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Region der Woche: Vorarlberg (Österreich)

RegioNetwork2020

24-25/03/2011

Besuch des EU-Kommissars J. Hahn

EU-Kommissar Johannes Hahn wird am 24./25. März 2011 Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, einen Besuch abstatten.

Auf dem Programm stehen Treffen mit Politikern und den Sozialpartnern sowie der Besuch von zwei EU-finanzierten Projekten in der Region (Näheres weiter unten).

Welche Prioritäten verfolgt die Region?

Vorarlberg grenzt an Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz. Die malerische Berg- und Seenlandschaft macht es zu einem beliebten Urlaubsziel. Es zählt knapp über 370 000 Einwohner und ist eine der wirtschaftlich dynamischsten und prosperierendsten Regionen Österreichs. Das Pro-Kopf-BIPliegt 34 % über dem EU-Durchschnitt.

Trotz günstiger Lage und hoher Wirtschaftsleistung steht die Region vor einer Reihe von Herausforderungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität zu halten. Dazu zählen:

  • die Sicherstellung der produktiven Anwendung von Forschung und Entwicklung;
  • die Wahrung der Umweltqualität;
  • und der Abbau des Stadt-Land-Gefälles in der Region.

 

Wie hilft die EU-Regionalpolitik dabei?

Die Europäische Union investiert im Programmplanungszeitraum 2007-2013 rund 17,7 Mio. € in Vorarlberg. Zusammen mit dem nationalen Finanzierungsbeitrag und zusätzlichen Mitteln aus privaten Quellen sollen mithilfe dieser EU-Förderung Investitionen in der Höhe von insgesamt 110 Mio. € mobilisiert werden.

Die im Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit Vorarlberg“ festgelegten Prioritätsachsen für EU-finanzierte Investitionen sind u. a.:

  • die Stärkung von Innovation und die Förderung einer wissensbasierten Wirtschaft;
  • die Anhebung der Qualitäts- und Technologiestandards in den wirtschaftlichen Schlüsselsektoren;
  • die Förderung des Tourismussektors;
  • der Schutz vor Naturgefahren;
  • sowie erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

 

Vorarlberg ist gemeinsam mit Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz auch aktiv am grenzüberschreitenden Programm Bodensee beteiligt.

Projektbeispiele:

EU-Kommissar Johannes Hahn wird im Rahmen seiner Vorarlbergreise auch zwei EU-finanzierte Projekte besuchen.

  • High Q Laser ist ein international führender Anbieter von Lasergeräten für wissenschaftliche, medizinische und industrielle Anwendungen. Dieses Familienunternehmen hat mit über 60 wissenschaftlichen Publikationen und 70 Patenten beeindruckende Erfolge auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung vorzuweisen. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung beteiligt sich mit 121 000 € an den Kosten für den Bau neuer Räumlichkeiten.
  • Inatura, ein Naturmuseum in Dornbirn. Im Jahr 2009 wurde das Angebot von Inatura um 40 interaktive Station erweitert, die den Besuchern auf spielerische und unterhaltsame Weise physikalische, technische und mechanische Phänomene näherbringen sollen. Das Museum wurde damit zu Österreichs erstem eigenständigen „Science Center“ (Wissenschaftszentrum). Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung beteiligte sich mit 121 000 € an den Kosten für diese Angebotserweiterung.

 

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