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Statement

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Connie Hedegaard: Bericht des Weltklimarats ein erneuter Weckruf

18/11/2011

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Als Reaktion auf die heutige Veröffentlichung des IPPC-Sonderberichts „Managing the risks of extreme events and disasters to advance climate change adaptation“ gaben die EU-Kommisarinnen Connie Hedegaard (Klimapolitik) und Kristalina Georgieva (Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion) eine gemeinsame Erklärung ab.

Connie Hedegaard erklärte: „Letzte Woche die ernsten Warnungen der Internationalen Energieagentur und heute dieser Bericht des Weltklimarates. Natürlich muss uns dieser Bericht wachrütteln. Bei allem Wissen und allen vernünftigen Argumenten zugunsten dringender Klimaschutzmaßnahmen ist es frustrierend zu erkennen, dass einigen Regierungen immer noch jeder politische Handlungswille fehlt.

Der CO2-Ausstoß war im vergangenen Jahr so hoch wie nie zuvor. Dies verdeutlicht einmal mehr den besorgniserregenden Widerspruch zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte.

Ende des Monats können die Regierungen in Durban noch einmal beweisen, dass sie zu globalem Handeln fähig sind. Angesichts der immer überwältigenderen Fakten müssen sich diese Regierungen die Frage gefallen lassen, wie lange sie ihr Nichthandeln noch rechtfertigen können.“

Und Kristalina Georgieva ergänzte: „Dieser Bericht führt uns rechtzeitig noch einmal vor Augen, welche Katastrophen uns allen bevorstehen, wenn sich Wetterextreme immer häufiger und heftiger einstellen. Wir hatten in diesem Jahr die Überschwemmungen in Pakistan, Thailand und Mittelamerika und die Dürrekatastrophe am Horn von Afrika. Aber auch wir hier in Europa bleiben nicht wirklich verschont, wie die jüngsten Hochwasser in Italien und Irland zeigen.

Meine Botschaft ist klar: Durch Stärkung der Widerstandsfähigkeit bei allem, was wir tun – durch Einbindung unserer Katastrophenvorsorgemaßnahmen und Vorkehrungen zur Anpassung an den Klimawandel – können wir die Entwicklung vorteilhaft beeinflussen, wir werden Leben retten, Schäden begrenzen und uns früh genug wappnen, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, was die Natur den am stärksten gefährdeten Menschen und Regionen antun kann.“

Letzte Aktualisierung: 18/11/2011 | Seitenanfang