Neelie KROES
Vice-President of the European Commission

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No Disconnect – a response to issues raised / Antworten auf einige Fragen

[English version below] Viele Bürger haben die Mühe auf sich genommen und auf die Information über meine Einladung an Karl-Theodor zu Guttenberg reagiert, mir im Rahmen unserer "Freiheit im Internet (No Disconnect)"-Strategie zuzuarbeiten: Über Twitter, durch offene Briefe sowie durch ausführliche Kommentare auf diesem Blog. Leider kann ich nicht auf jede Reaktion gesondert antworten obwohl ich alle sehr ernst nehme. Ich bin froh, dass das Internet eine so schnelle und vielfältige Rückmeldung ermöglicht und ich möchte auf demselben Wege antworten.Lassen Sie mich erstens in Erinnerung rufen, dass es hier um die "Freiheit im Internet (No Disconnect)" und ihre Ziele geht. Die leidenden Menschen, denen wir damit helfen können haben für mich Priorität. Meine Einladung an Karl-Theodor bei dieser Arbeit zu helfen, war meine Idee. Es geht darum denjenigen zu helfen, die nicht die Gelegenheit haben, Kritik (über das Internet oder auf anderem Wege) so zu äußern wie Sie es gestern und heute getan haben. Ich habe während seiner Zeit als Minister mit Karl-Theodor zusammengearbeitet und ihn als jemanden mit Ideen kennengelernt. Wir brauchen jemanden mit internationaler Perspektive und Kontakten wie er sie hat, um die Umsetzung der Strategie voranzutreiben, jemanden der die sicherheits- und außenpolitischen Aspekte dieses Vorhabens versteht. Andere Personen und Menschen sind dadurch nicht ausgeschlossen; ganz im Gegenteil geht es mir um Zusammenarbeit und die Schaffung von Fähigkeiten an der Basis. Einige von Ihnen haben bereits die Namen verschiedener Aktivisten vorgeschlagen, die wir kontaktieren sollten: Vielen Dank dafür, wir nehmen dies gerne an. Ich beglückwünsche alle die in diesem Bereich arbeiten, besonders diejenigen vor Ort. Es gibt so viele mutige und einfallsreiche Personen und Organisationen die wertvolle Arbeit leisten. Diese Einladung verringert ihren Beitrag in keiner Weise und es soll auch ihre Arbeit nicht behindern. Ein Bestandteil von Karl-Theodors Rolle wird darin bestehen, Kontakt zu ihnen aufzunehmen, damit ihre Arbeit die Unterstützung findet die sie braucht und die Anerkennung die sie verdient. Umgekehrt hoffe ich, dass diese Aktivisten uns ihre Ideen und Erfahrung mitteilen können. Viele von Ihnen haben, zweitens, Anstoß an den Vorgängen um Karl-Theodors Doktorarbeit genommen. Meine Einladung an ihn bedeutet nicht, dass ich Plagiate guthieße. Zu diesem Thema muss ich ihn selbst sprechen lassen. Ich weiß dass wir alle Fehler machen die wir hinterher bedauern und dass der einzige Weg für Menschen und Gesellschaften darin besteht, Vergangenes aufzuarbeiten und zu vergeben und sich auf die Zukunft zu konzentrieren. Meiner Ansicht nach hat er bereits für seinen Fehler bezahlt, er hat alle seiner Ämter niedergelegt und sein Doktortitel wurde ihm entzogen. Meine Einladung betrifft deshalb was Karl-Theodor für die Menschen in repressiven Staaten tun kann, nicht seine eigene Vergangenheit. Ein anderer Punkt: Man muss nicht mit allen seinen früheren Aussagen zur Netzpolitik übereinstimmen. Alle ernsthaften Menschen sind sich darin einig, dass Kinderpornographie bekämpft werden muss. Ich weiß sehr gut dass es verschiedene Meinungen darüber gibt, wie dies online am besten zu bewerkstelligen ist. Gerade weil es sich um ein sehr stark emotionalisiertes Thema handelt finde ich es wichtig, diese Debatte ruhig und rational zu führen. Ich hoffe allerdings dass Sie mir darin zustimmen werden, dass diese Debatte sehr wenig mit der Situation von Menschen in undemokratischen Ländern zu tun hat. Mit der Situation von Menschen deren Zugang zu Kommunikationsnetzen behindert, blockiert oder ausgespäht wird um Grundrechte einzuschränken und politische Opposition zu unterdrücken. Drittens möchte ich gern, wie Montag bereits gesagt, die Bedingungen seiner Aufgaben klarstellen: Er wird nicht bezahlt, er bekommt keine eigenen Mitarbeiter und es gibt auch sonst keine Sonderbehandlung. Er wird mich in persönlichem Auftrag beraten. Wir werden die Kosten gering halten und ich kann Ihnen versichern, dass ich dennoch viel von ihm verlange. Lassen Sie mich dennoch noch mal den Kontext erklären: in den vielen verschieden Bereichen der Digitalen Agenda beraten mich bereits einige Persönlichkeiten; wie z. B.  beim Thema Pressefreiheit und –vielfalt, junge Unternehmer, Cloud Computing oder die Zukunft der Medien. Das sind Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt, Menschen aus allen Parteien oder auch ohne Partei. Ich meine, dass es wichtig ist, mich von verschiedenen Seiten mit unterschiedlichen Sichtweisen und Fachwissen beraten zu lassen – ob im Bereich der Technologie, Internet Aktivisten, Außenpolitik; Gesundheitspolitik oder was auch immer. Betrachten Sie meine Einladung also bitte als das, was es ist: eine Einladung an eine weitere talentierte Person die hilft, Ideen für Freiheit im Internet einzubringen. Lassen Sie sich durch diese Person nicht in Ihrer Meinung hinsichtlich der No-Disconnect-Strategie, der Digitalen Agenda oder gar der Europäischen Kommission beeinflussen. Dazu ist die Welt zu komplex: Beurteilen Sie Karl-Theodor aufgrund der Beratung die er liefert – beurteilen Sie mich und machen Sie mich verantwortlich für die Entscheidungen, die ich in Anbetracht seines Rates treffe. === No Disconnect – a response to issues raised Many of you have taken the trouble to respond to yesterday's announcement of my invitation to Karl-Theodor zu Guttenberg to assist me in our "No Disconnect" Strategy: through Twitter, through open letters, and through extensive comments on this blog. I am not able to respond to each one individually. But I take them seriously, I value the opportunity the Internet gives you to voice those concerns, and I believe they deserve a response. First, what is most important to me is the No Disconnect Strategy itself. Because my focus is on people who are suffering, and people whom we can help. My invitation to Karl-Theodor to help me take this work forward is my choice, and it's about how we can help people who struggle without the most basic rights you can think of. In the past I've worked personally with him, and I know he is capable of coming up with and delivering excellent ideas. I also know that we need someone with his international outlook and contacts to help us push these issues forward: someone who understands the highly relevant security and foreign affairs world. This does not preclude other people and ideas from being involved; far from it, I want to build grass-roots coalitions and capacities. Some of you have already suggested names of activists we should get in touch with: thank you for doing so, we will follow up. I congratulate those who are working in this field, especially those on the ground. There are individuals who are so brave and resourceful, and organisations doing great work. This invitation does not diminish their achievement in any way; nor should it inhibit their work. Part of Karl-Theodor's role will be to reach out to those people, to ensure that their work gets the proper support and recognition. And so I hope those people are able to share their ideas and experiences. Second, others have taken issue with actions or decisions Karl-Theodor has taken in the past. My invitation does not mean that I condone plagiarism. I leave him to answer questions about his PhD thesis. But I do know that all of us make mistakes we regret, and that the only way individuals and societies can move forward is through recognition, forgiveness and focussing on good things that can be done in the future. He has paid the price, resigning from all political offices and being stripped of his doctoral degree. So my invitation is about what Karl-Theodor can do for suffering people in the future, not what you or I think about his past. Meanwhile, one does not need to agree with all his past statements about internet policies while he was German Minister for the Economy. While all serious people share the goal of tackling child pornography, I accept that there are different views about the right way to do so online. And this debate needs to be calm and rational precisely because it is a very emotive topic. But I hope you would agree this is far, far from the situation that people continue to face in non-democratic countries. These are people whose access to communications networks has been inhibited, blocked or spied on merely to repress fundamental freedoms and silence political dissent. And it is this that will be the focus of his work. Third, let me clarify the conditions of his position, as I stated on Monday. There is no payment, no staff, no special treatment. He will be providing advice and assistance to me in a personal capacity. We will keep costs to a minimum, and I can assure you I'll squeeze him for every good idea and every piece of feedback he has. So I'd like to put this issue in its perspective. Across the digital agenda spectrum, quite a few people already advise and assist me in different areas, on media freedom and pluralism, young entrepreneurship, cloud computing, media futures, and others. People from Germany and across the world; people from all different political parties and those of none. Because I believe in taking advice from a wide spectrum, and linking together the many different stakeholders from different areas of expertise – whether that expertise is in technology, Internet activism, foreign affairs, healthcare or whatever. So, please see my invitation for what it is: adding one more person with talent to the good ideas and the momentum for internet freedom. Don't let this one choice determine your overall view of this strategy, nor of the Digital Agenda, nor the European Commission. The world is more complex than that. Judge Karl-Theodor ultimately on the quality of the advice he provides. Judge me, and hold me accountable, for the decisions I take on the basis of that advice.
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Comments

