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Kommissarin Hedegaard beim Rio+20-Gipfel

18/06/2012

Rio by helicopter II © iStockphoto

Zwanzig Jahre nach dem ersten „Umweltgipfel“ nahmen die Staats- und Regierungschefs sowie Tausende Vertreter von Behörden, der Privatwirtschaft, nichtstaatlicher Organisationen und anderen Gruppen vom 20. bis 22. Juni an der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung – dem Weltgipfel 2012 oder Rio+20-Gipfel – teil. Der Gipfel dürfte ein weiterer Meilenstein bei den internationalen Anstrengungen zur Beschleunigung der Fortschritte in Richtung einer weltweit nachhaltigen Entwicklung sein.

Die für Klimapolitik zuständige Kommissarin Connie Hedegaard hat vom 19. bis 21. Juni an verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen von Rio+20 teilgenommen und dabei unter anderem führende Vertreter der Allianz kleiner Inselstaaten (AOSIS) und der am wenigsten entwickelten Länder getroffen, um das weitere Vorgehen bei den Verhandlungen im Rahmen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) zu besprechen.

Am 19. Juni beteiligte sich Kommissarin Hedegaard an einer Podiumsdiskussion bei der UN-Women-Veranstaltung zur Stärkung der Rolle der Frau im Interesse nachhaltiger Entwicklung. Am 20. Juni wohnte sie neben Arnold Schwarzenegger und dem Vorsitzenden des Weltklimarates IPPC, Rajendra K. Pachauri, der Vorstellung des Sustainia100-Katalogs „100 nachhaltige Lösungen“ bei. Am 21. Juni erörterte die Kommissarin gemeinsam mit anderen Mitgliedern der vom Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-Moon eingesetzten hochrangigen UN-Gruppe für globale Nachhaltigkeit, darunter der Präsident Südafrikas Jacob Zuma, die ehemalige Präsidentin Finnlands Tarja Halonen und die ehemalige Premierministerin Norwegens Gro Harlem Brundtland, wie der von der Gruppe vorgelegte Bericht zur Klimaresilienz („Resilient People, Resilient Planet: A Future Worth Choosing“) in die Folgearbeiten zu Rio+20 einfließen kann.

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Letzte Aktualisierung: 22/06/2012 | Seitenanfang