Kommissar Oettinger weiht erste Stromverbindungsleitung zwischen Irland und Großbritannien ein

20/09/2012

Günther H. Oettinger erklärte hierzu: „Es ist mir eine Ehre, bei der Einweihung der neuen Verbindungsleitung in Batterstown dabei zu sein, deren Bau mit europäischen Mitteln gefördert wurde. Dieses Musterbeispiel für die grenzübergreifende Integration von Energiemärkten ist ein Meilenstein in den anhaltenden Bemühungen Irlands, sein Stromnetz auszubauen und auf Marktveränderungen und neue Chancen zu reagieren. Unsere Energienetze sind an einem Punkt angelangt, an dem Milliarden Euro in neue Netze und Technologien investiert werden müssen. Meine Aufgabe als EU-Kommissar ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Investitionen in Projekte fließen, die zu nachhaltiger Energie, Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähigen Preisen und qualifizierten Arbeitsplätzen für die europäischen Bürger führen.“

 

Kommissar Oettinger reiste am 20. September nach Irland, um die Ost-West-Verbindungsleitung an der Konverterstation Batterstown gemeinsam mit dem irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny einzuweihen. Für das Unterwasserkabel , das zwischen Nordwales und dem irischen County Meath verläuft, gewährte die Europäische Union 110 Mio. Euro aus dem europäischen Energieprogramm zur Konjunkturbelebung (EEPR). Irland hat seine Erneuerbarenproduktion in zehn Jahren mehr als verdreifacht und könnte bald zu den Ausführern von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zählen. Im Rahmen seines Besuches hielt Günther Oettinger auch eine Rede im „Institute of International and European Affairs“ (IIEA) und traf den irischen Minister für Kommunikation, Energie und natürliche Ressourcen, Pat Rabbitte.

IIEA-Rede