  • Andrea Meyer's picture

    "Karl-Theodor" mag seine Betrügereien mit Worten bedauert haben, er erweckt aber keineswegs den Anschein, diese wirklich innerlich zu bereuen. Ja, gewisse Talente hat er - er ist ein begnadeter Betrüger und Blender.  Ob ihn dies aber qualifiziert, als Berater einer EU-Kommissarin für die "Freiheit im Internet" tätig zu werden, bezweifle ich stark. Diese Ernennung ist eine Schande für Sie, Frau Kroes, und darüber hinaus für die gesamte EU!
  • blubb's picture

    Besser kann man es nicht ausdrücken. Wi-der-lich, wirklich. In jeder Hinsicht.
  • Agathe's picture

    Eine Richtigstellung: "“Karl-Theodor” mag seine Betrügereien mit Worten bedauert haben," - nein, hat er nicht - und das ist Teil des Problems! Er hat sich vehement dagegen verwahrt, dass er betrogen hätte - er bedauert, Datein-Files verwechselt zu haben, nicht genau gearbeitet zu haben, dem Druck seiner Familie nachgegeben zu haben etc. Dass EU-Mitglieder eine solche Argumentation "schlucken",  obwohl in der Doktorarbeit massiv Zitate auch verändert wurden und viele andere Hinweise den Betrug belegen - vom Umfang ganz zu schweigen, dies ist ein Skandal. Frau Kroes, man fragt sich, ob Sie selbst die Integrität haben, die Sie behaupten. Nachdem man zu Gutenberg als Betrüger kennt, googelt man auch, was Sie mit einem Betrüger verbinden könnte. In Deutschland spricht sich herum , dass  Sie selbst während ihrer Amtszeit als Ministerin beim illegalen Verkauf von Kriegsschiffen mitgewirkt haben und der Tankerreinigungesfirmar unerlaubt staatliche Zuschüsse gewährten. So bestätigt die Berufung zu G. alle diejenigen, die den Verdacht hegen, dass in der EU weiter Deals unter Interessierten üblich sind.    
  • Hans's picture

    Nein, er bereut NICHTS! Und er hat darüber hinaus auch die Unverschämtheit dies laut kund zu tun. Als Multi-Milliardär war die 20.ooo Euro Spende, die er tätigen mußte keine Strafe für ihn. Guttenberg muss die Europäische Kommission verlassen!!
  • Marc's picture

    Der Beamtenapparat ist genauso hinüber wie die Moral dieser Politiker. Eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus. Es geht nicht um Moral, es geht um Vorteile und Gefallen. Das ist sicherlich nichts neues aber heute ist der "dumme" Bürger gut informiert. Der Machtmensch mit seinen Triaden kann entlarvt werden und hoffentlich zieht die Gemeinschaft die richtigen Schlüsse und entlässt und ersetzt mit jungen Talenten, die sich dem Wohl, der Bevölerung widmen, und nicht nach der Bereicherung mit öffentlichen Mitteln streben.
  • Schug's picture

