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Connie Hedegaard: „Das Montrealer Protokoll hat viel für die Ozonschicht und die Bekämpfung des Klimawandels bewirkt“

25 Montreal Protocol logo © Ozone Secretariat UNEP

Sonntag, 16. September, ist der internationale Ozontag – in diesem Jahr gleichzeitig der 25. Jahrestag der Unterzeichnung des Montrealer Protokolls zum Erhalt der Ozonschicht. Connie Hedegaard gab zu diesem Anlass folgende Erklärung ab:

„Mit dem Montrealer Protokoll wurde viel erreicht. Die Konzentrationen der durch Menschen erzeugten Chemikalien, die die Ozonschicht am heftigsten angreifen, gehen zurück. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Produktion und Verbrauch allmählich eingestellt werden. Es bleibt noch viel zu tun, doch aus wissenschaftlichen Untersuchungen lässt sich der Schluss ziehen, dass in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts die Ozonschicht wiederhergestellt sein sollte – vorausgesetzt, das Protokoll wird weiterhin angewendet.

Die EU leistet hier Pionierarbeit. Wir haben umgesetzt, was vereinbart wurde, und oft haben wir sogar gefährliche Substanzen schneller aus der Produktion genommen, als das Protokoll vorschreibt.

Auch bei der Bekämpfung des Klimawandels hat das Protokoll viel erreicht. Zahlreiche Substanzen schädigen nicht nur die Ozonschicht, sondern tragen auch zur Erwärmung der Atmosphäre bei. Das Auslaufen ihrer Produktion und ihres Verbrauchs hat also einen doppelten Nutzen.“

In ihrer vollständigen Erklärung wies Kommissarin Hedegaard außerdem darauf hin, dass möglichst bald eine Einigung über die Einstellung der Produktion von HFKW-Gasen erzielt werden muss, die eine besonders klimaschädigende Wirkung haben. Sie hält das Montrealer Protokoll für ein großes Vorbild für neue weltweite Klimaabkommen, da es rechtsverbindlich ist und diejenigen, die sich nicht an ihm beteiligen, von seinen Vorteilen ausschließt.

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Letzte Aktualisierung: 18/06/2014 | Seitenanfang