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Einleitung
Europa hat in den fünf Jahren seit dem Amtsantritt dieser Kommission eine beispiellose Zeit des Wandels erlebt. Die Finanzkrise entwickelte sich zu einer echten Schuldenkrise, Wirtschaftskrise und Gesellschaftskrise, die die Schranken zwischen der europäischen und der nationalen Politik eingerissen hat.
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Europa hat in den fünf Jahren seit dem Amtsantritt dieser Kommission eine beispiellose Zeit des Wandels erlebt. Die Finanzkrise entwickelte sich zu einer echten Schuldenkrise, Wirtschaftskrise und Gesellschaftskrise, die die Schranken zwischen der europäischen und der nationalen Politik eingerissen hat.

In einer solchen Zeit des Wandels war „Business as usual“ keine Option mehr. Während die fünf Jahre vor dem Amtsantritt dieser Kommission durch Verfassungsfragen geprägt waren, die mit der Einführung des Vertrags von Lissabon formal geklärt wurden, standen die vergangenen fünf Jahre unter dem Zeichen der Finanz- und Staatsschuldenkrise. Angesichts dieser Herausforderungen können wir alle sehr stolz darauf sein, dass wir es geschafft haben, ein geeintes und offenes Europa zu bewahren, das besser für die Zukunft gerüstet ist.

Geeint, weil es uns trotz des Drucks auf unsere Länder gelungen ist, Europa zusammenzuhalten und sogar noch zu erweitern; offen, weil wir uns auf Ebene der G-20 mit unseren internationalen Partnern für eine globale Antwort eingesetzt haben, weil wir den Handel als Wachstumsmotor innerhalb der Europäischen Union und in der Welt weiter gefördert haben und weil wir unsere Zusagen gegenüber den Entwicklungsländern eingehalten haben; stärker, weil die notwendigen Wirtschaftsreformen jetzt überall in Europa umgesetzt werden und unsere wirtschaftspolitische Koordinierung – vor allem im Euro-Raum – konsolidiert wurde, um Europas Volkswirtschaften besser auf die Globalisierung einzustellen.

Dabei haben wir uns auf das gestützt, was an der Europäischen Union einzigartig ist. In Europa geht es um Werte: Werte wie Frieden - unser Gründungsprinzip, für das wir 2012 den Friedensnobelpreis erhalten haben; Werte wie Einheit und Vielfalt - eine nicht zu unterschätzende Quelle der Stärke; Werte wie Solidarität - mit unserer sozialen Marktwirtschaft und dem Schutz all derjenigen, denen es weniger gut geht. An diesen Werten haben wir unsere Arbeit ausgerichtet. Die EU ist mehr als ein Wirtschaftsprojekt. Sie ist ein politisches Projekt. Sie ist eine Gemeinschaft kultureller Werte und gemeinsamer Interessen, die unerlässlich sind, um unser Schicksal gemeinsam zu gestalten.

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  • Ein geeintes, offenes und stärkeres Europa

    „In einer solchen Zeit des Wandels war „Business as usual“ keine Option mehr. “

  • Bewältigung der Wirtschaftskrise

    „Die Europäische Kommission hat unermüdlich daran gearbeitet, einen Kollaps der europäischen Volkswirtschaften zu verhindern. “

  • Im Dienste der Europäischen Bürger

    „Wenn wirklich Probleme angegangen werden sollen, die für die Menschen von Bedeutung sind, müssen sich die Europäischen Organe auf die Bereiche konzentrieren, in denen sie am meisten erreichen können.“

  • Europas Platz auf der Weltbühne

    „Die Wirtschaftskrise hat ein Schlaglicht auf Europa geworfen und dabei sichtbar gemacht, dass Europa fähig ist, auf der internationalen Bühne seinen Einfluss geltend zu machen.“