sehr ihm dieses Problem am Herzen liegt. Derzeit gelten rund 80 Millionen Menschen in Europa als arm, darunter 19 Millionen Kinder.

Sehen Sie die Videobotschaft des Präsidenten video [03'40"]

Besuchen Sie die offizielle Website des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Neun von zehn Europäern sagen: jetzt gegen Armut handeln

Lesen Sie die Presseerklärung zur Diskussion über die entscheidende Rolle der Medien bei der Beseitigung der Armut english français

Lesen Sie die Presseerklärung zur Diskussion über die entscheidende Rolle der Medien bei der Beseitigung der Armut

Wenn Sie mehr über die Reaktion der EU auf die sozialen Auswirkungen der Krise wissen wollen

Der Schutz der Grundrechte hat oberste Priorität für die Kommission

19/10/2009

Skizze des Europarat-Gebäudes mit Fragezeichen © Council of Europe

Kommissionspräsident Barroso traf sich mit dem neu gewählten Generalsekretär des Europarates, Thorbjǿrn Jagland, zu einem Arbeitsessen anlässlich dessen ersten Auslandsbesuchs in diesem Amt. Jagland war vor seinem Amtsantritt am 1. Oktober 2009 Präsident des Storting – des norwegischen Parlaments. Wie bereits anlässlich der Feierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen des Europarats vor drei Wochen begrüßte Präsident Barroso die enge Zusammenarbeit mit dem Europarat. Er nutzte auch die Gelegenheit, um Jagland darüber zu informieren, dass er in der nächsten Kommission ein neues Ressort „Menschenrechte“ einführen wolle, das die Bereiche Justiz, Menschenrechte und Bürgerrechte umfassen soll, um diese Politikbereiche noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Treffen mit dem Premierminister von São Tomé

19/10/2009

Joaquim Rafael Branco und José Manuel Barroso © EC

Kommissionspräsident Barroso traf sich in Brüssel mit Joaquim Rafael Branco, dem Premierminister von São Tomé und Príncipe. Dieser Besuch bot Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über die Zukunftsperspektiven des Landes und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und São Tomé und Príncipe. Präsident Barroso äußerte sich positiv über die jüngsten Entwicklungen. Dies war das erste formale Treffen mit Premierminister Branco, der sein Amt im Juni 2008 nach einer Periode der politischen Instabilität angetreten hat.

Wien erhält ein neues Haus der Europäischen Union

16/10/2009

Die österreichische Fahne © EC

In Anwesenheit des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer hat EU-Kommissionspräsident Barroso zusammen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek heute mitten in Wien das neue Gebäude für die Europäische Kommission und das Europäische Parlament eröffnet. Bei diesem Anlass versprach Präsident Barroso, dass der Dialog mit den Bürgern und den gesellschaftlichen Gruppen, der ein Markenzeichen dieser Kommission sei, auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen werde. „Die Kommission wird sich künftig noch mehr anstrengen, um in den Mitgliedstaaten und in den Regionen stärker präsent zu sein und mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten. Gemeinsam mit dem Europäischen Parlament wird sie auf die Bürger zugehen und sich ihrer Fragen und Anliegen direkt annehmen.“ Barroso erinnerte jedoch auch daran, dass alle Verantwortlichen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene aufs Engste zusammenarbeiten müssen, damit die EU stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt.

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Unterstützung des Prozesses zur Lösung der Zypernfrage

09/10/2009

Leopold Maurer © EC

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat den österreichischen EU-Diplomaten Leopold Maurer zu seinem persönlichen Repräsentanten bei der Good Offices Mission der UNO auf Zypern ernannt. Seine Ernennung erfolgte auf Ersuchen der Vereinten Nationen und ist ein weiterer Beweis für die Entschlossenheit von Kommissionspräsident Barroso und der Europäischen Kommission, den Prozess zur Lösung der Zypernfrage voranzubringen. Leopold Maurer wird die Good Offices Mission der UNO in EU-Angelegenheiten beraten.

Festigung der Beziehungen zwischen der EU und China

08/10/2009

Xi Jinping und José Manuel Barroso © EC

Kommissionspräsident Barroso hat den chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping, der Brüssel zum ersten Mal besuchte, im Berlaymont-Gebäude empfangen. Der Kommissionspräsident brachte das bevorstehende Gipfeltreffen, das Ende November in China stattfinden soll, zur Sprache, ebenso wie die Prioritäten der EU hinsichtlich der globalen Agenda, für die die EU und China eine gemeinsame Verantwortung trügen. Beide Seiten bekannten sich zu ihrem Engagement dafür, Ende des Jahres in Kopenhagen einen Erfolg zu erzielen, und Kommissionspräsident Barroso äußerte erneut seine Anerkennung für die diesbezüglichen Bemühungen, die Hu Jintao in New York angekündigt hatte. Später nahmen beide an der Eröffnung des Kunstfestivals „Europalia“ teil. Zu dessen 40. Jubiläum feiern die Stadt Brüssel und ihre Nachbarregionen die Vielfältigkeit der chinesischen Kultur, indem sie in den kommenden vier Monaten Hunderte von atemberaubenden Veranstaltungen präsentieren.

