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Connie Hedegaard: „Ein ehrgeiziges internationales Übereinkommen ist für den Erfolg entscheidend“

United Nations flag © Comstock

Die Europäische Kommission hat heute ein Konsultationspapier angenommen, das eine öffentliche Debatte über die optimale Gestaltung eines neuen internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung des Klimawandels anstoßen wird. Die konsultative Mitteilung formuliert wichtige Fragen, und Interessenträger werden aufgerufen, sich zu dem neuen Übereinkommen zu äußern, das bis Ende 2015 vorliegen und ab 2020 gelten soll.

Connie Hedegaard, EU-Kommissarin für Klimapolitik, erklärte: „In Kopenhagen haben sich die Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt auf das Ziel verständigt, die Erderwärmung auf unter 2°C zu begrenzen, um die gravierendsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Das ist gut so, reicht aber ‑ da wir uns Tag für Tag weiter von diesem Ziel entfernen – eindeutig nicht aus. Von allen muss mehr getan werden. Wenn wir unser Ziel erreichen wollen, ist ein ambitioniertes internationales Übereinkommen unverzichtbar, in dem sich alle großen Wirtschaftsmächte entsprechend ihren derzeitigen und künftigen Kapazitäten zu Maßnahmen verpflichten. Mit diesem Papier soll dazu beigetragen werden, die Position der EU auszurichten und 2015 das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“

In der konsultativen Mitteilung werden Interessenträger, Mitgliedstaaten und EU-Organe aufgefordert, sich zur optimalen Gestaltung des für 2015 vorgesehenen Übereinkommens zu äußern, mit dem das internationale Regelwerk zur Bekämpfung des Klimawandels nach 2020 festgelegt wird.

Die öffentliche Online-Konsultation läuft bis zum 26. Juni. Am 17. April findet in Brüssel eine Konferenz von Interessenträgern statt.

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Letzte Aktualisierung: 18/06/2014 | Seitenanfang