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Nachhaltige Entwicklung

Gesellschaftlicher Fortschritt ist nur dann nachhaltig, wenn Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und eine gesunde Umwelt miteinander in Einklang gebracht werden. Die Bürger in Europa legen großen Wert auf diese drei Aspekte. Ohne ihre Berücksichtigung kann ein dauerhafter hoher Lebensstandard nicht gewährleistet werden. Dabei muss nicht allein unseren eigenen Bedürfnissen, sondern auch den Bedürfnissen künftiger Generationen Rechnung getragen werden.

Der EU-Vertrag sieht vor, die nachhaltige Entwicklung in alle Bereiche der Gemeinschaftspolitik einzubeziehen, damit sich diese gegenseitig stützen und zur Verwirklichung der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele der EU beitragen. Unter dem Dach der nachhaltigen Entwicklung ist die EU-Umweltpolitik darauf gerichtet, für eine Umwelt zu sorgen, die produktionsfördernd und sauber zugleich ist. Sie soll uns die Ressourcen liefern, die wir für unsere wirtschaftlichen Aktivitäten benötigen, und sie soll uns und künftigen Generationen ein gesundes Leben ermöglichen. Zudem brauchen wir eine Umwelt, die wir auch weiterhin als Quelle der Freude und der Erfüllung genießen können.

Seit 2001 verfolgt die Kommission eine Strategie für nachhaltige Entwicklung. Viele Fortschritte und wichtige Veränderungen sind seither zu verzeichnen, doch gibt es nach wie vor Tendenzen, denen es entgegenzutreten gilt. Dazu zählen der Klimawandel, der Verlust an biologischer Vielfalt, die zunehmende Beanspruchung der natürlichen Ressourcen und die größer werdende weltweite Kluft zwischen Arm und Reich. Da die EU diese Probleme vorrangig angehen will, hat sie 2006 eine überarbeitete ehrgeizigere Strategie für nachhaltige Entwicklung verabschiedet.

Nachhaltige Entwicklung – Internetseiten der EU zur Umwelt