Besuchen Sie die Website zu den Beziehungen zwischen der EU und China

Gipfel EU-Brasilien rückt Klimawandel und Wirtschaftskrise in den Mittelpunkt

06/10/2009

Luiz Inácio Lula da Silva, Fredrik Reinfeldt und José Manuel Barroso © EC

Kommissionspräsident Barroso nahm zusammen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt und den EU-Kommissaren Ferrero-Waldner und Ashton am dritten Gipfel EU-Brasilien in Stockholm teil. Es wurden gemeinsame Gespräche mit dem Staatspräsidenten Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, geführt. Die Spitzenpolitiker sprachen über wichtige globale Herausforderungen, wie etwa den Klimawandel und die globale Wirtschaftslage, und werden die Fortschritte in der Umsetzung des im Dezember 2008 zwischen der EU und Brasilien verabschiedeten gemeinsamen Maßnahmenplans prüfen. Die EU ist mit 25 % der Ausfuhren und 22 % der Einfuhren drittgrößter Handelspartner Brasiliens. Ferner ist die EU der größte Investor in Brasilien und erstes Ziel für Direktinvestitionen Brasiliens im Ausland.

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Das große Potenzial der G20 bedarf der Umsetzung

24/09/2009

Fredrik Reinfeldt und José Manuel Barroso © EC

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsident Reinfeldt vor dem G20-Gipfel forderte Kommissionspräsident Barroso globale Regeln auf der Grundlage universeller Werte und als Abbildung der realen wirtschaftlichen Verflechtung. Im Hinblick darauf, dass die G20 diese Krise durch ein hohes Maß an Zusammenarbeit entschieden angingen, erinnerte er daran, dass die EU den Prozess von Anfang an unterstützt habe. Ferner unterstrich er die Bedeutung, die Europa den Grundsätzen einer Charta für nachhaltiges Wirtschaften beimesse: „Dies ist eine Möglichkeit, die wirtschaftlichen und ethischen Grundlagen für eine globale Governance zu legen“, so Barroso. Er erläuterte zudem, warum es „nach ethischen Grundsätzen und auch für die Rechtmäßigkeit unserer Finanzsysteme und deren Wahrnehmung seitens unserer Bürger“ wichtig sei, konkrete Maßnahmen zur Zügelung exorbitanter Boni zu ergreifen. Kommissionspräsident Barroso wies jedoch ausdrücklich darauf hin, dass „die G20 kein Debattierclub“ sei. „Wir werden anschließend das umsetzen müssen, was wir beschlossen haben“, so Barroso.

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Europäische Maßnahmen für eine schärfere Überwachung der Finanzmärkte

23/09/2009

Pariser Börse – Börsensaal  © Reporters

Am Vorabend des G20-Weltfinanzgipfels in den Vereinigten Staaten hat die Europäische Kommission unter Vorsitz von José Manuel Barroso eine Reihe von Legislativvorschlägen beschlossen, um die Aufsicht über das Finanzsystem zu verschärfen. Diese Vorschriften sollen die Stabilität der Finanzmärkte in der gesamten EU verbessern, sie sollen sicherstellen, dass überall dieselben technischen Regeln angewandt werden, Systemrisiken frühzeitig erkannt werden, in Notfällen erheblich wirksamer gemeinsam gehandelt werden kann und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Aufsichtsbehörden beigelegt werden können. „Finanzmärkte sind heute nicht mehr national, sie sind europäisch und international. Und deshalb brauchen wir auch eine europäische und internationale Aufsicht. Wir schlagen heute ein neues europäisches Aufsichtssystem vor, das die politische Rückendeckung der Mitgliedstaaten hat und sich auf den de Larosière-Bericht stützt. Wir wollen den europäischen Steuerzahler vor einer Wiederholung jener schwarzen Tage vom Herbst 2008 bewahren, als die Regierungen gezwungen waren, Milliarden von Euro für die Rettung von Banken auszugeben“, erklärte Kommissionspräsident Barroso bei diesem Anlass.

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Fragen und Antworten zum Europäischen Ausschuss für Systemrisiken/ dem Teil der Makro-Beaufsichtigung english

Fragen und Antworten zum Europäischen System für die Finanzaufsicht english

Neue fünfjährige Amtszeit für Kommissionspräsident Barroso

16/09/2009

José Manuel Barroso © European Parliament

Das Europäische Parlament wählte José Manuel Barroso mit breiter Mehrheit für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren als Präsident der Europäischen Kommission. Sichtlich bewegt, bedankte sich Kommissionspräsident Barroso „aufrichtig“ bei den Abgeordneten für das ihm erwiesene Vertrauen. Darüber hinaus dankte er den Abgeordneten der Europäischen Volkspartei, die als erste sein Programm unterstützt hatten, sowie seinem Heimatland Portugal, das seine Kandidatur zum Kommissionspräsidenten unterstützte. Er bewertete diese Wahl als „Zustimmung zu seinem ehrgeizigen Programm für ein Europa der Freiheit und Solidarität“, für das er in den letzten Tagen geworben hatte und bekräftigte zudem seine „Entschlossenheit“ zur engen Zusammenarbeit mit den Europaabgeordneten, um „eine gestärkte parlamentarische Demokratie zu errichten“.