    Werte FrauKroes !  Ihre Stellungnahme ist doch wohl der Witz des Jahres. Mit solchen Aktionen wird die EU Verdrossenheit nur noch weiter wachsen Ein Herr Guttenberg ist für viele nur noch eine Zumutung. Aber es ist ja einfach die Bürger vor vollendete Tatsachen zu stellen. Mein gesamter Bekanntenkreis ist über Sie empört.
  • Hanno's picture

    "But I hope you would agree this is far, far from the situation that people continue to face in non-democratic countries." "Ich hoffe allerdings dass Sie mir darin zustimmen werden, dass diese Debatte sehr wenig mit der Situation von Menschen in undemokratischen Ländern zu tun hat." I just wanted to answer on that sentence. Then I noted that in the english version, it says something completely different. Maybe you should re-check your translation. But bottom line is: How credible is someone lobbying for internet freedom in other countries if he rejects internet freedom in his own country? I think this is the whole point of this debate.
  • Central Harlemite (Richard Murray)'s picture

    Ms. Kroes, these are interesting times for the EU. As federation grows and strengthens with that comes greater condemnation and greater respects, but you must comprehend, the internet as a social platform, has been groomed for negativity. Most of internet chatter is condemnations not supports. So, go forward with good will.
  • FKD's picture

    Yeah, that will work. Fight for the internet, but don't listen, it is full of lies. How is our opinion different from those from people in syria or russia? Well, nobody shoots at us at the moment, but we are criticizing an authority for a bad decision. Our voice is exactly what the EU wants to protect with this initiative. Maybe you think again, and if you just want to troll, find another bridge.
  • Aurelian Urzica's picture

    Richard, You might be right in the proportions on how much condemnation vs. support the Internet chatter is, but I think the interpretation of the proportion must be done no differently than in the normal press. It is the place to present (condemn) issues that one considers important to be addressed. There is no other way of pressuring/prioritising solutions form the community (politics). Only in dictatorships the proportions are (massively) reversed. Regards,
  • wibo2's picture

    So, go forward with good will, diesen deutschen Internet Shitstorm finde ich einfach peinlich und unangenehm. Genauso wie im Urlaub das Reservieren von Liegestühlen mit Handtüchern am Pool, was unsere ausländischen, europäischen Mitbürger aufregt. Selbst im Urlaub stehen viele Deutsche in aller Frühe auf, um sich schon mal eine Liege am Strand zu sichern.  Shitstorm im Nellie Kroes EU-Blog  und Reservieren von Liegen mit Handtüchern, das macht uns Deutsche nicht beliebter und das gereicht uns auch nicht zur Ehre! Lasst den KTzG mal machen. Wenn er schlecht arbeitet, wird Nellie Kroes sicherlich die Konsequenzen ziehen. So, go forward with good will mit dem No-Disconnect Projekt, das vielen Menschen in Schwierigkeiten neue Hoffnung auf Veränderung geben soll.
  • Jörg Rupp's picture

    Nein, er wird nicht bezahlt. Zumindest nicht mit Geld. Sondern mit etwas, was ihm viel mehr wert ist: mit Medienpräsenz, mit einer seriösen Tätigkeit, mit der Möglichkeit, sich weiter und tiefer zu vernetzen, mit der Möglichkeit, sich öffentlich positiv darzustellen - in neuen, aktuellen Politikfeldern, die so gar nichts mehr mit seinen alten zu tun haben. Gleichzeitig kann er sich als guter Mensch, der sich für die Freiheit in Diktaturen seinsetzt, darstellen.  Dafür würde jemand, der weder glaubwürdig bereut noch tatsächlich begriffen hat, was er getan hat, jemadn also wie er, noch mehr tun als kostenlos zu arbeiten. Sie bezahlen mit allem, was er braucht. Geld für sich und evtl. Mitarbeiter_innen - seine Gattin kennt sich ja auch gut mit Internet und -sperren aus - hat er genug. Wie naiv kann man eigentlich sein? Ich glaube Ihnen kein Wort, Frau Kroes. Sie sind Teil seines Spiels - an dessen Ende sein Rückkehr in die deutsche Politik stehen soll. Und für dieses Ziel opfern Sie die Glaubwürdigkeit europäischer Netzpolitik.
  • M. Hooper's picture

    Jörg, I suggest Ms. Kroes check out your blogs and ask you for advice -  oh, Bother - you're with the wrong party, aren't you? I like your comment though! I really was wondering what good it is to take on these kind of jobs  - and how you fulfil these kind of jobs. But I guess it is enough to have this appointment and turn up Phoenix from the Ashes...   Jörg! I schlag vor Frau Kroes sollte mal deine Blogs lesen und Dich um Rat fragen - oh, Mist - Du bist bei der falschen Partei, nicht wahr? Dein Kommentar gefällt mir aber! I habe mich die letzten zwei Tage gefragt, was es bringt so einen job anzunehmen - und wie man so eine Aufgabe ausfüllen kann. Aber ich vermute, es langt zu so einem Job ernannt zu werden und wie Phönix aus der Asche zu steigen.
  • jens's picture

    Guttenberg, also der Mann der mit seiner Frau zusammen Websperren haben wollte soll für zensurfreies Internet stehen? Merkwürdige Idee.
  • Nils Strumpf's picture

    ...und zwar auf RTL2 - einem Sender der Nachts sein Programm durch Telefonsexwerbung mit einer sehr jung aussehende Frauen finanziert. Diese hatte ganz süß ein Zöpfchen links und rechts am Kopf, hüpfte gezielt infantiel auf dem Bett auf und ab. Dazu hört man die Telefonnummer ausgesprochen wie folgt: "Sieben Sex Sieben Sex Sieben Sex - komm und Spiel mit mir". Nachdem ich Strafanzeige gestellt hatte konnte die Staatsanwaltschaft kein strafbaren tatbestand finden - merkwürdigerweise läuft inzwischen das bild einer anderen Lolita zu dem Spot (welche wenigstens nicht mehr versucht wie eine 7-Jährige anzumuten).
  • Ulrike Arnold's picture

