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Statement

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Connie Hedegaard: „ICAO-Rat verpasst die Gelegenheit, gegen Luftverkehrsemissionen vorzugehen“

03/11/2011

Airplane in blue sky © Stockbyte/John Foxx

Nach der Tagung des Rates der ICAO (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation) vom 2. November erklärte Connie Hedegaard: „Es ist enttäuschend, dass sich die ICAO-Debatten wieder einmal nur darauf konzentrieren, was Staaten nicht tun sollen anstatt was sie tun sollen, um die Luftverkehrsemissionen einzudämmen.

Leider hat die ICAO heute erneut die Gelegenheit verpasst, der Welt zu verkünden, wann sie eine tragbare globale Lösung vorzulegen gedenkt.

Diese Entscheidung wird jedoch weder die Entschlossenheit der EU, im Rahmen der ICAO auf eine globale Lösung hinzuarbeiten, noch unsere bereits erlassene Gesetzgebung für die Einbeziehung des Luftverkehrs in das EU-EHS beeinträchtigen.

Europa erfüllt seine Verpflichtung zur Emissionsverringerung und hält sich dabei an Prinzipien, die auch die ICAO befürwortet hat. Wenn andere Länder ihre Luftverkehrsemissionen auf andere Weise reduzieren wollen, so ist dies in Ordnung. In unserer Gesetzgebung heißt es eindeutig, dass alle Ankunftsflüge aus Ländern außerhalb der EU, die gleichwertige Maßnahmen zur Reduzierung der Luftverkehrsemissionen durchführen, vom EU-System freigestellt werden können. Wir würden Pläne anderer Staaten zur Verringerung der Emissionen aus dem Luftverkehr wirklich begrüßen.“

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Letzte Aktualisierung: 03/11/2011 | Seitenanfang