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INTERNATIONALE KLIMASCHUTZVERHANDLUNGEN

Der Klimawandel ist ein globales Problem, das eine globale Lösung erfordert, bei der alle maßgeblichen Verursacher von Treibhausgasen eine aktive Rolle übernehmen. Daher müssen die UN-Klimaschutzverhandlungen in ein umfassendes und rechtlich bindendes Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels münden. Dieses muss ehrgeizige Ziele beinhalten, wenn der Klimawandel unter Kontrolle gebracht werden soll. Die EU, die seit langem an der Spitze der internationalen Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels steht, drängt die Industrieländer, sich zu einer drastischen Verringerung der Emissionen zu verpflichten, und die Entwicklungsländer, damit zu beginnen, ihre rasch zunehmenden Emissionen zu begrenzen.

Im Hinblick auf konkrete Klimaschutzmaßnahmen kommt der EU eine Vorreiterrolle zu: Sie ist auf dem Weg, ihre Kyoto-Verpflichtungen für 2008 – 2012 zu erfüllen und hat sich ehrgeizige Ziele für 2020 gesetzt. So hat Sie sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20 % unter die Werte von 1990 zu senken, und darüber hinaus angeboten, diese Verringerung auf 30 % zu erhöhen, sofern andere Partner vergleichbare Zusagen machen.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Es ist Europas Kernziel, den Temperaturanstieg unter 2 °C über den Werten vor der Industrialisierung zu halten, um die schwerwiegendsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Dies ist nur durch koordinierte internationale Anstrengungen unter dem Dach der Vereinten Nationen möglich.

Wie jedoch die letzten Klimaschutzkonferenzen in Kopenhagen und Cancún gezeigt haben, lassen sich Fortschritte von vornherein nur schleppend erzielen, wenn 194 Parteien im Kontext der UNO gemeinsame Maßnahmen ergreifen.

Europa geht weiterhin mit gutem Beispiel voran. Vor der Klimakonferenz in Kopenhagen hatten sich nur wenige Länder auf Klimaschutzziele festgelegt. Mittlerweile haben sich über 90 Länder weltweit verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen zu senken oder zu begrenzen.

„Zur Bekämpfung des Klimawandels ist eine internationale Zusammenarbeit absolut unverzichtbar. Die EU kann das Problem von Klimaänderungen nicht allein lösen, da wir für einen relativ geringen Anteil der weltweiten Emissionen – lediglich etwa 10 oder 11 % – verantwortlich sind. Wenn wir jedoch, wie wir es tun, mit gutem Beispiel vorangehen, spornen wir unsere Partner an, ebenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Und um es ganz deutlich zu sagen – viele sind aktiv geworden, selbst wenn die gemeinsamen Anstrengungen noch nicht ausreichen.“ Connie Hedegaard

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Letzte Aktualisierung: 02/10/2013 | Seitenanfang