    Es ist ungeheuerlich, dass man einem Betrüger und Lügner erlaubt in so eine Position zu kommen.  Es ist ein Schlag ins Gesicht der Leute, die anständig ihre Dinge/Arbeit erledigen. Auch auf Sie wirft es kein gutes Licht, wenn man es nötig hat, sich von so einem Menschen beraten zu lassen, dann ist man wahrscheinlich auch in der falschen Position. Am besten Sie treten zusammen mit diesem Herrn zurück. Jetzt weiß ich erst, was der Begriff Fremdschämem bedeutet.
  • Michael Krauth's picture

    Leider werden wohl weder Frau Kroes noch Herr zu Guttenberg ihren Posten freiwillig räumen. Da kann der Bürger - dessen Vertreter diese Leute eigentlich sein sollen - noch so sehr schäumen vor Wut oder sich ungläubig ob so viel Frechheit und Inkompetenz die Augen reiben. Das große Spiel um Macht und Geld wird eben nicht mit Anstand gespielt. Leider ... Aber einen Hoffnungsschimmer gibt es dennoch. Die EU hat ihren Zenit überschritten, nähert sich ihrem Ende. Das letzte Aufbäumen, bevor die Blase platzt, zeigt sich im Moment darin, daß man Freunden noch schnell einen Gefallen tut, so lange es noch geht. Was dann kommt - ich weiß es nicht. Aber schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden.
  • Rafael's picture

    Tja, da kann man nur hoffen, das sich Deutschland so bald wie möglich von der EU und ihren Institutionen verabschiedet. Frau Kroes, offensichtlich sind Sie unfähig. Treten Sie zurück und machen Sie den Weg frei für jemand, der über das Gesprü, die Kompetenz und die Weitsicht verfügt, angemessen mit Leuten wie dem Baron von Mogel umzugehen.
  • Martin's picture

    Au wei! Es soll in  Deutschland Experten geben, die sich in Ihren Fachgebieten auskennen. Und es gibt auch Befürworter der Internetzensur die ohne das Wort "Kinderpornographie" argumentieren. Aber um all das geht es hier nicht. Die EU gibt meines Wissens nach Steuergelder aus. Also könnte man daraus einen Anspruch der Öffentlichkeit herleiten, die  Qualifizierung Karl-Theodors zu erklären. Warum er vielleicht doch nicht so geeignet ist steht sogar schon in der wikipedia. "Als sich der damalige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei der Nachrichtensendung Tagesschau negativ über Kritiker der Internetsperrungen äußerte und ihnen indirekt die Förderung von Kinderpornografie unterstellte, brachte ihm das innerhalb der Netzkultur den Spitznamen Guttenzwerg und den Ruf eines Internetausdruckers ein.[21] Im Stil der Stasi 2.0-Schablone wurde ein ähnliches Motiv mit Guttenberg und dem Text „Ahnungslos. Aber betroffen.“ verbreitet.[22]" Aber "das Internet" kann sicher noch besser. Ich freue mich auf die Zukunft. In diesem Fall wurde offensichtlich der Bock zum Gärtner gemacht,
  • Martin's picture

    Warum Guttenberg für diesen Job nicht geeignet ist:  http://www.youtube.com/watch?v=2ngoBgp_kNU Weil er keine Ahnung hat!
  • Daniel's picture

    Fassen wir also die "Qualifikation" von KT zusammen: - Er hat zweifelhafte Moralvorstellungen, die es ihm erlauben, die Arbeit anderer als seine eigene Leistung zu verkaufen, und in der Folge dieses Fehlverhalten nicht mal vollumfänglich einzuräumen -Er ist in Sachen Netzpolitik bisher nur dadurch aufgefallen, dass er in Deutschland eine Infrakstruktur zu Internetzensur aufbauen wollte - Er hat ein so gewaltiges Ego, dass er sich trotz seines grandioses Versagens in einem Interview-Buch über den Rest der politischen Klasse stellt
  • Jack's picture

    Entschuldigung Frau Kroes, aber versuchen Sie doch nicht die Welt  für dumm zu verkaufen. Herr zu Guttenbergs einziges Talent ist es, vor Kameras zu posieren. Inwieweit ihn das für die ihm zugedachte Aufgabe qualifiziert, ist äußerst rätselhaft. Es drängt sich eher der Verdacht auf, dass er dringend einen Posten brauchte um wieder positive Schlagzeilen zu machen und mal wieder seine Beziehungen spielen ließ.
  • Bernhard's picture

    Sehr geehrte Frau Kroes, das Problem mit Herrn zu Guttenbergs früheren Vorstellungen zu Zugangssperren (er war der dafür verantwortliche Minister!)  ist,  dass dadurch eine netzweite Infrastruktur geschaffen wird, die auch und gerade schädlich wäre für Menschen in Ländern mit sehr eingeschränkter Netzfreiheit. Gerade indem man seine Vorschläge umgesetzt hätte, hätte man den Menschen geschadet, die durch Ihre lobenswerte Initiative Hilfe erhalten sollen. Das hängt nicht damit zusammen, dass der Kampf gegen Kinderpornographie eingestellt werden sollte, sondern damit, dass dadurch Technologien zur automatischen Erkennung und Sperrung von Inhalten entwickelt und in großem Maßstab und bei geringen Kosten implementiert worden wären. Und was bei Kinderpornographie technisch umsetzbar ist, ist auch für beliebige frei definierbare Inhalte möglich. Man kann dann also einerseits missliebige Inhalte rausfiltern und andererseits auch noch die zugreifenden identifizieren.  Herr zu Guttenberg hat zu keinem Zeitpunkt zu erkennen gegeben, dass ihm auch nur ansatzweise die Kollateralschäden seiner Ideen klar waren oder dass er auch nur gewillt war, sich damit überhaupt zu beschäftigen. Ob er es nicht konnte oder nicht wollte, sei einmal dahingestellt. Eine gute Referenz wäre keine der beiden Alternativen. Das wirft für den vorbefangenen Betrachter die Frage auf, ob der Berater mangels jeglichen technischen Verständnisses einfach nur ungeeignet ist oder ob Ihre Initiative einfach nicht ernst gemeint ist und so zum Scheitern gebracht werden soll. Denn sicher werden Personen, denen die Freiheit im Internet wichtig ist und die sich länger mit dieser Frage beschäftigen, durch die Wahl des Beraters nicht animiert, sich einzubringen, sondern sich eher von ihm fernhalten.
  • Jan Dark's picture

    Geachte mevrouw Kroes, Herr Guttenberg hat seine Hochschule, seinen Staat, seine Mitbürger betrogen. Er hat keinerlei Reue gezeigt und keinerlei Einsicht. Es steht zu Erwarten, dass er wieder betrügen wird. Sie haben durch Ihr blindes Vertrauen die Befürchtungen nicht ausgeräumt, sondern verstärkt. Als Minister hat Herr Guttenberg sich hartnäckig geweigert, bekannte Kinderpornografie aus dem Netz zu nehmen. Er wollte durchsetzen, dass der Dreck im Netz bleibt und nur ein leicht umgehbares rotes Stoppschild vor die Fundstellen gesetzt werden sollte. Erst über 130.00 Bürger, die ein Löschen dieses kinderpornografischen Dreckes wollten statt simpler Sperren wollten, haben den deutschen Gesetzgeber dazu bewogen, die unzureichenden Maßnahmen des Herrn Guttenberg wieder aufzuheben. Dagegen wollte Herr Guttenberg unbedingt, dass jeder Webzugriff jeden Bürgers mit einer geheimen Liste verglichen werden sollte. Rechtliches Gehör wurde systematisch ausgeschlossen und Herr Guttenberg wollte, dass Aufgaben einer unabhängigen Justiz auf eine abhängige, weisungsgebundene Polizei verlagert werden sollten. Ein demokratisches Unding und konträr zu der in der EU gepflegten Gewaltenteilung. Herr Guttenberg ist eine Gefährdung für die EU-Bürger. Seine leichte Überforderbarkeit, die ihn schon bei 80 Quellen einer simplen Dissertation befällt macht ihn ungeeignet für eine verantwortungsvolle Aufgabe. Es ist ihm weder gelungen, ein Offizierspatent zu erringen, noch ein Ausbildung als Volljurist zu bestehen. Als deutscher  Bürger werden ich mich weigern, durch Auskünfte an Herrn Guttenberg die Sicherheit der Netzbürger weiter zu gefährden.  Ich rate auch Ihnen dringend, Ihre Entscheidung zu überdenken, wenn Sie nicht im Strudel mit dem Betrüger Guttenberg untergehen wollen. Eine simple Freundschaft zu Henry Kissinger qualifiziert nicht zu politischen Verantwortung. Ich danke Ihnen.    
  • Daniel's picture

    Fassen wir KTs Qualifikation kurz zusammen: - Er hat zweifelhafte Moralvorstellungen und gibt die Arbeit anderer als seine eigene Leistung aus - Ihm mangelt es an der nötigen Größe, begangenes Fehlverhalten klar zu bennen und sich dafür zu entschuldigen - Trotz der eigenen Verfehlungen ist sein Ego so groß, dass er ohne mit der Wimper zu zucken gegen ehemalige Weggefährten nachtreten kann - Er ist ein grandioser Selbstdarsteller - Seine netzpolitische Kompetenz beschränkt sich auf den Versuch, in Deutschland eine Infrastruktur für Internetzensur aufbauen zu wollen Frau Kroes, ich bin nicht beeindruckt und Ihre Darlegung überzeugt mich nicht im Mindesten. Es gibt keine Veranlassung diesem Mann wieder eine Plattform zu bieten die es ihm ermöglicht, sein Gesicht in Kameras zu halten und ein Comeback in vom Steuerzahler finanzierte Aktivitäten vorzubereiten.  
  • hp lehofer's picture

    I will gladly judge "Karl-Theodor [Mr zu Guttenberg for me] ultimately on the quality of the advice he provides" - and I take these words from you as your personal committment that you will make public his advice (because otherwise, how could we judge it?). Of course there might be a wiki set up by some interested people to scrutinize his advice, but I am sure that will be ok with Mr zu Guttenberg, as he obviously came to like it from his past experience. I also understand that there is no payment, but I am still interested in the contractual relationship: I am sure there must be confidentiality agreements for instance, and an agreement on the duties and responsibilities of your adviser; I would welcome any additional information you could give, because in the press release yesterday, the "appointment" was a "key element" to the strategy, and today it looks as if it was neither a real "appointment" nor a key element, but just a rather vague invitation to a personal friend to share a few ideas, just paying for a few trips. I appreciate your acknowledgment that it was your choice, and that you are not trying to lay the blame on your (other) advisers for this decision. PS: I am not German (I want to stress this point, because your spokesperson thinks it is a German storm in a teacup; and while I agree that there are many far more important issues, it still is of high symbolic value, not only in Germany)
  • FKD's picture

    Yeah, give us complete transparecy about your agreement with KTG. That would give your initiative a bit of credibility back.
  • Daniel Grasenack-Tente's picture

    Indeed, in light of the behaviour of the EU - deposing of the elected heads of state of Greece and Italy in a most undemocratic manner - and by pushing to establish an Economic Government totally outside of the influence of any elected official, I think it might be high time for the suffering peoples of Europe to found a "Freedom from the EU" movement.
  • Daniel D.'s picture

    In what what way can Mr. Guttenberg be helpful for your commission? In which field is Mr. Guttenberg an expert that makes him a consultant? Please, don't be naive and please don't fall for this opportunist and narcissist. By making Mr. Guttenberg a consultant, the commission loses all credibility!
  • Heuchelei's picture

    Sehr geehrte Frau Kroes, mit dieser Stellungnahme verhöhnen Sie alle Kritiker Ihrer Entscheidung zum zweiten Mal. Sie haben bislang nicht erklärt, welche Qualifikation der Betrüger Guttenberg für die Beratertätigkeit mitbringt. Wenn Sie ernsthaft sagen, dass seine Erfahrung als Verteidigungsminister hier im Vordergrund steht, ruft das bei mir höchste Verwunderung vor. Wollen Sie "Internet-Freiheit" mit militärischen Mitteln durchsetzen? Dann können Sie Ihre Truppen ja zuerst nach Ungarn schicken. Außer einer lauwarmen Kritik am ungarischen Mediengesetz kam aus Brüssel bisher nicht viel. Ihre ganze Heuchelei zeigt nur, dass man jeden "Online-Aktivisten" davor warnen muss, Leuten wie Ihnen und Herrn Guttenberg zu trauen. Diese Affäre wird so schnell nicht vergessen werden. Wenn Ihnen in irgendeiner Weise am Thema gelegen ist, sollten Sie Herrn Guttenberg so schnell wie möglich loswerden. Zum Schluss fordere ich als EU-Bürger, der zwar auf ihre Ernennung zur Kommissarin keinerlei Einfluss ausüben kann, aber dennoch gezwungen ist, ihren überflüssigen Beamtenapparat mit seinen Steuergeldern zu bezahlen, Sie auf, uns endlich die wahren Gründe zu nennen, warum es gerade der Betrüger Guttenberg sein musste. Ist es persönliche Bekanntschaft oder waren hier irgendwelche Seilschaften am Werk?    
  • Andreas Nett's picture

    Sehr geehrte Frau Kroes, Sie schreiben "KTG hat für seine Taten bezahlt". Das hat er nicht. Ihm wurde der Doktortitel entzogen. Das ist sowas wie die Mindeststrafe der Hochschule die er betrogen hat. Er hat seine Ämter niedergelegt. Nach *massivem* Druck durch die Öffentlichkeit, wohlgemerkt. Auch das wäre ein Schritt, der - wäre er von ihm gekommen - durch ein Mindestmaß an Anstand selbstverständlich gewesen wäre. "Bezahlt" kann man das auch als gute Bekannte/Freundin von KTG nicht nennen, ohne an dieser Stelle in die Lächerlichkeit abzudriften. Mit freundlichen Grüßen, Andreas Nett  
  • FKD's picture

    Taking away his PhD is as much of a punishment as telling me I'm not allowed to call myself "Emperor of the Universe" anymore.
  • TraderJoe's picture

    Na ja, bezahlt hat er schon, sich mit 20000 Euro von einem Strafprozess wegen Urheberrechtsverletzung freigekauft. Andere, weniger prominente, Bürger desselben Staates wurden zur gleichen Zeit wegen Urheberrechtsverletzung zu Haftstrafen von mehreren Jahren ohne Bewährung verurteilt. Wer hat der Allgemeinheit (nicht den Urhebern -- das ist Sache eines Zivilprozesses) mit seinen Urheberrechtsverletzungen mehr geschadet, Guttenberg oder der gewerbsmäßige Raubkopierer von Kinofilmen?
  • F Konzen's picture

    Ihre Entscheidung für zu Guttenberg ist eine Zumutung an die Bürger Europas, sie wirft ein eindeutiges Licht auf die Struktur ihrer Politik, ihrer Abgehobenheit von den gesellschaftlichen Realitäten und ihr mangelndes Fingerspitzengefühl für politische Arbeitsqualität. Sie sind selbst Bestandteil  einer Schmierenkomödie und ein Spiegelbild Brüsseler EU-Politik. Sie fügen dem Ansehen europäischer Politik erheblichen Schaden zu, auch materiellen. Ihre Stellungnahme ist einfach nur peinlich.
  • Michael Krauth's picture

    Schmiergeldkomödie ... sowas sagt man aber nicht. Oh, haben Sie ja nicht. Ich habs aber erst mal gelesen. Wie das wohl kommt ... :)
  • Stefan K's picture

    Die Europäische Union nimmt an ihrer Personalentscheidung Schaden.
  • Korrupt's picture

    Werte Frau Kroes, Sie sagen es selbst: Debatten sind ruhig und rational zu führen. Damit ist Guttenberg leider draussen, denn er ist a) nicht in der Lage, ein Thema wie Netzpolitik rational zu diskutieren, das zeigen neben seinen vertetenen Ansichten und den dabei gefallenen impliziten Vorwürfen gegenüber Aktivisten auch sein Engagement für die von den zuständigen Kontrollgremien gerügte Sendung "Tatort Internet", die von seiner Frau verbrochen wurde. b) ist er ein Garant für die Entsachlichung jedweder Diskussion, da seine Anwesenheit ein Schlag ins Gesicht all derer ist, die sich tasächlich für ein freiheitliches Netz einsetzen. Ihre Ignoranz diesbezüglich ist bedauerlich und mit Sicherheit ein Bärendienst an all jenen hehren Zielen, die sie vorgeben zu unterstützen. Grüße, Richard Joos
  • Jack's picture

    Ja wir alle machen Fehler. Herr zu Guttenberg weigert sich aber beharrlich, diesen (Betrug) einzugestehen, er besteht immer noch auf "handwerklichen Fehlern", trotz erdrückender Beweislast. Wie seine Kontakte hilfreich sein sollen, Wege gegen Internetzensur und Überwachung zu ergründen, müssen Sie uns aber noch genauer erläutern. Herr zu Guttenbergs politischer Schwerpunkt scheint ja die Außenpolitik, speziell transatlantische Bündnisse zu sein. Inwiefern ist das hilfreich, Wege zur Umgehung von Internetzensur und Überwachung zu ergründen? Wie passt das zusammen?
  • Stefan Dierkes's picture

    Geachte mevrouw Kroes, Uw in dit blog gepubliceerde argumentatie is uiteindelijk dezelfde, die u al tijdens de persconferentie heeft gebruikt. Enkel zijn al uw argumenten nog een keer overzichtelijk op een rijtje gezet. Ik vind dat uw buitengewoon moedig en professioneel met de situatie omgaat. En ik vind erg vervelend, hoe persoonlijk beledigend sommige mensen zich -tegenover u en over u- uiten. Maar dat zegt natuurlijk meer over hen dan over u. Uw argumentatie getuigt van bewuste keuzes, en niemand zou in de arrogantie moeten verkeren, zomaar plat op uw stoel te kunnen gaan zitten en het allemaal maar even beter te weten. Wat jammer, dat de Facebook-Discussies vaak zo uit het roer lopen en in plaats van over inhouden te gaan, dan enkel nog maar op de persoon gaan mikken en dat nog wel vaak erg venijnig. Laat mij even proberen om u een hartje onder de riem te steken. U handelt erg professioneel en ik vind u buitengewoon moedig. Respect, hoor. Veel sterkte verder met uw werk. Als meneer van Guttenberg toevallig nog wat vrijwillige (onbetaalde) versterking zou kunnen gebruiken, laat iemand gerust met mij contact opnemen... Met vriendelijke groeten, Stefan Dierkes
  • Christian Frank's picture

    Hello Mrs. Kroes, while I do not at all doubt your good intentions, Mr. Guttenberg does not warrants your trust. He has no history with the issues around internet freedom, nor any interest in it at all, all he's looking for is a platform to foster his political comeback. And while I'm all for giving second or third chances, in this case it's not backed by any sense of remorse; he did not repent, and still believes that he was unfairly treated - have a look at his recent book, Vorerst Gescheitert, if you're not convinced. Having him on the commission will only alienate many activists at least in Germany and hinder progress on this critical issue. I'm also not very convinced that Mr. Guttenberg can actually spell grass-roots, much less engage with it ... Thank you!
  • FKD's picture

    Actually he has a history with issues around internet freedom, and that involved stop signs and hiding child pornography instead of fighting it at all costs.
  • Nora's picture

    Sehr geehrte Frau Kroes, Ihr Ansinnen, den leidenden Menschen helfen zu wollen in allen Ehren - ABER: Die Ideen, mit denen KTG auf dem Silbertablett vor sich her trägt, sind nicht seine Ideen.   Wenn Sie ernsthaft glauben, dass die engagierten Aktivisten ihre Ideen mit KTG teilen, dann unterschätzen Sie das ernsthafte Engagement dieser Menschen. Die Bereitschaft, die schmutzige Weste des KTG durch eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit reinzuwaschen, ist gerade im Kreise der Aktivisten unter dem Nullpunkt. Zu sehr hat er gegen genau diese Aktivisten gearbeitet, insbesondere im Zusammenhang mit der vehementen irrwitzigen Verteidigung seiner Doktorarbeit. Niemand, der ernsthaft in Sachen Internetfreiheit aktiv ist, wird sich der Gefahr aussetzen, seine Ideen und sein Fachwissen durch KTG-risierung bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln und ad absurdum zu führen. Sie verkennen die Intelligenz der Aktiven. Sie verkennen die Bedeutung eines Titelbetrugs und einer vorsetzlichen Erschleichung und des Kopierens des Wissens anderer. Mag auch die Rechtsprechung den rein monetären Schaden von zusammenkopierten Inhalten bewerten - die Wissenschaft und alle, die sich in ernsthafter Weise einen Doktortitel (oder andere Leistungen) erarbeitet haben und dies auch unter widrigsten Umständen weiterhin tun, bewerten hierbei auch die Intelligenz und die Eigenleistung und bewerten vor allem auch die unübertroffene Arroganz des KTG im Umgang mit seinem eigenen Fehlverhalten.
  • Michael Krauth's picture

    Frau Kroes, Ihr Name war mir, wie vermutlich vielen anderen EU-Bürgern, bislang nicht bekannt. Einer Sache können Sie sich schon heute rühmen: Ihr Name ist zumindest in Deutschland in aller Munde. Es ist allerdings kein guter Klang, den Ihr Name zur Zeit hat. Sie haben einem Menschen, der alles bisher nur durch die Arbeit anderer erreicht hat, in eine Position gehoben, die nicht seiner Qualifikation entspricht. Herr zu Guttenberg hat einen sehr zweifelhaften Ruf, seine Vita beruht in wesentlichen Bereichen auf Lug und Trug. Die Causa Guttenberg schadet den Bürgern der EU und sie schadet Ihnen. Die Frechheit, einen Betrüger wie Herrn zu Guttenberg als Mitarbeiter zu präsentieren, ist kaum zu überbieten. Das Ansehen Ihres Amtes und der EU hat sehr darunter gelitten. Den Bürgern der EU zu schaden ist ein sehr hoher Preis für einen Gefallen für einen Freund. Treffen Sie jetzt die richtige Entscheidung. Zum Wohle aller EU-Bürger.
  • DJ's picture

    Ein Gutes hat diese Affäre: Sie unterstreicht noch einmal, dass sich Europa nicht in den bisherigen Strukturen entwickeln kann und dass die Kommission in ihrer jetzigen Form überflüssig bis schädlich ist. Was die Finanzkrise betrifft, hat sich gezeigt, dass im Zweifel die nationalen Regierungschefs entscheiden, während die Kommissare wie dumme Schulbuben und -mädchen daneben stehen. Und dass das vielleicht auch besser ist, zeigt nicht nur Frau Kroes mit ihrer Entscheidung, die naiv oder dumm wirken mag, wahrscheinlich aber mit persönlichen Verbindungen und Verpflichtungen zu tun hat, sondern auch ein Energiekommissar Öttinger, der nicht verwinden kann, dass seine altbackene Pro-Atom-Politik in Deutschland Geschichte ist, und der nun über die europäische Schiene den AKW-Bau forcieren will. Diese Kommission jedenfalls macht es jedem, der noch an der Idee Europa hängt, schwer, sie gegen nationalistische Populistenzu verteidigen, da sie eifrig bemüht ist, jedes Vorurteil zu bestätigen.
  • Frank's picture

    Wie Sie wissen, sehr geehrte Frau Kroes, ist KTzG  "Absolvent" des „Young Leaders“-Programms der Atlantic Brücke. Dies ist eine Organisation, die die Vertretung US-amerikanischer Interessen in Europa zum Ziel hat.  In dieser Konsequenz verfolgte er bereits als Bundesverteidigungsminister (BW-Reform, Abschaffung der Wehrpflicht) hervorragend us-amerikanischen Interessen mit dem Ziel der Privatisierung und Monopolisierung militärischer "Dienstleistungen". Dies auf einem Markt, der von den USA ausgehend, weltweit im Wachstum begriffen ist und zukünftig für weitere weltweite Instabilität sorgen wird (Blackwater, Halliburton, etc.). Solche eine Person kann nicht europäische und (welt-) friedliche Interessen vertreten. Momentan gibt es nur eine Stelle, für die Baron Blender qualifiziert erscheint: Moderator bei "Wetten dass ...". Dort findet er die Bühne und das Publikum, dessen seine Egomanie als Lebenselixier benötigt. Nicht auf der Bühne, die Sie im verschaffen wollen. Wachen Sie endlich auf, sehr geehrte Frau Kroes, verbauen Sie ihrem Freund KTzG nicht seine glänzende Zukunft im TV-Trivia-Showgeschäft und lassen Sie sich nicht mehr von Prinz Charming einlullen und instrumentalisieren.
  • Mike's picture

    Herr zu Guttenberg hat sich zwar als Blender, Lügner und Betrüger erwiesen – vielmehr wurde er als solcher überführt –, echte Reue hat er jedoch keine gezeigt und den Anstand, für seine Fehler einzustehen und öffentlich um Entschuldigung zu bitten scheint er auch nicht zu besitzen! Daher ist seine Glaubwürdigkeit als Politiker dauerhaft beschädigt. Anders als Sie, Frau Kroes, glaube ich nicht, dass Netz-Aktivisten, zu denen Herr zu Guttenberg Kontakt aufnehmen soll, großen Wert darauf legen, mit einem Lobbyisten von "Innocence in Danger" zu diskutieren; einer äußerst fragwürdigen NGO, die offen für antidemokratische und paternalistische Maßnahmen (wie Zensur) eintritt, also das genaue Gegenteil dessen, was Sie mit "No Disconnect" anstreben. (Ich möchte das medial skandalisierte „Kinderpornographie“-Thema an dieser Stelle bewusst nicht aufgreifen, auch wenn die EU in der Vergangenheit – qua Cecilia Malmström – das falsch, da sehr einseitig diskutiert hat und verweise in diesem Zusammenhang der Kürze halber auf ak-zensur.de.) Natürlich haben Sie Recht, auf verschiedene Experten zurückzugreifen, welche Sie optimal beraten können. Herr zu Guttenberg hat jedoch außer seiner Eloquenz und Kaltschnäuzigkeit keinerlei mediale Fachkompetenz vorzuweisen. Zudem ist er befangen, allein schon durch seine Ehe mit Stephanie Freifrau zu Guttenberg, die Präsidentin von "Innocence in Danger" ist. Ihre Antworten, Frau Kroes, sind keine und werfen mehr Fragen auf, als sie klären, was sehr schade ist.
  • Tobias Mandelartz's picture

    Frau Kroes, glauben Sie denn ernstaft nach wie vor, dass KT zu G ein echtes Interesse an Ihrem - wichtigen und ernsthaften - Vorhaben hat? Oder müssen Sie nicht langsam einsehen, dass sich da ein Lügner und Betrüger, dessen einziges glaubhaftes Bereuen seiner grandios vergeigten Karriere gilt, mit Ihrer Mithilfe den Weg zurück in die Politik erschleichen will? Seien Sie BITTE so klug und durchschauen die Absichten des unsäglichen Lügenbarons, und trennen sich von ihm, bevor Ihr Projekt endgültig und für immer mit der unsäglichen Historie des ehemals gegelten und bebrillten und nun komplett neu erfundenen Adeligen verbunden wird.
  • macbroadcast's picture

    Dear Mrs. Kroes, even if we dont think about his past,  think about your responsibility and reputation.If you are looking for a german person why not choose peter kruse http://www.youtube.com/watch?v=sboGELOPuKE ,or some people from chaos computer club, the pirate party or anonymous, Vint Cerf or Eben Moglen ?I am sure that anyone on here has more examples , who could do a better job.These groups are fighting for years activly for freedom of expression, netneutrality, censorship, they build the tools for a free internet and not mr. guttenberg. I hope you will rethink about your decission. Greetings from a concerned internet citizen
  • Daniel Schultz's picture

    Werte Frau Kroes, meinen Sie mit den guten Kontakten zum Beispiel Udo Nagel, der mit Guttenbergs Gattin die Sendung „Tatort Internet“ moderierte und der mit der Firma Prevent AG zu nennen ist? Jene Firma, die sich momentan diesem Vorwurf gegenüber sieht: „Prevent-Gründer Thorsten Mehles und Vorstand Peter Wiedemann stehen unter Verdacht, daran beteiligt gewesen zu sein, dass einem Mitarbeiter der HSH Nordbank in New York Kinderpornos untergeschoben wurden - damit das Institut ihn fristlos entlassen kann.“, wie Spiegel Online schreibt. Oder meinen Sie den Kontakt zu Ursula von der Leyen, die, um Access-Blocking in Deutschland durchzusetzen, nicht davor zurückscheute Journalisten Kinderpornographie vorzuführen, um Stimmen für diese Gesetzgebung zu machen? Karl-Theodor zu Guttenberg fiel in diesem Zusammenhang nur dadurch auf, dass er das Vorhaben der damaligen Ministerin verteidigte und die Netzaktivisten diffamierte, indem er sie als Befürwortern von Kinderpornographie abstempelte. Halten Sie dieses Ausgangssituation für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit Guttenbergs mit Netzaktivisten für geeignet. Zumal er durch sein Verhalten nicht nur das Vertrauen der Netzgemeinde sondern auch das der Wissenschaft, seiner politischen Kollegen und der Bevölkerung zutiefst erschüttert hat. Werte Frau Kroes, bitte ziehen Sie jetzt die Notbremse, bevor die Casa Guttenberg Ihren netzpolitischen Bestrebungen endgültig gefährden und geben Sie ihm den Laufpass. Mit freundlichen Grüßen Daniel Schultz
  • FKD's picture

    So you made a bad decison that encounters a wall of criticism. Well, we are all just human. I have an advice if you actually care about your project and not just about your (and his) career, and it starts with a famous australian saying:   Harden the f*ck up, stand to your mistake and correct it.   Get rid of KTG asap and we can start talking about the project. Otherwise your initiative will be bogged down by this discussion forever. And that's a promise. We can support other people fighting for freedom. You are not the only one who cares. But the only one who doesn't seem to care enough to kick your buddy out of the project for the sake of the project. That's disgraceful. Have you got a single comment supporting your decision?
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